ARM-Mac in Sicht

Macs ohne Intel-Prozessoren: Ankündigung schon in Kürze?

Mehr als ein Jahr hält sich bereits das Gerücht, dass Apple sich beim Mac von den Intel-Prozessoren verabschieden könnte. Eine Eigenentwicklung soll her. Was ist dran?

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Wir haben es immer wieder gehört: Apple arbeitet an eigenen Prozessoren für den Mac. Anstatt auf Intels Know-how zu setzen, soll Apple einen anderen Weg gehen und auf die ARM-Technologie vertrauen, die bereits im iPhone und iPad zum Einsatz kommt. Dies könnte allerlei positive Effekte nach sich ziehen. Apple müsste dann nicht mehr auf Intels Produktzyklen warten, sondern könnte entsprechend schneller handeln. Außerdem könnte Apple dadurch die Kosten drastisch senken, während auch der Energieverbrauch sinken könnte. Wie viel Apple durch die Kontrolle von Soft- und Hardware herausholen kann, sieht man eindrucksvoll beim iPhone 11.

ARM-Mac steht vor der Ankündigung

Wie Bloomberg erfahren haben will, soll Apple an mindestens drei Prozessoren für den Mac arbeiten, die auf dem neuen A14-Chip basieren, der erstmals im iPhone 12 zum Einsatz kommen soll. Wie es weiter heißt, wird Apple dabei auf TSMCs 5nm-Verfahren setzen und dadurch einen leistungsfähigen aber energieeffizienten Chip ermöglichen. Während Analyst Ming-Chi Kuo erste Macs mit ARM-Chip ab 2021 kommen sieht, könnte Apple jedoch schon auf der WWDC 2020 am 22. Juni eine Vorschau geben und erste Geräte vorstellen.

Am wahrscheinlichsten ist dabei die Neuauflage des kleinen MacBooks, welche Apple zugunsten des MacBook Air einstellte. Eine Ankündigung auf der WWDC 2020 und eine Veröffentlichung Anfang 2021 könnte Entwicklern zudem ausreichend Zeit geben, um ihre Software anzupassen. Mit Mac Catalyst hatte Apple bereits 2019 den Grundstein gelegt, um für ARM-Prozessoren entwickelte iPad-Apps auf den Mac zu portieren. Der Wechsel zur ARM-Technologie wäre daher der nächste logische Schritt. Ob Apple schon zur WWDC eine Ankündigung macht, ist nicht sicher. Wie Bloomberg zu verstehen gibt, kann sich der zeitliche Ablauf noch ändern.

Wird Apple schon zur WWDC erste Macs ohne Intel-Chips ankündigen? Was glaubt ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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"Dies könnte allerlei positive Effekte nach sich ziehen. Apple müsste dann nicht mehr auf Intels Produktzyklen warten, sondern könnte entsprechend schneller handeln. Außerdem könnte Apple dadurch die Kosten drastisch senken."

Na, da darf man gespannt sein - wird es also zukünftig jedes Jahr einen neuen Mini geben und nicht mehr nur alle vier Jahre? Und neue MacBook Pros erhalten dann wirklich neue Prozessoren und nicht zwei Jahre alte in den unteren Preisstufen, wie gerade beim MBP2020 geschehen? Und MacPros werden auch nicht bloß alle 6 Jahre auf den neusten Stand gebracht? Dass das alles bloß an Intels Produktzyklen gelegen hat, wurde mir jetzt erst klar, wo Ihr es schreibt...

Die zweite Frage - ob die Macs dann für uns Kunden billiger werden - traue ich mich gar nicht erst zu stellen...

Meines Erachten interessant noch als die Geräte was in Bezug Betriebssystem geht. Gelingt es Apple zu früherer
Souveränität, Zuverlässigkeit un Kontinuität zurückzufinden oder geht es weiter wie mit OSX, das ab High-Sierra schon effektiv kaum mehr ernst zu nehmen ist, jedes Update kann aber muss und wird nicht funktionieren, die Luft ist längst raus. OSX wird nicht mit jeder Version besser sondern allein mächtiger, umfangreicher und mit etwelchem Firlefanz und megadollen Features die niemand braucht aufgeblasen.

Welche Features sind denn so unnötig? Ich würde da gerne Konkrete Beispiele hören.

Um es in meinem Fall deutlich zu sagen: alle. Seit 10.4 Wichtigtuerei und dicke Show. Alles nur dazu da, funktionierende Macs auf die Halde zu schicken und Umsatz zu machen. 64 Bit und die Adressierung des Speichers sind ok, aber ansonsten hat mich kein Update wirklich weiter gebracht. Aber: es funktioniert und nervt im Gegensatz zu Windows nicht. Ist doch auch was.

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