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Wenn‘s mal kribbelt

Wenn es beim Laden „funkt“: Kriechstrom beim MacBook Pro

Wenn es beim Laden „funkt“: Kriechstrom beim MacBook Pro. Haben Sie schonmal Ihr MacBook „gestreichelt“ während es auflädt? Vielleicht haben Sie dann ja schon mal ein leichtes Kribbeln gespürt. Das ist mehr oder weniger „normal“, und das ist kein Apple-spezifisches Problem, sondern liegt vielmehr allen elektronischen Geräten zugrunde. Der Strom, der im Fall des MacBook (Pro), iMac (Pro) oder Mac mini fließt, ist jedoch nicht „gefährlich“. Es kann aber manchmal unangenehm wirken. Wir erklären Ihnen, warum.

Im Prinzip haben wir in der Einleitung bereits alles gesagt. Nur möchten wir Ihnen darüber hinaus noch erklären, wie es zu diesem Phänomen kommt.

Kriechstrom beim MacBook (Pro) und anderen

Beim Aufladen schließen Sie das Gerät an die Steckdose an. Es fließt ein Strom. Der legt einen Weg zurück, vom Anschluss bis zum Akku. Doch die „Leitungen“ und „Bauteile“, die auf diesem Weg liegen leiten den Strom mal besser, mal schlechter. Das fängt schon beim Netzteil an. Doch dazu später mehr.

So passiert es denn auch, dass manche Bauteile Strom abgeben. Es gibt aber auch andere Elektronik-Bauteile, in denen sich spontan Entladungen ergeben. Das ist ein „natürlicher“ Prozess. Man spricht in solchen Fällen von Kriechstrom und auch von „Leckstrom“, wie wenn irgendwo eine Leitung „ein Leck hat“.

Nun soll aber eigentlich auch das Chassis des Geräts als „Isolator“ gegenüber der Umwelt dienen. Da Apples Geräte jedoch aus Aluminium sind, leiten Sie die im Innern entweichenden Leckströme eher nach außen als zum Beispiel Geräte aus Kunststoff. Auch wenn im System durch ein Netzteil keine ordentliche Erdung vorherrscht, können die Ströme nicht ordentlich fließen. Bei der Berührung des Metalls merken Sie sie. Diese Kriechströme sind aber, wie eingangs erwähnt, ungefährlich.

Wenn Kriechströme unangenehm sind

Im Altbau kommt es vor, dass Steckdosen nicht geerdet sind. Wenn deren Leitungen zu nah an einer Wasserleitung liegen, bekommen Sie schonmal einen „gewischt“, wenn Sie gleichzeitig den Wasserhahn und beispielsweise das Innere der an die ungeerdete Steckdose angeschlossenen Spülmaschine anfassen.

Leider gibt es auch Elektronik, die nicht optimal geerdet ist. Apples MacBook-Netzteile gehören leider auch dazu. Erden bedeutet nichts Anderes als Ströme ins Erdreich abzuleiten, damit sie Ihnen nicht gefährlich werden können. Hätte Apples MacBook Pro ein Kunststoffgehäuse würden die Ströme unbemerkt anderswo abgeleitet und durch die Berührung von Ihnen würden Sie nicht zum Leiter.

Wenn aber außerdem Ihre Steckdose nicht geerdet ist und Sie womöglich noch ein nicht ordentlich geerdetes Netzteil verwenden, werden die Ströme „spürbarer“. Das empfinden manche Leute durchaus als unangenehm. Vielleicht sollten Sie dann anderes Zubehör verwenden, ein anderes Netzteil ausprobieren oder den Vermieter bitten, die Steckdosen entsprechend auf den heutigen Standard umzurüsten. Alles dies kann helfen.

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Das ist kein Bug sonder das "Kostenlose Reitzstrom-Massage-Feature".

