Quelle: https://www.maclife.de/news/neue-apps-braucht-land-zwar-macos-ios-mac-life-100114686.html

Autor: Caspar von Allwörden

Datum: 09.09.19 - 21:01 Uhr

Neue Apps braucht das Land, und zwar für macOS und iOS

Wir stellen Ihnen regelmäßig neue Apps für macOS und iOS vor. Diesmal wollen wir Ihnen Reeder 4, iClock, The Videokid, Vectornator und andere ans Herz legen. Freuen Sie sich auf eine Reihe von App-Vorstellungen for Apples Desktop-Computer und iPhones, iPads und iPod touch.

OnePile (ehemals Collect)

Dokumentenverwaltung: Der Finder auf dem Mac ist für die Verwaltung von Dokumenten völlig ausreichend. iPhone und iPad müssen aber auch mit iOS 12 weiterhin auf eine ähnliche Anwendung warten und der Zugriff auf Daten mit mehreren Endgeräten per iCloud ist ausbaufähig. Ja, Apple bietet inzwischen die Dateien-App für iOS, doch diese ist bei weitem noch nicht ausgereift. Der deutsche Entwickler Dirk Holtwick bietet mit OnePile nun eine praktische und darüber hinaus auch sichere App zur Verwaltung von Dokumenten auf dem Mac und dem iPhone. Die Anwendung speichert und verschlüsselt Notizen, PDFs und Fotos und sammelt diese in einer lokalen Bibliothek. Diese Datenbank kann dann mit dem Cloud-Dienst Ihrer Wahl synchronisiert werden und ist damit auf verschiedenen Geräten verfügbar. Auch die Verschlagwortung von Dateien ist möglich. OnePile ist im App Store für iOS und aktuell auf der Webseite des Entwicklers in einer Vorschau-Version auch kostenlos für den Mac verfügbar. Ob und wann die Mac-Version einmal kostenpflichtig werden wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Reeder 4

RSS-Reader: Nach einiger Entwicklungszeit und einer Beta-Phase ist die RSS-App Reeder nun in der vierten Version offiziell erschienen. Die Mac-Anwendung kostet 11 Euro, die Version für iPhone und iPad ist mit knapp 6 Euro etwas günstiger. Auch wenn RSS-Feeds schon recht alt sind, erfreuen sie sich weiterhin großer Beliebtheit. Fast alle News-Seiten bieten entsprechende Links an. Werden diese in einem RSS-Reader gespeichert, zeigt er automatisch an, sobald ein neuer Artikel auf der Webseite erschienen ist. So sind Sie mit einem Blick auf dem neuesten Stand, auch bei einer Vielzahl von Webseiten gleichzeitig. Eine der größten Neuerungen von Reeder 4 ist die Integration des sogenannten Bionic Reading. Damit soll es möglich sein, Texte fokussierter, bewusster und nachhaltiger zu lesen. Um dies zu bewerkstelligen, werden die ersten Buchstaben eines Wortes fett abgebildet, der Rest des Wortes in einem normalen Schriftschnitt. Während das Auge so nur die Anfangsbuchstaben wahrnimmt, vervollständigt das Gehirn das Wort automatisch. Natürlich kann der Modus auf Wunsch auch deaktiviert werden. Ebenfalls mit an Bord ist ein Später-Lesen-Dienst, welcher per iCloud synchronisiert wird. So können Sie am Mac einen Artikel anfangen und zum Beispiel einige Stunden später auf dem iPhone weiterlesen. Ebenfalls erwähnenswert ist die neue und verbesserte Suchfunktion, mit der sich die Vielzahl der Artikel durchstöbern lässt.

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Reeder 4

Entwickler: Silvio Rizzi

Fazit: Optisch bietet das Update auf Version 4 keine allzu großen Neuerungen, doch die neuen Funktionen sind durchaus sinnvoll und durchdacht und machen Reeder 4 zu einem tollen RSS-Reader.

Mindnote 6

Mindmapping: Für den Mac gibt es mehrere Apps zur Erstellung von Mindmaps, doch Mindnote gehört zu den ältesten Vertretern dieser Art im App Store. Die App ist sehr einfach zu bedienen und Gedanken und Ideen können mit ihr sehr übersichtlich in einem Diagramm dargestellt und miteinander verknüpft werden. Das funktioniert nicht nur am Mac, sondern auch sehr gut auf dem kleineren Display eines iPhone und auf dem iPad. Die inzwischen sechste Version bietet darüber hinaus einige praktische Neuerungen: Ein Fokusmodus beleuchtet nun auf Wunsch nur noch einen bestimmten Teil einer Mindmap und mehr als 130 Sticker stehen zur Verfügung. Außerdem können Verbindungen ausgeblendet werden.

