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IDC-Prognose: Wachstum des Smartphone-Absatzes nimmt ab - iPhone nicht von Preisverfall betroffen

Das amerikanische Marktforschungsunternehmen IDC prognostiziert eine Abkühlung der Wachstumsraten für Smartphones. Durch die Konkurrenz von Billigherstellern, vor allem aus China, sinken die Preise für Smartphones zunehmend. Der iPhone-Hersteller Apple ist der Prognose zufolge jedoch nicht von dem Preisverfall betroffen, auch wenn Apple beim Absatz mit der iOS-Software nur auf einen überschaubaren Marktanteil im Vergleich zu Android kommt.

Das Marktforschungsunternehmen IDC (International Data Corporation) hat eine neue Prognose bezüglich der Entwicklung des Smartphone-Absatzes veröffentlicht (IDC Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker). Der Vorhersage zufolge werden in 2014 weltweit 1,3 Milliarden Geräte verkauft werden, was ein Zuwachs von 26,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist.

Jedoch geht IDC davon aus, dass sich das Wachstum des Smartphone-Absatzes abschwächen wird. IDC erwartet demnach, dass im Jahr 2015 weltweit 1,4 Milliarden Geräte verkauft werden. Das prozentuale Plus für 2015 ist mit 12,2 Prozent jedoch nur gut halb so groß wie in 2014. Das Marktforschungsunternehmen sagt für die folgenden Jahre weiterhin Wachstum voraus, der jedoch nicht mehr so stark ist wie in Jahren zuvor. Laut der Prognose von IDC werden in 2018 rund 1,9 Milliarden Smartphones verkauft werden. Daraus resultiert eine jährliche Durchschnittswachstumsrate in den Jahren 2014 und 2018 in Höhe von knapp zehn Prozent. Für die Hersteller ist jedoch ein anhaltender Preisverfall problematisch, da die Erlöse in diesem Zeitraum nur um vier Prozent je Jahr steigen sollen.

Einfluss chinesischer Billighersteller

Für Smartphone-Hersteller ist zudem die Konkurrenz in Fernost eine Bedrohung. Melissa Chau, IDC-Analystin, sagte, dass sich der Einfluss neuer chinesischer Mitspieler im globalen Markt in einer Abwärtsspirale widerspiegeln wird, wenn man den Preis betrachtet. Während sich Premium-Smartphones nirgendwohin entwickeln, sehe man deutlich bessere Spezifikationen bei den günstigeren Smartphones. Kunden müssen sich nicht länger die Premium-Produkte kaufen, um gute Qualität und Anwendungsmöglichkeiten zu bekommen.

Die Frage ist laut Melissa Chau nun, wie tief die Preise sinken können. In diesem Jahr liegt der weltweite Durchschnittspreis für ein Smartphone bei 297 Dollar, im Jahr 2018 dürfte er bereits bei 241 Dollar liegen.

Apple vs. Android

IDC sagt voraus, dass das Betriebssystem Android im Jahr 2018 seinen Marktanteil von 80 Prozent voraussichtlich halten wird. Apples iOS-Betriebssystem wird demnach nur auf rund 13 Prozent kommen. Dennoch werde Apple 34 Prozent der Erlöse, also gut ein Drittel, erhalten im Vergleich zu Androids 61 Prozent. Apples iPhone mit den Premium-Preisen kann somit laut IDC trotz des verhältnismäßig geringen Marktanteils einen guten Anteil der Erlöse für sich verbuchen.

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wenn ich mir das so durchlese, dann kommt mir Folgendes in den Sinn: dummes Gewäsch von Analysten!