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iOS 9.3

iOS auf der Überholspur: Neue Funktionen im Monats-Takt

Apple hat für die Betriebssystem-Aktualisierung iOS 9.3 eine eigene Webseite eingerichtet, auf der das Unternehmen aus Cupertino die Neuerungen dieser iOS-Version im Detail vorstellt. iOS 9.3 ist somit die erste iOS X.X-Version, die eine eigene Webseite erhalten hat. Dies könnte als erster Hinweis darauf gesehen werden, dass Apple demnächst seine iOS-Veröffentlichungs-Politik gravierend ändern wird.

Apple könnte mit der Veröffentlichung des Betriebssystem-Updates iOS 9.3 seine Veröffentlichungsstrategie ändern. In den vergangenen Jahren hatte Apple jedes Jahr mit der Vorstellung einer neuen iPhone-Generation immer auch eine neue große iOS-Version auf den Markt gebracht. Bei der darauffolgenden iOS X.1-Version handelte es sich meist um ein Wartungs-Update mit dem Bugs entfernt wurden, während die folgenden Updates einige kleinere neue Funktionen und weitere Bug-Fixes enthielten. Große Neuerungen waren aber in der Regel den iOS X.0-Versionen vorbehalten.

Es gab aber auch Ausnahmen. So hat Apple beispielsweise bei iOS 8.4 mit dem Musik-Streaming-Dienst Apple Music eine große neue Funktion „mitten im Jahr“ veröffentlicht. In Zukunft könnte Apple öfter große neue Funktionen abseits der neuen iPhone-Präsentationen in iOS einführen. Ein Anzeichen hierfür ist beispielsweise, dass Apple für iOS 9.3 erstmals eine eigene Webseite zum Update einer Zwischen-Version ins Netz gestellt hat, auf der das Unternehmen die in der Aktualisierung enthaltenen Funktionen vorstellt.

Diese neue Herangehensweise hätte mehrere Vorteile: Zum einen würde dieser Rolling-Release von iOS neue Funktionen auf die iPhones und iPads bringen, sobald sie fertig sind. Apples Entwickler-Team müsste nicht mehr auf einen bestimmten Termin hinarbeiten und somit riskieren eine Funktion zu veröffentlichen, die noch nicht ganz fertig und deshalb mit Bugs verseucht ist. Zum anderen müssten Nutzer nicht mehr auf eine bestimmte neue Funktion warten, die eigentlich fertig ist, aber aus Marketing-Gründen erst mit der nächsten großen iOS-Version veröffentlicht werden soll. Und drittens würde diese Update-Politik mehr Schwung reinbringen, schließlich würde anschließend nicht nur zweimal im Jahr – zur Vorstellung auf der WWDC und zur tatsächlichen Veröffentlichung – großes Interesse an iOS geweckt, sondern auch mehrmals unter dem Jahr. Langfristig könnte dies auch bedeuten, dass sich auch die Namens-Konvention von iOS beim nächsten größeren Update ändert, und zwar hin zu iOS X 10, ganz ähnlich wie es bei OS X der Fall ist.

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Sinnvoll wäre es wenn Apple, ähnlich wie bei Android, Updates von Systemapps unabhängig vom Betriebssystem anbieten würde. Einfach als Update im Appstore.

Ansonsten sehe ich nicht wieso iOS jetzt "auf der Überholspur" ist. Wird im Artikel nicht ersichtlich.