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MindNode 6

Entwickler: IdeasOnCanvas GmbH

Mit 44 Euro für den Mac und 17 Euro für iPhone und iPad ist Mindnote 6 zwar nicht gerade günstig, die Anwendung kann aber zwei Wochen kostenlos genutzt und ausprobiert werden. Wer regelmäßig Mindmaps erstellt, der wird in Mindnote 6 einen praktischen Helfer finden.

Juice

Bluetooth-Manager: Die App Juice möchte nicht weniger als eine perfekte Schaltzentrale für alle am Mac angeschlossenen Bluetooth-Geräte sein. Das praktische daran: Sie können zum Beispiel Kopfhörer per Touch Bar oder Mitteilungszentrale koppeln und müssen nicht mehr auf die Menüleiste zurückgreifen. Auch der Akkustand der verbundenen Bluetooth-Geräte wird mit einem Blick sichtbar.

iClock

Zeitanzeige: Ihnen ist die Uhr in der Menüleiste Ihres Mac zu wenig? Sie möchten auch Wecker stellen, eine Stoppuhr und einen Countdown nutzen? Sich an Pausen erinnern lassen und direkt auf Weltzeituhren per Knopfdruck zugreifen? Dann nutzen Sie iClock. Die App ist mit umgerechnet 16 Euro zwar kein Schnäppchen, aber keine Uhren-App für den Mac bietet mehr Funktionen.

Optimus Player

Videoplayer: Die erste Adresse für Videos am Mac ist der QuickTime Player. Ein ähnlich reduziertes Design bietet der Optimus Player, spielt aber mehr als 250 Dateiformate und 400 Codecs – der Player kann also durchaus als Alleskönner bezeichnet werden. Auch mehrere Videos gleichzeitig sind für Optimus kein Problem. Noch in der Beta-Phase, aber sicherlich bald Bestandteil der App, ist der Support für AirPlay 2.

Jumbo

Datenschutz: Was hat ein Elefant mit Datensparsamkeit auf Twitter, Facebook und bei Google zu tun? Eine ganze Menge. Zumindest wenn man sich die App Jumbo installiert, deren Hauptaufgabe das Löschen von Daten ist. Allerdings nicht irgendwelche Daten, sondern alte Tweets, Suchverläufe von Google und Alexa-Sprachdateien. Instagram und Tinder sollen bald folgen. Doch wofür genau braucht man nun diese App? Nun, wer schon einmal im Leben versucht hat, einen bestimmten Eintrag in den Datenschutzeinstellungen von Facebook zu finden, der wird wissen, wie langwierig diese Suche sein kann. Und bei dem Gedanken, 3.000 Tweets von Hand zu löschen, weil man zwar seinen Account behalten, aber eben etwas aufräumen möchte, kommt keine Freude auf. Und genau diese Arbeit nimmt einem Jumbo ab. Sie melden sich in der App zum Beispiel mit Ihren Account-Daten von Google an, um dann auf Knopfdruck die bei Google gespeicherten Suchverläufe zu löschen. Auch die Sprachdateien, die Amazon bei der Verwendung seines Alexa-Sprachassistenten fleißig speichert, kann Jumbo löschen. Die App hilft also beim digitalen Frühjahrsputz. Jumbo ist aktuell kostenfrei. Um das Angebot finanzieren zu können, werden die Entwickler in den kommenden Monaten Premium-Funktionen implementieren, welche dann kostenpflichtig sein werden. So können die Hauptfunktionen der App auch in Zukunft kostenlos genutzt werden.

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Jumbo Privacy

Entwickler: 2121 Atelier INC

Fazit: Wer im Internet surft, hinterlässt Spuren und eine Vielzahl an Daten. Häufig lassen sich Dienste anders nicht nutzen, da kann es nicht schaden, wenn zumindest ab und an diese Daten gelöscht werden. Mit Jumbo gelingt dies sehr einfach und für jeden Nutzer.

Google Fit

Gesünder und aktiver leben dank Google Fit. Das zumindest verspricht der Suchmaschinen-Riese mit seiner neuen App für das iPhone. Wobei die App nicht wirklich neu ist, gibt es sie doch schon lange für Android. iPhone-Besitzer finden hier also eine ausgereifte und vielseitige Fitness-App.

