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DeNA kann nicht liefern

Nintendo geht es nicht schnell genug: Neuer Partner für iPhone-Entwicklung gesucht

Nintendo verliert Geduld mit DeNA. Geht es nach dem japanischen Videospielhersteller, wären schon jetzt deutlich mehr Spiele für iPhone und Android-Smartphones erschienen. Nun hat sich das Unternehmen auf die Suche nach weiteren Software-Partnern gemacht. Dies verrieten Insider, die mit der Angelegenheit vertraut sind, gegenüber dem Wall Street Journal. Denn: Partner DeNA sei im Zeitplan zurück gefallen.

Nintendo hat Blut geleckt, kann man sagen. Mit Software wie Super Mario Run konnte das Unternehmen sehr viele Gamer für sich gewinnen. Nintendo meldete für sein Fiskaljahr 2016, das im März 2017 endete, rund 176 Millionen US-Dollar Umsatz, der allein durch Smartphone-Spiele erzielt wurde.

DeNA für Nintendo nicht genug

Zuletzt erschien Animal Crossing: Pocket Camp im November dieses Jahres. Den Anfang machte Miitomo im März 2016, es folgte der bislang meistverkaufte Titel, Super Mario Run, im Dezember 2016. Fire Emblem Heroes wurde im Februar 2017 veröffentlicht. Das klingt zunächst nach Betriebsamkeit. Doch die ist Nintendo nicht genug, wie nun das Wall Street Journal berichtet. Der Software-Entwickler DeNA sollte einige Projekte deutlich früher liefern. Immer wieder kam es zu Verzögerungen. Deshalb sucht das Unternehmen jetzt nach Alternativen.

Nintendo will Kunden nicht melken

Nintendo-Verantwortliche haben gegenüber Investoren eine kundenfreundliche Haltung eingenommen. Während manche der Großaktionäre nämlich mehr Kaufanreize in den Apps fordern, möchte der Videospielanbieter einen anderen Weg beschreiten. Man wolle die Kunden nicht mit Freemium-Produkten melken, sondern vielmehr dazu bringen, für qualitativ hochwertige Spiele in Zukunft mehr Geld auszugeben.

In Zukunft könnte Nintendo unter anderem auch mit GungHo Online Entertainment zusammenarbeiten. Von dem Unternehmen stammt unter anderem das Spiel „Puzzle & Dragons“. DeNA seinerseits hat über den Chef des Unternehmens schon mehrfach betont, dass die Zusammenarbeit mit Nintendo weitergeht und man noch viele Spiele in der „Pipeline“ hat.

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