Wegen LTE

iPhone 7 kann Intel Milliarden bescheren

Finanzanalysten zufolge könnte Intel vom iPhone 7 stark profitieren. Von anderthalb Milliarden US-Dollar zusätzlichem Umsatz ist die Rede, die das kommende Apple-Smartphone in die Kassen des Chip-Herstellers spülen könnte. Möglich macht dies eine Bestellung über LTE-Modems. Der Chip-Produzent soll dabei mindestens die Hälfte des Auftragsvolumens für sich beanspruchen können. Des einen Freud ist jedoch des anderen Leid: Der bisherige Partner Qualcomm würde entsprechend weniger Aufträge erhalten.

Von   Uhr

Wir haben schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass Intel als Lieferant für Apple in Frage kommt. Im März gab es vorsichtige Gerüchte, im Mai war bereits von 50 Prozent der LTE-Modems für die nächste Smartphone-Generation die Rede, die das Unternehmen an Apple liefern könnte. Mitte Juni kippte die Waage noch deutlicher zugunsten Intels und weniger in Richtung Qualcomms.

Intel mit Umsatz-Zuwachs wegen iPhone 7

Bei „Cowen and Company“ hat man nun prognostiziert, dass Intel in jedem Fall 50 Prozent oder mehr der LTE-Modems für die kommende iPhone-Generation liefern könnte. Man konkretisiert sogar, dass die Firma im kompletten Zyklus des iPhone 7 zwischen 100 und 110 Millionen 7360 LTE Modem-Chips an den Partner aus Cupertino wird verkaufen können.

Eine Order in dieser Größenordnung würde bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar Umsatz bedeuten. Man geht davon aus, dass rund 850 Millionen US-Dollar operativer Gewinn am Ende dabei übrig bleiben, weil der Halbleiterhersteller einen Großteil der Entwicklungskosten schon eingespielt haben soll.

Dass Apple beim iPhone 7 auf den langjährigen Partner bei Mac-Prozessoren setzt, hat den Grund der Lastenverteilung auf mehreren Schultern. Tim Cooks Unternehmen war schon unter Steve Jobs stets bemüht, möglichst verschiedene Lieferanten für Bauteile zu akquirieren, um in einer besseren Verhandlungsposition zu sein.

Kommendes Apple-Smartphone im Herbst

Und wann kommt das iPhone 7? Wohl im Herbst, wie in den letzten Jahren immer. Der größte Aufreger ist sicherlich der Wegfall des 3,5 mm Klinkensteckers. Manche Fans ärgern sich darüber, wenngleich es wohl nur die Vorwegnahme eines Trends darstellt, den schon einige Anbieter gegangen sind und danach aber noch andere gehen werden. Besonders interessant könnte hingegen eine neue fast schwarze Farb-Option sein.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "iPhone 7 kann Intel Milliarden bescheren" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.