Komisch das ich das nur am MBP15 2017 habe und NICHT am iPad 2018, MacBook Air 2016, Lenovo Yoga, Fujitsu Lifebook U727, Dell XPS15, Acer Predator.

Das Obst wird langsam schlecht.

Der "sachliche" Inhalt dieses Artikels ist im übrigen an den Haaren herbeigezogen.

1. Eine Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler sind grundsätzlich IMMER mit PE angeschlossen und daher mit Erde verbunden. Wenn nicht, dann ist es kein Gerät mit Zulassung in der EU oder defekt.

2. Apple Netzteile gehören zur Klasse Schutzisoliert (keine Erde am 240V Stecker), was auch so sein darf da die Ausgangsspannung unter 60V und das Gehäuse aus Kunststoff ist. Aber Apple sollte ihr Design mal ändern, denn die interne Schaltung weißt keine ordentliche Galvanische Trennung auf, bei USA 110V ist noch alles schick, aber leider nicht bei 240V und daher kommt es zu dem Kribbeln. Also eigentlich Pfusch aus Geiz.

3. Andere Hersteller verwenden Netzteile mit Erde an 240V, da gibt's kein Kribbeln.

4. Spätestens im Haupt-Stromkasten ist der Null-Leiter und der PE (Erde) miteinander verbunden (ein muss in Deutschland und das schon vor 1960).

5. Das MacBook hätte das Problem auch mit Kunststoffdeckel, denn das Gerät hat Kunstofffüße und stehet daher immer isoliert

6. Wenn ein Kondensator in Apple-Geräten seine Ladung gegen das Gehäuse abgeben würde, wäre dieser defekt und das Gerät tot. Denn die großen Kondensatoren gehören zu 90% zu Spannungsversorgung und wenn diese ihre Spannung an das Gehäuse abgeben, das im übrigen mit Masse verbunden sein sollte, entsteht ein Kurzschluss (wegen schlechter Isolation, also wieder Pfusch).

7. Wenn man Null-Ahnung von Elektrischen Anlagen hat, sollte man keinen Artikel verfassen.

Sie müssen entschuldigen, aber nur weil Sie ein Problem nicht kennen, bedeutet es ja nicht, dass es nicht sein kann. Das Beispiel zum Altbau ist nicht ausgedacht, sondern belegbar und nicht, weil die Geräte kaputt sind, so wie ja das MacBook auch nicht kaputt ist und trotzdem manche Nutzer ein Kribbeln spüren.

Das Beispiel sollte nur verdeutlichen, wie sich das Kribbeln anfühlt, was manche Leute ja wegen der fehlenden Erdung spüren. Nutzen diese geerdete Komponenten taucht das Problem nicht auf. Aber jeder von uns hat schon mal einen gewischt bekommen, und sei es nur durch eigene statische Aufladung.

Wenn aber die Steckdose keine Erde hat, dann wird es schwierig in diesem Kreislauf.

Es ging mir nicht um die Ladung von Kondensatoren, sondern um Kriechströme. Vielleicht habe ich mich da leider nicht deutlich genug ausgedrückt. Ströme, die von den Bauteilen nicht aufgenommen werden und im Kreislauf weiter zirkulieren. Minimale Ströme, die dann halt irgendwann ihren Weg suchen und ein Chassis aus Aluminium gibt eben diese Ströme nach außen ab. Sie sagen ja selbst, dass die Netzteile, obwohl Sie keine Erdung haben, "das" gerade nicht tun, weil sie aus Kunststoff sind. Ein MacBook aus Kunststoff würde das auch nicht tun, weil der Strom sich einen anderen Weg suchen würde. Ein Kondensator, der seine Ladung abgibt, ist nicht unbedingt kaputt. Kondensatoren speichern Strom, um mitunter die Ladung während des Betriebs absichtlich abzugeben und Prozesse auszulösen. Manche Kondensatoren geben sogar Ihre Ladung in schöner Regelmäßigkeit ab, sonst würden manche Anlagen gar nicht funktionieren.

