Handelskrieg

Magie: Apple Produkte von Trump-Strafzöllen ausgenommen

Donald Trump führt den Handelskrieg mit China in eine weitere Runde. Ab dem kommenden Montag (24.9.) greifen neue Importzölle für weitere Waren aus China im Wert von 200 Milliarden US-Dollar. Produkte von Apple befinden sich nicht mehr auf der Liste der Güter, die mit Strafzöllen belegt werden sollen. Apple Watch und AirPods wurden neben rund 300 anderen Produkten quasi in letzter Sekunde von der Liste genommen. 

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Der US-Handelskrieg mit China geht in eine neue Runde. Noch mehr Produkte aus China werden beim Import in die USA mit einem Strafzoll von zehn Prozent belegt. Letzte Änderungen an den Produktlisten lassen erahnen, dass die Trump-Administration dem Druck von Apple und anderen Tech-Fimen nachgegeben haben muss. Smart Watches, Bluetooth-Geräte und viele andere Produkte befinden sich nicht mehr im Straf-Katalog. Trotzdem werden ab dem kommenden Montag (24.9.) die Hälfte aller US-Importe aus China mit einem Strafzoll von zehn Prozent belegt, der zudem zum Jahreswechsel auf 25 Prozent steigen soll. Damit möchte Trump angeblich die Interessen von US-Farmern und einigen Industrien schützen, weil der Handel mit China angeblich „unfair“ sei, wie die New York Times ausführt.

Laut Tagesschau reagiert die chinesische Regierung bereits auf die neuen US-Zölle. Im Gegenzug sollen Waren im Wert von rund 60 Milliarden US-Dollar mit Zöllen zwischen fünf und zehn Prozent nach China importiert werden. Auf der chinesischen Liste finden sich unter anderem Kaffee, Honig und Industriechemikalien, so dass Donald Trump einen Eingriff in die Kongresswahlen im November unterstellt, weil angeblich seine Unterstützer gezielt angegriffen würden.

Im US-Frühstücksfernsehen erklärt Tim Cook von Apple, warum das iPhone und andere Apple-Produkte von den Trumpschen Zöllen ausgenommen sind. In der Sendung „Good Morning America“ sagt Tim Cook, das iPhone werde zwar in China gefertigt, aber die nötigen Teile kommen von überall her. So komme das Glas aus Kentucky und einige Chips aus anderen Bundesstaaten. Außerdem erhält Cook die Behauptung aufrecht, dass die Wertschöpfung vom iPhone in Kalifornien erfolgt, weil dort Forschung und Entwicklung stattfinden. 

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Schon erschreckend wieviel Macht der Apfelkonzern hat. Selbst beim Oberdödel.

Das dürfte nicht der Grund sein. Eine Begründung steht ja im Artikel selbst. Trump wird doch nicht gegen die Arbeiter in den USA sein und Arbeitsplätze gefährden. Siehe Glas aus Kentucky, Chips und natürlich die ganze Entwickler-Horde bis zum Designer. Also den Schuh wir sich Trump nicht anziehen. Das ist ja so schon schwierig für den Ami zu verstehen, dass er nun auf sehr viele waren mehr bezahlen soll - Jobs die billigeren aus China sind oder die teuren aus dem Ami-Land. Am Ende zahlt der Kunde drauf. Wie lange werden sie sich das gefallen lassen???

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