Los Angeles legt Milliarden-Geschäft mit Apple auf Eis

Apple hatte einen Milliarden-Deal mit Los Angeles so gut wie in der Tasche. Die ersten 150 Millionen US-Dollar wurden bereits überwiesen. Nun hat die Stadtverwaltung den Ankauf von iPads für alle Schüler jedoch eingestellt. Bei der Ausschreibung kam es zu Unstimmigkeiten. Profitieren könnte das Chromebook.

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Die Stadt Los Angeles legt ein Milliarden-Geschäft mit Apple einem Bericht der Los Angeles Times zufolge vorerst auf Eis. Die Stadtverwaltung hatte letztes Jahr beschlossen alle Schüler in den öffentlichen Schulen von Los Angeles mit Tablets auszustatten. Zum einen soll die Nutzung von Tablets Bücher und Papier in den Schulen obsolet machen und zum anderen die Medienkompetenz der Schüler stärken. Für das Projekt waren rund eine Milliarde US-Dollar eingeplant.

Im Juni 2013 bestellte Los Angeles eine erste Tranche an iPads im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig ließ der Superintendent der Schulbehörde von Los Angeles verlauten, dass die Stadt ausschließlich iPads für die Schüler kaufen will. Andere Plattformen wie Windows oder Android würden nicht in Frage kommen. Das iPad hätte die beste Qualität, sei am günstigsten und würde die Anforderungen am besten erfüllen. Zu Beginn diesen Jahres bestellte die Stadt schließlich eine weitere Tranche im Wert von rund 115 Millionen US-Dollar.

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In den letzten Monaten wurde jedoch vermehrt Kritik an dem Projekt laut. Kritiker bohrten nach, warum Tablets von anderen Herstellern nicht einmal getestet würden. Außerdem gab es Beschwerden aus den Unterrichtsklassen, dass ein reines Tablet ohne Tastatur unpraktisch sei. Eine Bluetooth-Tastatur war im Budget jedoch nicht vorgesehen. Auch das veranschlagte Budget wurde deutlich überschritten.

Nachdem die Stadtverwaltung vor einigen Wochen beschlossen hatte, dass nun auch Chomebooks an die Schüler verteilt werden sollen, stellt Los Angeles den Ankauf von iPads mit sofortiger Wirkung ein. Als Grund geben die Verantwortlichen an, dass der zuständige Superintendent und sein Stellvertreter die Ausschreibung auf das iPad zugeschnitten hatten. Andere Plattformen hatten von vornherein keine Chance. Derzeit überprüft die Schulbehörde von Los Angeles das Geschäft mit Apple und will auf der Grundlage der Ergebnisse entscheiden, ob weitere iPads gekauft werden sollen.

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also Politiker-geschache. mehr ist das nicht. Obwohl mir nicht einleuchten will, dass andere Tablets in der Gänze ähnliche Vorteile bieten sollen, wie das iPad. Einzig der Preis und der Sparwille am Bildungssystem spricht dagegen.

Hm, sie bestellen Tablets und mussten später feststellen, dass sie ohne zusätzliche Tastatur unpraktisch sind?????? Amis

Und wo ist das Problem? Man kann an die iPad eine Tastatur anfügen.

Beim zusätzlichen Geld vielleicht .....

LA ist pleite, dass ist lange bekannt. Nun müssen sie sparen - Punkt.

An den berufsbildenden Schulen unserer Auszubildenden wurden auch mit viele Tamtam iPads eingeführt.
Und die Schüler der technischen Fächer durften dann selber zusehen wo sie einen Win-tauglichen Rechner mit USB-Schnittstelle herbekammen der mit den Steuerungen und Messgeräten kompatibel ist, an denen sie arbeiten und lernen.

Welches Kind will ein anderes Table in die Hand nehmen?
Im Saturn oder Mm stehen die Kinder alle vor den iPads, vor den andern 20 Tables anderer Marken hab ich noch kein Kind gesehen!!!

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