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Dubletten-Warnung und Anti-Tracking

Safari in iOS 12 und Mojave wird zum Passwortmanager

In den neuen Betriebssystemen iOS 12 und macOS Mojave wird Apple dem Webbrowser Safari deutlich mehr Funktionen mitgeben, die wohlmöglich andere Software wie Passwortmanager überflüssig machen. Das zeigen öffentliche Vorabversionen der Browser.

In den neuen Betriebssystemen iOS 12 und macOS Mojave wird Apple dem Webbrowser Safari deutlich mehr Funktionen mitgeben, die wohlmöglich andere Software wie Passwortmanager überflüssig machen. Das zeigen öffentliche Vorabversionen der Browser.

Der Webbrowser Safari prüft künftig Passwörter auf Dubletten und mahnt den Nutzer, nicht an verschiedenen Stellen das gleiche Kennwort zu verwenden. Praktischerweise wird auch noch darauf hingewiesen, wo das geplante Kennwort bisher eingesetzt wird. So hat der Anwender auch die Möglichkeit, es gegebenenfalls zu ändern. 

Viele Anwender verwenden für mehrere Websites das gleiche Kennwort, weil sich das leichter merken lässt. Ein Passwortmanager macht dies eigentlich überflüssig, doch es zeigt sich immer wieder, dass Nutzer sich nicht die Mühe machen, diesen Fauxpas zu korrigieren. Hier soll der in Safari integrierte Passwort-Manager künftig helfen. Das Recycling von Kennwörtern aus verschiedenen Seiten „ist nicht sicher“, heißt es in der Verwaltung des Browsers. Die Unterstützung geht soweit, dass Safari eine Kennwortänderung anbietet und den Nutzer dazu auf die betroffene Website lenkt, damit er dort tätig werden kann.

Wer sich das Ganze schon einmal ansehen will, kann sich die öffentliche Safari Technology Preview 59 für macOS High Sierra herunterladen und muss nicht etwa auf die öffentliche Beta von macOS Mojave warten.

Dazu können Nutzer und Webentwickler in der Safari Technology Preview 59 sehen, was hinsichtlich des verbesserten Tracking-Schutz auf sie zukommt. Schon in Safari 11 wurde eine Anti-Tracking-Funktion integriert, doch die neue Version soll auch das Tracking durch Like-Buttons und ähnliche Elemente verhindern, die von Webseitenbetreibern in ihre Seiten eingebettet werden können.

Hier könnte sich ein Wettlauf zwischen Werbetreibenden und Apple entwickeln, da zwar in Safari keine schwarzen Listen geführt werden, doch der Browser versucht, cross-site-tracking zu erkennen und zu unterbinden. Hier könnten auch Maßnahmen von der Gegenseite ergriffen werden, um Apples Algorithmen  auszutricksen, wobei Apple sogar Künstliche Intelligenz einsetzen will, um  Werbe-Trackingmaßnahmen zu erkennen.

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Moin,

ich nutze beide Developer Versionen und muss sagen, dass diese Funktion klasse ist.
Habe alle meine Passwörter durch sichere Passwörter ersetzt :=)