iOS-Schad-Software YiSpecter: Diese iOS-Geräte sind betroffen

iOS scheint in den letzten Tagen und Wochen von Schad-Software geplagt zu sein. So hat in den vergangenen Tagen die Schad-Software YiSpecter die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Apple gibt in Bezug auf YiSpecter nun jedoch Entwarnung: Mittlerweile können nur noch einige wenige Geräte infiziert werden. Das Unternehmen aus Cupertino hat dafür gesorgt, dass sich iOS-Geräte nur unter ganz bestimmten Umständen mit YiSpector infizieren können.

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Apple gibt Entwarnung: Seit einigen Tagen sind Informationen über eine Schad-Software namens „YiSpecter“ aufgetaucht, die in der Lage ist das Betriebssystem iOS zu infizieren und bereits seit rund zehn Monaten sein Unwesen treibt. Apple zufolge ist dies jedoch nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich:

Das Unternehmen hat die Lücke in iOS, die eine Infizierung durch YiSpecter ermöglicht, bereits in iOS 8.4 geschlossen. Geräte, auf denen die Betriebssystem-Versionen iOS 8.4 oder neuer installiert sind, sind demnach nicht anfällig für die Schad-Software.

Die Schad-Software verbreitet sich außerdem über indizierte Apps. Apple hat die entsprechenden Apps mittlerweile geblockt. Es können sich demnach nur noch Anwender mit YiSpecter infizieren, die die entsprechenden Apps aus nicht vertrauenswürdigen Quellen herunterladen. Alle Apps im iOS-App Store sollten nach Apples Aufräumaktion sicher sein.

YiSpecter ist dazu in der Lage fremden Code herunterzuladen und zu installieren. Die Schad-Software kann auch Apps ausführen oder durch andere Apps ersetzen und Informationen an Server weitergeben. Auch Safari ist vor YiSpecter nicht sicher: Dort kann die Schad-Software beispielsweise Einstellungen ändern oder neue Webseiten öffnen.

Ein manuelles Löschen der Schad-Software entfernt YiSpector nicht. Lediglich mit einer Zurücksetzung des iOS-Geräts auf die Werkseinstellungen kann YiSpector von dem iPhone, dem iPad oder dem iPod touch entfernen.

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