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Intel stellt Modemsparte und Patente zum Verkauf - Apple womöglich interessiert

Nur wenige Stunden nachdem Apple und Qualcomm ihre Einigung bekanntgaben, zog sich Mitbewerber Intel aus dem Geschäft für 5G-Smartphone-Modems zurück. Nach einigen Rückschlägen bei der Entwicklung sowie Auseinandersetzungen mit Apple wegen verpasster Meilensteine war dies der logische Schritt. Laut einem aktuellen Bericht von IAM bereitet Intel aktuell die Versteigerung der Sparte sowie der Patente vor.

Warum Apple 2019 noch kein 5G-iPhone veröffentlichen wird

Während Samsung und andere Android-Hersteller bereits mit ersten 5G-Smartphones auf den Markt preschen, wird bei Apple noch einige Zeit ins Land gehen. Frühestens im kommenden Jahr wird der Einstieg erwartet. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zunächst lag Apple mit Chip-Hersteller Qualcomm im Clinch, wodurch man auf Intel als potentiellen Zulieferer vertraute. Jedoch entsprachen hier bereits die 4G-Modems nicht den Erwartungen und die 5G-Technologie für Smartphones bereitete Intel ebenfalls Probleme, sodass man Termine nicht halten konnte. In der Zwischenzeit soll Apple damit begonnen haben eigene Modems zu entwickelt, die allerdings ebenfalls nicht vor 2021 zu erwarten sind. 

Eigene Modems schneller als gedacht?

Mit dem Ausscheiden Intels aus dem 5G-Modem-Geschäft für Smartphones soll Apple jedoch ein Auge auf den deutschen Ableger des Unternehmens geworfen haben. Wie nun bekanntwurde, soll Intel tatsächlich Unternehmensbereiche sowie Patente versteigern und befindet sich gerade in umfassenden Vorbereitungen. Laut einem aktuellen Bericht soll das Unternehmen rund 8.500 Assets aus dem Patentportfolio für den Verkauf vorbereiten. Etwa 6.000 Patente sollen dabei auf die Mobilfunktechnologien 3G, 4G und 5G fallen, während weitere 1.700 Patente für drahtlose Technologien veräußert werden sollen. IAM zufolge soll der Verkauf der Vermögenswerte unabhängig von der Smartphone-Modem-Sparte erfolgen.

Für Apple würde der Kauf neue Möglichkeiten schaffen und die Entwicklung eines eigenen 5G-Modems beschleunigen. Dadurch könnte man sich vielleicht schneller als gedacht wieder von Qualcomm lossagen. 

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