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Google Fit – Aktivitätstracker

Entwickler: Google LLC

Ulyss – A.I. Reiseexperte

Sie wissen noch nicht, wo der nächste Urlaub hingehen soll? Dann könnte Ulyss Ihnen dabei helfen. Die künstliche Intelligenz stellt Ihnen eine Reihe von Fragen. Zum Beispiel ob Sie alleine reisen und ob Sie lieber den Strand oder die Berge mögen. Am Ende wird Ihnen eine Liste von passenden Zielen präsentiert.

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ULYSS - A.I. Reiseexperte

Entwickler: ULYSS GmbH

Spike

Eine E-Mail besteht aus verschiedenen Elementen. Unter anderem aus einem Kopf, einer Betreffzeile, dem eigentlichen Inhalt und einer Signatur. Spike reduziert fast all dies auf den eigentlichen Inhalt und packt die klassische Mail übersichtlich in eine Art Messenger-App. So bringen E-Mails wieder Spaß.

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Spike: Email & Messenger

Entwickler: erez pilosof

The Videokid

Dieses Spiel ist eine Reise in die 1980er-Jahre. Sie sind ein Fahrradbote, der VHS-Kasetten für eine Videothek mit dem Fahrrad an Kunden ausliefert. Dabei begegnen Ihnen haufenweise bekannte Serien- und Filmgesichter.

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The VideoKid

Entwickler: Lucrative Gaming LLC

Vectornator

Grafikdesign: Vektorgrafiken unterwegs mit dem iPhone oder iPad erstellen? Was zunächst abwegig klingt, ist mit Vectornator möglich. Die App bietet neben Vektoren auch Masken, den Import von Schriftarten und Farbprofilen und versteht sich mit JPG-, PNG-, SVG- und PDF-Dateien und kann die Entwürfe direkt in die Creative Cloud oder die Dateien-App exportieren. Am iPad wird natürlich auch der Apple Pencil unterstützt.

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Vectornator X

Entwickler: Linearity GmbH

Stone

Man nehme einen verkaterten Koala mit Sonnenbrille, welcher von Beruf Detektiv ist. Man stecke ihn in eine Geschichte rund um die Entführung seiner großen Liebe und mische das Ganze mit einer Prise guter Indie-Musik. 2,29 Euro

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Entwickler:

Bau-Simulator 3

Fast immer in den Spiele-Charts ganz oben: Spiele, die bestimmte Aspekte der realen Welt detailgetreu nachbilden. In diesem Fall steuern Sie einen ganzen Fuhrpark an Baumaschinen und erledigen damit Aufträge. 5 Euro

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Bau-Simulator 3

Entwickler: astragon Entertainment GmbH

Ridit

Texte besser lesbar machen: Ein iPhone kann mit der passenden App zur Barrierefreiheit beitragen. Eine solche Anwendung ist Ridit. Mit ihr ist es möglich, Texte per Kamera einzuscannen und im Anschluss auf dem Display mit angepasstem Farbkontrast, optimierter Schriftart und Schriftgröße und in unterschiedlicher Geschwindigkeit anzuzeigen. Dies soll Menschen mit Dyslexie das Lesen erleichtern.

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Ridit

Entwickler: Juan Sanzone

The Unic

Sie tragen meist auffällige Muster? Oder Ihre Tapeten lassen die Gäste staunen? Dann sollten Sie einen Blick auf dieses Spiel werfen. In ihm gilt es, aus einer Vielzahl an bunten Mustern das eine Einzelstück zu finden. kostenfrei*

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The Unic

Entwickler: Lozange Lab

Swoot

Soziales Netzwerk für Podcasts: Die Anzahl der verfügbaren Podcasts ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Da ist es hilfreich, sich Empfehlungen von Freunden und Familie einzuholen, um den Überblick nicht zu verlieren und nichts zu verpassen. Swoot zeigt auf einen Blick, was die Freunde oder auch die eigene Twitter- oder Facebook-Community, aktuell für Podcasts hören und was in den Charts vorne liegt.

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Swoot

Entwickler: Swoot, Inc.

Idle Coffee Corp

Mit dieser App starten Sie Ihr Kaffee-Imperium! Sie verkaufen Heißgetränke für überzogene Preise und versuchen so viel Gewinn wie möglich zu erzielen. Wenn Sie jetzt noch keine Steuern zahlen, ist es ganz wie in der realen Welt. kostenfrei*

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Idle Coffee Corp

Entwickler: BoomBit, Inc.