ARKit-Anwendung für iPad und iPhone

Lego heiratet ARKit

Lego hat seine neueste App "AR Studio" vorgestellt, die mit dem ARKit von Apple ein digitales und physisches Lego-Erlebnis vereint. Nutzer können mit ihrem Lego spielen und mit dem iPad virtuelle Spielelemente hinzufügen können.

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Die neueste Lego-App trägt den schlichten Namen "AR Studio" und hat es dennoch in sich. Die App aus dem Creative Play Lab von Lego ist als Ergänzung zu physischen Lego-Sets gedacht und nicht als Ersatz für die bunten Steinchen, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen faszinieren.

Gegenüber Wired teilte Tom Donaldson, Chef des Lego Creative Play Lab einige Einzelheiten mit: "Wir sehen Lego wirklich als kreatives Werkzeug, aber es gab schon immer Beiwerk, das den Kindern hilft, sich das vorzustellen", sagt er und verweist auf Fernsehsendungen, Filme und Spiele mit Lego-Bausteinen. "Diese virtuelle Ebene kann den Kindern dabei helfen, das Gleiche zu tun."

Das Lego AR Studio soll eine Reihe von Bausätzen beinhalten, darunter eine Polizei- und eine Feuerwache, einen Zug und eine Vielzahl von Ninjago-Modellen. "Sie sind den realen Bausätzen sehr ähnlich und sollen helfen, herauszufinden, ob man mit dem realen Set spielen würden, wenn man es kaufen würden", sagt Donaldson. Die Intention von Lego: Wenn die Kinder die virtuellen Bausätze gut finden, wollen sie auch die realen Bausätze. Lego hat deshalb darauf geachtet, dass die Bausteine so aussehen, als hätte das Kind sie wirklich in seinem Zimmer zusammengesteckt.

Um alle Funktionen der neuen ARKit-basierten App nutzen zu können, benötigt man ein iPhone oder iPad, das mindestens mit einem A9-Prozessor ausgestattet ist. Ein Video des Youtube-Kanals FamilyGamerTV zeigt, wie die App funktioniert. Aktuell scheint die App "Lego AR Studio" noch nicht im deutschen App Store angekommen zu sein. Das war damals bei der Ikea-ARKit-App genauso: Sie erschien hierzulande etwas später.

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Und was ist mit der kindlichen Fantasie. Das ist doch lediglich ein Verkaufsargument. Ganz ehrlich, wer sein Komd kennt, weiß was es mag und muss nicht über eine App schauen, ob es damit „spielen“ kann. AR bietet tolle und innovative Möglichkeiten, aber mit solchen Verwendungen beschneiden wir uns mehr, als das es ein Zugewinn wäre. Ich freue mich auf Meinungen zu meiner Rezension. Viele Grüße

Selbstkorrektur: ... wer sein Kind kennt ...

Da gebe ich Swadan recht, da beschneiden wir die Fantasie eines Kindes! (Siehe Steve Jobs Biografie)

Ich sehe diese Anwendung eher im Bereich der Möbel-, Bodenbelag-, Tapetenindustrie usw. da wir Erwachsenen kaum noch Fantasie besitzen sind wir auf visuelle Anregungen angewiesen! ( Kataloge, Proschüren, Web, AR)

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