Top-Themen

Themen

Service

News

ResearchKit: Apple hat die Notwendigkeit von Patienten-Datenschutz erkannt - richtiger Schritt in die medizinische Forschung

Ein Aufschrei nach Datenschutz erklang aus der Nutzergemeinde als Apple HealthKit vorgestellt hat. Zu unsicher sei die Übertragung von persönlichen Gesundheitsdaten über das Internet. Viele hatten Bedenken, dass durch die Übertragung derartiger Informationen die Versicherungsbeiträge nach oben schnellen könnten. Bei ResearchKit ist das eigentlich nicht viel anders. Doch: Mittlerweile hat Apple das Problem erkannt und beteuert, dass diese freiwilligen Angaben von Patienten nicht an sie, sondern nur an die Forschungseinrichtungen gehen, die sie vertraulich behandeln.

Apple hat gerade vorhin die App ResearchKit angekündigt. Die Anwendung erlaubt es Menschen mit verschiedenen Krankheiten, wie Diabetes oder Brustkrebs, diese an Forschungseinrichtungen weiterzuleiten, um somit an der Forschung teilzunehmen beziehungsweise zu helfen, diese voran zu treiben.

Hier stellt sich natürlich sofort die Frage nach Datenschutz. Apple hat offensichtlich die Notwendigkeit dieses hoch sensiblen Themas erkannt und erlaubt es jedem Teilnehmer, seine Daten zu übertragen, ohne dass Apple über den Gesundheitszustand des Erkrankten erfährt. Dabei gehen die Daten direkt an die Forschungseinrichtung, die diese Daten vertraulich behandeln, genau wie der Hausarzt des Vertrauens.

Dabei spielt das iPhone eine zentrale Rolle. Über die ResarchKit-App können Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten an passenden Tests teilnehmen und genau diese Daten werden an die Forschungseinrichtungen übertragen. Sofern Apple Wort hält und die Privatsphäre des Patienten auch wirklich gewährleistet wird, scheint dieses Projekt tatsächlich in die richtige Richtung zu gehen. Denn über das Internet kann der medizinische Fortschritt noch schneller vorangetrieben werden – ganz nach dem Motto: Von Patienten für Patienten! Oder Medizinisches Soziales Netzwerk.

Ungewöhnlich, aber erfreulich ist Apples Schritt, ResearchKit OpenSource zu machen. Somit liegt der Quellcode offen und kann von anderen Entwicklern genutzt werden. Ein derartiges Projekt muss zwar sicher, doch sollte auf keinen Fall proprietär sein, um der Allgemeinheit zu dienen.

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "ResearchKit: Apple hat die Notwendigkeit von Patienten-Datenschutz erkannt - richtiger Schritt in die medizinische Forschung" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

Bei den Preisen für die Uhr kann sich wie immer nur der betuchte Kunde Gesundheit erkaufen!

Es sei denn, Ihnen reicht Ihr iPhone... Denn darauf liegt der Hauptaugenmerk...

Was hat denn ResearchKit und die damit erstellten Umfragen mit der Uhr zu tun?

Sensoren?!

Die kann ich auch durch ein anderes Gerät was mit dem iPhone kompatibel ist benutzen es muss nicht unbedingt eine Apple Watch sein!

Und wieviel Geld bekomme ich für meine Daten, mit deren Hilfe die Industrie lukrative Medikamente entwickelt? Für die Teilnahme an traditionellen Studien gibt es i.d.R. ein Entgelt, deklariert als Aufwandsentschädigung.