Rückschlag

iPhone 12: Vorbereitungen durch Coronavirus verzögert

Der Coronavirus breitet sich immer weiter aus und trifft immer mehr Unternehmen. Aktuell könnte auch die Verfügbarkeit des iPhone 12 in Gefahr sein.

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Das iPhone wird verlässlich im September eines jeden Jahres neu aufgelegt und ist im Normalfall in ausreichenden mengen verfügbar. Wie ein neuer Reuters-Bericht offenlegt, könnte die Verfügbarkeit aber 2020 zum Problem werden. Der Grund: Kurz nach dem chinesischen Neujahrsfest beginnen üblicherweise die Vorbereitungen für die Produktion der iPhone-Modelle der kommenden Generation.

Produktionstests für das iPhone geraten ins Stocken 

Um die ersten Produktionsläufe zu überwachen, reisen dazu ab diesem Zeitpunkt immer wieder Apple-Ingenieure nach China. Allerdings waren in den vergangenen Wochen die Produktionsstätten bedingt durch das Coronavirus geschlossen. Die Auftragsfertiger nehmen erst jetzt langsam ihre Arbeit wieder auf. Gleichzeitig hat Apple Reiseverbote aufgrund von Covid-19 verhängt – der Zeitplan muss daher vermutlich angepasst werden.

Die frühen Testreihen sind wichtig, damit die Massenproduktion im Sommer starten kann, sodass ausreichend Geräte zum Marktstart des iPhones bereitstehen. Der sich aktuell verzögernde Validierungsprozess für die Produktion der Komponenten soll direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit und vielleicht sogar den Verkaufsstart haben.

Apple-Partner Foxconn nimmt Produktion lansam wieder auf

Apples größter Partner Foxconn musste eine mehrwöchige Produktionspause einlegen und will bis Ende Februar rund 50 Prozent seiner Produktion wieder zum Laufen bringen. Dazu lockt man Mitarbeiter mit Boni, kostenlosen Speisen und mehr zurück in die Fabriken. Dennoch lässt sich aktuell noch nicht sagen, ob und inwieweit die Fertigung zukünftiger Produkte betroffen sind. Apple-CEO Tim Cook sagte dazu, dass die Gesundheit der Mitarbeiter aller höchste Priorität habe.

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