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iPhone SE zerlegt: Erster Teardown mit oder ohne Überraschungen?

Das erste iPhone SE wurde bereits zerlegt. Dabei stellte sich schnell heraus, dass sich das iPhone SE von anderen iPhone-Modellen deutlich unterscheidet. Apple hat kaum neue Bauteile für das iPhone SE verwendet, sondern stattdessen auf Hardware zurückgegriffen, die bereits in drei verschiedenen anderen iPhones zum Einsatz kommt. Das erklärt nun auch endgültig, wieso das iPhone SE so vergleichsweise günstig ist.

Heute kommen die ersten iPhone SE-Geräte bei den Kunden an. Chipworks hat ebenfalls bereits ein iPhone SE in die Finger bekommen und sofort damit begonnen, das Smartphone in seine Einzelteile zu zerlegen.

Das iPhone SE ist Chipworks zufolge ein ungewöhnliches iPhone. Im Gerät sind kaum Innovationen zu sehen. Stattdessen verwendet Apple viel Bauteile, die auch schon beim iPhone 5s, beim iPhone 6 und beim iPhone 6s zum Einsatz kamen. Das Unternehmen beschränkt sich hauptsächlich darauf, die Hardware von Geräten unterschiedlicher Größe und Generationen zu kombinieren und im kleinen 4 Zoll-Gehäuse des iPhone SE unterzubringen.

Wie angekündigt wird das iPhone SE von dem gleichen A9-Chip vom Hersteller TSMC angetrieben, wie er auch beim iPhone 6s zum Einsatz kommt. Das 2-GB-Arbeitsspeicher-Modul ist offenbar ebenfalls aus dem iPhone 6s entnommen. Beide Bauteile wurden dem Datumscode zufolge bereits im letzten September beziehungsweise Dezember hergestellt. Möglicherweise waren sie also einmal für das iPhone 6s gedacht. Während auch der NFC-Chip und mehrere Sensoren genauso im iPhone 6s verbaut sind, handelt es sich beim Modem um ein Bauteil aus dem iPhone 6. Der Touchscreen-Controller stammt dagegen vom iPhone 5s.

Apples Vorgehensweise bei der Hardware der iPhone SE erklärt dann auch, wieso das Gerät so vergleichsweise günstig sein kann, obwohl das Gerät innerlich näher mit dem teuren iPhone 6s als mit einem anderen iPhone verwandt ist: Das Unternehmen musste für die Bauteile nicht ans Reißbrett und auch keine neuen Produktionsketten aufbauen. Ganz im Gegenteil: Viele Bauteile hatte das Unternehmen bereits auf Lager.

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