Die Highlights der Keynote im Video: Diese 4 Höhepunkte sollte Sie unbedingt kennen

Gestern Abend um 19 Uhr deutscher Zeit fiel der Startschuss für die Apple Keynote. Schon im Vorfeld twitterte der Apple CEO Tim Cook, dass es viel zu sehen geben wird – und das wurde auch noch mal zu Beginn der Keynote verdeutlicht, als er erwähnte, dass für Updates nicht viel Zeit zur Verfügung stünde. Und er behielt natürlich Recht. Hier die Highlights der Keynote, die Sie unbedingt kennen sollten.

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Alles in allem hat Apple jede Menge Produkte vorgestellt - nicht unbedingt so viele, dass man den Überblick voll und ganz verliert, aber immerhin zwei Flaggschiffe an einem Abend, das iPad Pro sowie die iPhone 6s-Modelle, gepaart mit einer rundum erneuerten Applw TV-Box, die so viel an Neuerungen mitbringen, dass wir für Sie die Highlights noch einmal zusammengefasst haben – eben auch als Video.

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Apple Watch

Die Smartwatch von Apple erhält ein neues Betriebssystem – hier sei gleich vorweg genannt, dass watchOS 2 native Apps zulässt - aber das wurde schon während der WWDC-Keynote verkündet. Das sorgt seitens des Anwenders für mehr Flüssigkeit und Stabilität. Neben dieser zentralen Neuerung hat Apple in erster Linie am Design getüftelt. Durch die Kooperation mit Hèrmes entstanden dabei ganz neue Zifferblätter.

iPad Pro

Deutlich spannender war die Vorstellung des iPad Pro, auch wenn die meisten Informationen bereits als Gerüchte im Vorfeld kursierten beziehungsweise diskutiert wurden. Das Retina Display misst 12,9 Zoll in der Diagonale und bietet 5,6 Millionen Pixel, was alle vorhergehenden iOS-Geräte deutlich abhängt. Besonders erfreulich ist der Prozessor beziehungsweise SoC. Laut Apple ist der A9X so stark, dass er es sogar mit 80 Prozent aller mobilen PCs aufnehmen kann. Neben schlanken Maßen, wie 6,1 Millimeter in der Dicke, hält die Batterie rund 10 Stunden durch und somit einen Arbeitstag, was die Produktivität des Tablets zusätzlich unterstützt.

Einhergehend damit hat Apple seinen Stylus Apple Pencil vorgestellt. Das äußerst präzise Eingabegerät, wenigstens wurde es so demonstriert, kostet zwar extra und ist nicht im Lieferumfang enthalten, dafür soll es dafür sorgen, dass sich Zeichnen und Malen flüssig und natürlich anfühlt.

Und was wäre ein Tablet, das es mit Laptops aufnehmen kann, ohne eine eigene, nicht-virtuelle Tastatur. Das Smart Keyboard, wie Apple es nennt, kommt in Originalgröße und steigert somit den Nutzwert des iPad Pro, denn darauf lässt sich aller Einschätzung nach deutlich einfacher und schneller tippen als auf der virtuellen Tastatur, die iOS bietet. Weiteres Plus: Strom bekommt die Tastatur über einen Connector, der im Cover integriert ist.

Apple TV

Endlich ist es soweit: Apple hat sein mittlerweile vollkommen veraltetes und offensichtlich vernachlässigtes Apple TV maßgeblich überholt und in vierter Generation herausgebracht. Und die Updates können sich sehen lassen. Ein zentrales Merkmal, was Apple TV schon seit langem fehlt und – im Vergleich zur Konkurrenz – deutlich nach hinten geworfen hat, sind Apps, die sich über einen eigenen App Store unter wahlweise 32 GB oder 64 GB internen Speicher speichern lassen.

Neben den Apps fällt auch die Steuerung auf der Fernbedienung auf. Hardware-Tasten sind zwar nach wie vor vertreten, doch – im Vergleich zum Vorgängermodell – hat Apple der Fernebedienung nun auch eine Touch-sensitive Fläche spendiert, über die man per Wischgeste zwischen Apps hin- und herwechseln oder in Filmen sowie TV Serien vor- und zurückspulen kann. Sehr intuitiv und dadurch praktisch. Und wer dann doch lieber seine Stimme für die Eingabe verwendet, weil es noch viel praktischer ist, der kann Befehle einfach an Siri weitergeben, die diese daraufhin umsetzt. Die Spracheingabe erfolgt über das in der Fernbedienung eingebaute Mikrofon und dient beispielsweise dazu, nach Programmen zu suchen, indem man nach Genre, Schauspieler, etc. sortiert.

iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Wie erwartet stellte Apple auch zwei neue iPhone-Modelle vor – das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus. Am Design, also dem äußeren Erscheinungsbild, hat sich nichts geändert. Dafür unter der Haube. Neben schnellerer Hardware, wie Prozessor, fallen auf Anhieb zwei Neuerungen auf: 3D Touch, die Erweiterung der Force Touch-Technologie, wie man sie von den Laptops und der Apple Watch kennt, sowie die Kamera.

3D Touch versteht verschiedene Druckstufen. Das heißt: Drückt man leicht auf das Display, kann man eine Vorschau öffnen, wie etwa in eine E-Mail reingucken, ohne diese gleich voll und ganz zu öffnen. Festeres Drücken öffnet eine Anwendung beziehungsweise eine Funktion im Menü der Anwendung.

Bei der Kamera hat Apple mal wieder ganze Arbeit geleistet. Der Sensor wuchs von 8 Megapixel auf 12 Megapixel. Zudem kann man nun auch Videos in 4K aufnehmen. Wer gerne Selfies knipst, der hat besonderen Grund zur Freude, denn nicht nur löst die iSight auf der Vorderseit mit 5 Megapixel auf, auch das Display eignet sich als Blitz, sollte es für einen Selfie mal zu dunkel sein. Leider hat Apple gleichzeitig auch an der Preisschraube nach oben gedreht.

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Eine Sache die mir stark zu denken gab bei der Präsentation des iPad Pro und des A9X war der genannte Vergleichswert zur PC Welt. Wie realistisch die Daten sind wird sich erst bei Praxistest herausstellen, doch zeigen die Daten der AX Prozessoren ganz klar eine stärkere Entwicklung auf als die normalen Desktopprozessoren. Sicherlich noch nicht mit dem A10, aber ggf. mit dem A11 könnte ich mir schon vorstellen dass wieder eine Transition ausgerufen wird und die Macs damit wieder ein Alleinstellungsmerkmal auf CPU Ebene erhalten.

Das glaube ich auch. Apple macht das Schritt für Schritt. Mit dem iPad pro ist das ein intelligenter Schachzug. Deswegen habe die es auch nicht nötig gegen die Hackintosh's vorzugehen. Das hat sich dann in 2-3 Jahren eh erledigt wenn Apple die eigenen A Prozessoren in den Macs einbaut.

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