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Doch kein Marzipan

Project Catalyst bringt iPad-Apps bald auch auf den Mac

Nach einiger Spekulation kündigte im vergangenen Jahr ein spannendes Projekt namens „Marzipan“ an. Dies sollte ermöglichen, dass Entwickler mit wenigen Handgriffen iOS-Apps auf den Mac portieren können. Mit Sprachmemos, News und Home machte Apple dies vor und vertröstete Entwickler auf dieses Jahr. Auf der WWDC kündigte man nun an, dass man die Schnittstelle für Entwickler gemeinsam mit macOS Catalina freigeben wird.

Auf der diesjährigen WWDC redete Apple nicht mehr von seinem „Project Marzipan“, sondern taufte Idee in „Project Catalyst“ um. Diese Entscheidung scheint Apple nämlich nicht ohne Grund getroffen zu haben. Anders als ursprünglich angekündigt, sollen nämlich nicht mehr alle iOS-Apps mit ein wenig Fleißarbeit für den Mac optimiert werden können. Stattdessen wiederholte Apple mehrfach, dass lediglich für das iPad-optimierte Apps auf den Mac gebracht werden können. 

Apples Software-Chef Craig Federighi nannte dazu einige Beispiele. Twitter konnte die App innerhalb weniger Tage vom iPad auf den Mac übertragen, während Gameloft mit Asphalt 9 sogar schon am ersten Tag eine lauffähige macOS-Version vorweisen konnte. Mit dem Vereinfachung hofft Apple mehr Entwickler für Mac-Apps begeistern zu können. Die Funktion soll namensgebend als Katalysator für den Mac App Store dienen.

iPad Apps einfacher auf den Mac bringen

Mit neuen Werkzeugen und APIs ist es einfacher denn je, iPad Apps auf den Mac zu bringen. Mit Xcodekönnen Entwickler ein bestehendes iPad-Projekt öffnen und einfach ein Feld markieren, um automatischgrundlegende Mac- und Windowing-Funktionen hinzuzufügen sowie Plattform-spezifischen Elementen wieTouch-Steuerung für Tastatur und Maus anzupassen – was einen Riesenvorsprung beim Erstellen einernativen Mac Version ihrer App bedeutet. Mac und iPad Apps haben denselben Projekt- und Quellcode. AlleÄnderungen am Code werden also in die iPadOS- und die macOS-Versionen der App übernommen.Entwickler sparen wertvolle Zeit und Ressourcen, da ein Team an beiden Versionen der Apps arbeitenkann. Nutzer können außerdem mit der Mac- und iPad-Version ihrer App die speziellen Möglichkeiten jederPlattform nutzen, wie Präzision und Geschwindigkeit beim Benutzen von Tastatur, Maus, Trackpad undspezieller Mac-Funktionen, wie der Touch Bar.

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