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Rekordgewinn bei Apple als Infografik: 75 Millionen iPhones in nur 3 Monaten verkauft - entspricht 34.000 Stück pro Stunde

Apple hat es schon wieder getan! Nach zuletzt kleineren Dellen in den Bilanzen hat Apple erneut ein Rekord-Quartal vorgelegt. Apples Finanzquartal, das am 27.12.2014 endete, stellt ein Allzeithoch sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Gewinnen dar. Maßgeblich zu dem Erfolg beigetragen haben die Verkaufszahlen von iPhones, Macs und die Umsätze im App Store. Angesichts dieser Zahlen ist es nur eine Frage der Zeit, bis erste Analysten wieder das Ende von Apple herauf beschwören.

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Die mit Abstand unglaublichste Zahl ist die Stückzahl verkaufter iPhones. In nur drei Monaten konnte Apple rund 74.500.000 Stück davon absetzen. Wie absurd riesig diese Zahl ist, sieht man wenn man sie ins Verhältnis setzt. Zum Beispiel entspricht das einem stündlichen Abverkauf von 34.000 Stück – 90 Tage lang, rund um die Uhr. Außerdem erreichte Apple im November einen weiteren Meilenstein: Die Grenze von 1.000.000.000 verkauften iOS-Geräten.
 
 
Im Vorjahresquartal hat Apple „nur“ rund 51.000.000 iPhones verkauft. Die gestern bekannt gegebenen Zahlen liegen also knapp 50 Prozent über den vorherigen. Das iPhone sorgt damit für gigantische 69 Prozent und somit den Löwenanteil des Gesamtumsatzes von Apple.
 

Wachstumsschub aus China

Der chinesische Markt ist die treibende Kraft hinter den Rekord-Absatzzahlen. Nach Angaben der Marktforschungsfirma Canalys mauserte sich das iPhone in der riesigen Volkswirtschaft im vergangenen Quartal zum bestverkauften Smartphone, eine erstaunliche Entwicklung, da im Reich der Mitte in erster Linie günstigere Telefone, wie die Android-basierten Geräte von Xiaomi oder Huawei, gekauft werden. Insgesamt stieg Apples Anteil am chinesischen Smartphone-Markt auf mehr als 21 Prozent.

Das Wachstum liegt unter anderem auch an Apples Partnerschaft mit dem weltweit größten Mobilfunkanbieter China Mobile, der mit Erfolg die beiden, vor allem aufgrund ihres großen Displays beliebten iPhone-Modelle an den Kunden brachte.

iPads, Macs, App Store

Ein ebenfalls mehr als stolzes Wachstum kann der App Store vorweisen. Hier ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal satte 41 Prozent nach oben. Das ist bei fast 50 Prozent mehr verkauften iPhones natürlich aber auch kein Zufall, sondern eine logische Folge.
 
 
Bei den iPads geht es im Vergleich zum vorherigen Quartal deutlich bergauf. Genau so deutlich liegt man mit 21.400.000 verkauften iPads aber auch hinter dem Ergebnis des Vorjahresquartals zurück, was ein Minus von 18 Prozent bedeutet. Dennoch blickt Tim Cook auch hier optimistisch in die Zukunft. Allerdings auf lange Sicht.
 
"Ich rechne nicht hoch. Um es klar zustellen, ich rechne nicht mit etwas vollkommen anderem nächstes Quartal. Ich denke langfristig." --- Tim Cook
 
Grund für die Zuversicht ist unter anderem, dass rund 50 Prozent aller iPad-Käufer in den USA, Japan und dem Vereinigten Königreich iPad-Neulinge waren. Außerdem führt Apple den Markt nach wie vor mit weitem Abstand an. Bei der Nutzung von Tablets liegt Apple je nach Markt und zählweise bei einem Marktanteil zwischen 70 Prozent und 80 Prozent.
 
" Ich rechne nicht über 90 Tage hinweg und so weiter, sondern über einen längeren Zeitraum. Ich glaube ernsthaft, dass das iPad eine großartige Nische eingenommen hat, ein großartiges Produkt ist und mit der Innovation verbunden ist, für die wir bekannt sind. Ich denke, wir haben eine glänzende Zukunft vor uns." --- Tim Cook
 
Ein weiteres Allzeithoch konnten dafür die Macs erreichen. Hier verkaufte Apple 5,52 Millionen Stück in den vergangenen drei Monaten, was einem Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.
 

Wachstum weltweit

Apple konnte in allen für sie selbst signifikanten Märkten deutlich messbar wachsen. In den USA wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent, in Europa um 20 Prozent. Selbst im vergleichsweise schwachen Japan wuchs Apples Umsatz um 8 Prozent. Ganz weit vorne liegen allerdings der „Rest of Asia Pacific“ mit 33 Prozent und China mit unvorstellbaren 70 Prozent. China kann auch eine beeindruckende Zahl bei den Online-Verkäufen vorweisen. Hier wurde mehr umgesetzt als in den letzten fünf Jahren zusammen.
 
Spätestens mit diesen Quartalszahlen wird klar, dass Apple und allen voran Tim Cook in den letzten Jahren auf das richtige Pferd gesetzt und sich somit eine Marktnische gesichert haben, die von anderen Firmen nicht oder nur noch schwer einnehmbar ist. Ja, für Apple ist grundsätzlich immer noch überall Luft nach oben.
 
Die dicken Zugewinne werden mittlerweile in China eingefahren. Entsprechend auch das Tempo bei der Errichtung neuer Apple Stores in China. Bald werde man die 20er-Marke erreichen, bis Mitte 2016 sollen es 40 Apples Stores in China sein, so Cook.
 

Apple Pay

Apples iPhone-Bezahlsystem Apple Pay erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Die Kette für organische Lebensmittel Whole Foods konnte seit Einführung von Apple Pay einen Anstieg von 400 Prozent in Sachen Mobile Payments (zu Deutsch: Mobile Zahlsysteme) messen. Bei der Cafe- und Restaurantkette Panera Bread werden 80 Prozent der mobilen Bezahlvorgänge mit Apple Pay abgewickelt. Tim Cook wusste außerdem zu berichten, dass Apple Pay für rund zwei Drittel aller per kontaktlosem Bezahlvorgang getätigten Umsätzen verantwortlich ist.
 

Gesamtergebnis

In logischer Konsequenz kann sich auch das Gesamtergebnis des Quartals sehen lassen. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 74,6 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 18 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 3,06 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 2,07 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,9 Prozent, verglichen mit 37,9 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 65 Prozent.
 

Aktie

Entsprechend positiv steht auch Apples Aktie dar. Aktuell steht „AAPL“ in den Pre-Market-Zahlen (die Aktienmärkte in den USA sind noch geschlossen) bei rund 115 US-Dollar. Vermutlich beißt sich der eine oder andere Analyst, der Apple zur Jahreswende 2012/2013 für praktisch tot erklärt hat jetzt gehörig in den hintern. Damals lag Apples Aktie bei rund 450 US-Dollar und damit mehr als ein Drittel unter der bisherigen Bestmarke. In der Zwischenzeit hat Apple die eigene Aktie 7:1 gesplittet. Rechnet man das jetzt zurück, um besser mit damals vergleichen zu können, steht AAPL jetzt bei unglaublichen 805 US-Dollar.

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So so, Apple hat also 70 Tausend iPhones verkauft?… Die Grafik passt nicht… Ihr meint eher Millionen anstatt Tausend als Einheit…

Natürlich. Millionen müssen es sein. Vielen Dank, haben die Grafik getauscht.

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