Massive Investition

OLED-Bildschirme für iPhones ab 2019 von Sharp

Laut aktueller Gerüchte soll das iPhone in diesem Jahr mit einem OLED-Bildschirm ausgestattet werden, besser gesagt zumindest eines der Modelle. Dafür soll sich Samsung verantwortlich zeichnen. Doch mittelfristig soll es dabei nicht bleiben. Einem Bericht aus Japan zufolge hat Foxconn 864 Millionen Dollar in Sharp investiert, um Samsung ab 2019 abzulösen. Foxconn hatte Sharp im vergangenen Jahr gekauft.

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Kommende iPhones könnten mit OLED-Bildschirmen von Sharp ausgestattet werden. Diese Schlussfolgerung lässt ein Bericht von Nikkei zu. Demzufolge soll Foxconn, seit 2016 Mutterkonzern von Sharp, 864 Millionen Dollar investieren, um eine Produktion der Panels ab 2019 zu ermöglichen.

Beendet Sharp-Investition das Modell-Chaos?

Derzeit kursieren viele Gerüchte, die die nähere Zukunft des iPhone betreffen. Als relativ sicher gilt, dass Apple – alleine schon angesichts des 10. Geburtstags – in diesem Jahr weitreichende Änderungen einführen wird. Eine davon soll der Wechsel von IPS-LCD-Bildschirmen auf OLED-Panels sein. Aufgrund von befürchteten Kapazitätsproblemen sollen aber nicht alle Modelle des kommenden iPhones mit der neuen Technik ausgestattet werden, stattdessen sollen nur preislich höher angesetzte Smartphones mit OLED kommen.

Wenn die Produktion von Sharp angelaufen ist, wäre es durchaus denkbar, dass dann genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Sharp gehört Foxconn, die bekanntermaßen ein gutes Verhältnis mit Apple pflegen. Angeblich soll Apple sogar am Kauf beteiligt gewesen sein.

In der Zwischenzeit dürfte wohl Samsung die Produktion der Panels bis einschließlich 2018 übernehmen. Aber gerade aus der Ecke kommen die Befürchtungen, dass die Koreaner nicht genügend Panels liefern können, immerhin verwendet Samsung OLEDs auch in eigenen Smartphones und hat zuweilen selbst mit Wartezeiten zu kämpfen.

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