IDC

iPhone-Verkäufe: 2016 bringt das Ende des Wachstums

Das Marktforschungsunternehmen IDC erwartet für 2016 eine Stagnation bei den Verkäufen von iPhones. Auch wenn 2015 für Apple ein fantastisches Jahr war:  2016 wird es kein Wachstum geben, meinen die Marktforscher. In den folgenden Jahren wird es aber wieder bergauf gehen.

Von   Uhr

Die Vorhersage für die Entwicklung des Smartphone-Marktes von IDC hält gute und schlechte Nachrichten für Apple bereit.

2015 verkaufte Apple 231,5 Millionen iPhones und damit 20,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Apples-Wachstum ist fast doppelt so hoch wie das der Konkurrenz. Apple hat es zudem erreicht, teurere iPhones zu verkaufen. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät stiegt von 663 auf 713 US-Dollar.

Dieses Jahr wird es allerdings für Apple schwieriger, wenn man sich auf die Zahlen von IDC verlässt. Demnach sollen die Verkäufe dieses Jahr auf dem Niveau von 2015 bleiben. Das liegt vor allem an den Kernmärkten USA, Europa und China, in denen sich das Wachstum verlangsamt. In den Wachstumsmärkten Indien und Afrika werden hingegen viele preiswertere Smartphones verkauft. Hier fehlen Apple die Produkte.

2017 soll das Wachstum aber wieder anziehen, meint IDC. Das soll vor allem durch Trade-In-Programme für ältere iPhones und durch die Erschließung neuer Märkte außerhalb von Nordamerika möglich werden.

Dennoch soll künftig das Wachstum bei den iPhones auf recht geringem Niveau verlaufen. Eine jährliche, durchschnittliche Wachstumsrate von 3 Prozent zwischen 2016 und 2020 ist wahrlich kein Grund für große Freudensprünge.

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "iPhone-Verkäufe: 2016 bringt das Ende des Wachstums" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Drei Prozent sind wieviel - Milliarden Dollar?

Ist doch immer das selbe: 20 % von wenig ist schneller erreichbar als 3 % von viel. Man kann es nicht ganz so krass sehen, ist klar. Aber z.B. Wachstumsraten der chinesischen Wirtschaft von 7 - 10 % kann Deutschland schon lange nicht mehr vorweisen.

Und: Apple schuf mit dem iPhone einen völlig neuen Markt. Klar, dass die Kurve zunächst stark ansteigt, dann abbremst und irgendwann sein Zenit erreicht hat - und hält bzw. kleckerweise zulegt, wenn die Produktpflege genug Anreize schafft.

Dennoch ist die Frage gerechtfertigt: Was ist wichtiger für ein Unternehmen - Menge oder Gewinn? Wann ist eine Firma zukunftsträchtig: Investitionen realisieren oder nicht? & Neue Geschäftsfelder erschließen oder nicht?

Meine Meinung: Je eher sich Apple von der Übermacht des iPhones befreit, desto besser. Die steht nur durch neue Produkte/Geschäftsfelder. Bildung, Unternehmen, smarthome, AppleMusic, AppleCar und ApplePay sind solche Bestrebungen. Nur sind es eben eher komplexe und für Apple zum Teil neue Märkte. Das braucht Zeit und die Konkurrenz der vielen vielen Mitspieler ist eben nicht vernachlässigbar wie früher.

kommt nicht ins Schlachthaus. Sie darf und wird weiter leben, allen Neidern zum Trotz. Leider werden reale Kühe rücksichtslos zu cash indem man sie in einem Schlächter überlässt. Aber das ist nicht Apple Territorium.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.