Neuheiten von der IFA

IFA 2016, Tag 4: Ghettoblaster, Watson und Garmin

Die jährlich stattfindende Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin ist eine der größten Elektronikmessen der Welt. Dort sind beinahe alle großen Hardware- und Software-Hersteller der Welt vertreten, die ihre Produkte ausstellen, die es in den nächsten Monaten zu kaufen geben wird. Wir stellen Ihnen fünf Neuheiten vor, darunter endlich eine elegante Smartwatch von Garmin und eine smarte Kochplatte.

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Monster Superstar Ravebox

Monster hat auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung einen „modernen Ghettoblaster“ vorgestellt. Mit den Kassetten-Playern aus den 80ern hat die das Gerät allerdings nicht viel gemein, es handelt sich dabei allenfalls um einen Vorfahren.

Denn die Monster Superstar Ravebox wird mit dem Abspielgerät, zum Beispiel einem iPhone, via Bluetooth verbunden, besitzt einen Akku, der einen Abend durchpowern können soll und hat an der Seite außerdem ein Kaleidoskop, das auf die Musik reagiert. Wem die 450 Euro für die Ravebox etwas zu viel sind, kann sich für 100 Euro weniger den Monster Blaster genauer ansehen, der einen ähnlichen Formfaktor besitzt, aber ohne Lichteffekte auskommt.

ZTE AXON 7 mini

Der chinesische Smartphone-Hersteller ZTE hat die IFA 2016 dazu genutzt ein neues Smartphone vorzustellen. Das ZTE AXON 7 mini besitzt ein 5,2-Zoll-Display mit einer Full-HD-Auflösung. Angetrieben wird es von einem Snapdragon-617-Octacore. Der Arbeitsspeicher liegt bei 3 GB RAM und der interne Speicher bei 32 GB. Die Kapazität des Akkus beträgt 2.705 mAh und die rückseitige Hauptkamera löst Fotos mit 8 Megapixeln auf.

Als Betriebssystem kommt Android 6.0 zum Einsatz und geladen wird das ZTE AXON 7 mini über einen USB-2.0-Type-C-Port. Da das Smartphone nur rund 300 Euro kostet, handelt es sich bei dem Gerät um ein gelungenes Smartphone im unteren Mittelklassebereich.

IBM Watson und das Internet der Dinge

Auch der Chip-Hersteller IBM ist auf der IFA 2016 vertreten. Das Unternehmen stellt auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung die neuen Fähigkeiten seiner beeindruckenden Künstlichen Intelligenz Watson vor. Watson soll IBM zufolge das Gehirn hinter vielen Bereichen des Internets der Dinge werden. Dank Watson sollen Menschen in Zukunft ihre Geräte nicht mehr manuell steuern, denn Watson soll beispielsweise das Smart Home so schlau machen, dass es die Wünsche der Bewohner vorhersagt und quasi „mitdenkt“.

Cuciniale Kochplatte

Cuciniale ist kein Küchengerät mehr, sondern ein Koch. Koppelt der Nutzer die smarte Kochplatte und den zugehörigen Gourmetsensor mit seinem Smartphone, übernimmt letzteres quasi alle Kochaufgaben. Man steckt einfach den Sensor in das Fleisch oder legt ihn in die Pfanne und Cuciniale erledigt die Kocherei fast im Alleingang.

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Die Kochplatte und der Sensor sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und rund 250 Euro kosten.

Garmin Fenix Chronos

Garmin stellt hervorragende Fitness-Tracker her, denen sonst kaum ein vergleichbares Gerät eines anderen Herstellers gewachsen ist. Einige davon, beispielsweis die Garmin-Fenix-Reihe, besitzen einen so großen Funktionsumfang, dass sich auch problemlos mit Smartwatches verglichen werden können und diese sogar teilweise in den Schatten stellen – wäre da nicht das Design, das vollständig auf Sport ausgelegt ist.

Das wird aber nun durch die Garmin Fenix Chronos geändert. Diese Fitness-Tracker-Smartwatch-Kombination besitzt nicht nur einen hervorragenden Funktionsumfang für Sportler, sondern sieht auch äußerst elegant aus. Leider ist die Uhr etwas teuer.

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