Natürlich soll manch ein Kondensator seine Ladung bei Bedarf abgeben. Geschieht dies allerdings gegen das Gehäuse, so ist das nicht der gedachte Weg, sondern Pfusch.

Im Bereich der Stromversorgung werden Kondensatoren zu glätten von Spannungen eingesetzt, die zuvor aus Wechselspannungen erzeugt wurden (die große dicken Elektrolytkondensatoren).

Nochmals, keine Ahnung, dann bitte nicht Halbwahrheiten verbreiten.

Mit 5¢ mehr bei der Produktion der Apple Netzteile, gäbe es keine Kribbeln.

Zum Altbau:
Ja die Steckdose ist nicht oder "klassisch" geerdet, da aber auch dort (wie schon erwähnt) im Stromkasten N mit PE verbunden sind, besteht eine Verbindung der Metallteile des Geschirrspüler zu Erde.

Das Problem ist die nicht geerdete Wasserleitung und eine parallel verlaufende Stromleitung.

Den wie jeder der von Elektrik Ahnung hat, weiß dass JEDE Leitung die eine Wechselspannung führt, ein Elektromagnetisches Feld erzeugt. Verlegt man nun parallel zu dieser Leitung ein Leitung aus Metall, wird das Elektromagnetische Feld auf diese zweite Leitung Induziert, der Fachmann spricht hier von einer Induktionsspannung. Dieses Effekt wird in Transformatoren genutzt.
Induktionsspannungen können tödlich sein, darum sind z.B. bei allen elektrifizierten Strecken der DB alle Geländer an Bahnsteigen und Brücken geerdet.

Nur soviel zu "wenn man ein Problem nicht kennt...." ich kenne es genau und bringe es nicht im falschen Zusammenhang mit den Pfusch Netzteilen zu "Papier".

Nun, ich kann nur wiedergeben, was ein Elektriker uns empfahl, die Steckdosen aufzurüsten, damit das Problem nicht mehr auftritt. Ich habe dieser Meinung vertraut.

Aha, hast schnell Deine Sammlung gecheckt und das Urteil „Obst wird langsam schlecht“ ins Netz posaunt! Respekt! So sehen fachkundige Kommentare aus! Besonders die Übung mit den Reisenetzteiken und nicht geerdeten Steckdosen war bestimmt aufwendig! Danke!

Den Rest nicht gelesen Fanboy?

Mein MBP15 kribbelt auch wenn das originale Netzteil angeschlossen ist. Mit einem Drittanbieter Netzteil nicht.

sorry habe den Namen nicht gelesen. Also Sorry Fangirl.

Habe selten einen so unqualifizierten Artikel gelesen. Beim Macbook pro 2017 ist das Problem mit Verwendung des als Zubehör erhältlichen Netzkabels zum Ladegerät gelöst. Das Dreiadrige Steckerkabel mit Schutzleiter sorgt für die "Erdung" des Aluminium Gehäuses und das Kribbeln ist weg. Das Kabel ist mit über 30€ allerdings unverschämt teuer.

Vielen Dank für den Hinweis.

Der Artikel ist ziemlicher Humbug!,
Das Problem entsteht durch die Verwendung eines XY Entstörkondensators ohne PE Leiter.Das sind keine misteriösen Kriechströme

Siehe aoch

Leider basiert das Kribbeln nicht auf einen Leck- oder Kriechstrom, wie man schnell vermuten könnte. Es ist nur eine elektrostatische Kraft, die zwischen der Haut und der Gehäuseoberfläche wirkt, da die Eloxierung nur wenige Mikrometer stark ist. Befeuchtet man die Finger oder Oberfläche, um diese elektrisch leitfähig zu machen, verschwindet das Kribbeln. Aber man kann dann einen Strom messen, der in der Regel kleiner als 1 mA ist.

Danke für den Hinweis.