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Hat Apple den Verkauf von Musik mit iOS 10 schon abgeschafft?

In den vergangenen Wochen gab es einige Gerüchte und Meldungen darüber, dass Apple in Zukunft auf den Verkauf von Musik verzichten könnte und stattdessen nur noch das Abonnement von Musik via Apple Music offeriert. Nach der Präsentation von iOS 10 im Rahmen der WWDC 2016 muss man sagen, hat Apple diesen Schritt vielleicht schon unternommen.

Als es in den Medien hieß, Apple würde den Verkauf digitaler Musik einstellen, gab es negatives Echo. Vor allem Konsumenten wurden durch die Gerüchte verunsichert. Keine Musik mehr kaufen? Warum? Ja, weil das Streaming von Musik sich als mehr als nur ein Trend entpuppt. Es ist die Zukunft des Konsums von Musik. Bis diese Idee sich beim Endverbraucher verfestigt, wird freilich noch einige Zeit vergehen. So war es bei Platten, Kassetten und CDs ebenfalls, als jeweils das Folgemedium mit den Hufen scharrte. Löst also das Streaming den Handel mit digitaler Musik ab? Es ist nur eine Frage der Zeit behaupte ich, so wie Software als Service nicht nur ein Trend bleiben wird, sondern sich als fest Größe etablieren muss, um sich dem Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft anzupassen. Apple dementierte übrigens die Gerüchte nur halbherzig. Wer zwischen den Zeilen las, musste feststellen, dass dieses Thema lediglich "eine Frage der Zeit" sein wird.

Apple Music in iOS 10 im Fokus

Wie kam es nun zu den Gerüchten, die mehrfach wiederholt wurden? Die Quellen sollen innerhalb der Musikindustrie zu verorten sein. Man weiß nicht, ob beim Hörensagen nicht nur ein Übersetzungsfehler passiert ist. Trotzdem könnten die Gerüchte schon vorweg genommen haben, was im Rahmen der WWDC 2016 jetzt gewahr wurde.

Unter iOS 10 wird nämlich Apple Music und die separate Musik-App noch mehr in den Vordergrund gerückt. Es gab für die Software ein komplett neues Design, zudem werden Songtexte als lange gewünschtes Feature der Nutzer in der Musik-App hinzugefügt, als Bestandteil von Apple Music. Die Benutzerführung in der App soll zudem viel besser sein als bisher.

Den „iTunes Store“ als App wird man sogar deinstallieren können. Die Musik-App prinzipiell auch. Doch ohne Musik-App hat man zunächst keinen Zugang zur eigenen Musik. Löscht man die iTunes-Store-App hat man dieses Problem nicht. Wer sich als Nutzer zu diesem Schritt entscheidet, den iTunes Store zu deinstallieren, der kann trotzdem jederzeit über die Musik-App auf mehr als zehn Millionen Songs zugreifen, wenn er denn ein Abo von Apple Music hat. Indem Apple den iTunes Store so unübersichtlich lässt, wie es bislang ist, und aber die Musik-App zugänglicher gestaltet, behaupte ich, hat das Unternehmen aus Cupertino einen ersten Schritt getan, um den Verkauf digitaler Musik in den Hintergrund treten zu lassen. In Zukunft geht es darum, jeden Monat seine Dienstleistung zu versilbern.

Dass wir an dieser Stelle das neue macOS nicht erwähnen, liegt einerseits daran, dass Apple selbst während der Keynote keine Hinweise darauf gegeben hat, ob und wie die Musik-App unter macOS vielleicht von iTunes getrennt werden wird. Darüber hinaus aber spielt der Mac nur eine untergeordnete Rolle. Im Schnitt fünf Millionen verkaufter Macs pro Quartal stehen zuletzt im besten Quartal 80 Millionen verkaufter iPhones gegenüber. Schon länger ist bekannt, dass "Mobile" die Zukunft ist, auch bei der App- und Webseitenentwicklung. Warum sollte das Nutzungsverhalten beim Musikkonsum also davon abweichen.

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Dann kaufe ich wieder CDs oder noch besser wie neulich gesehen... Es gibt Angebote für Schallplatten, bei denen ist ein Link dabei, so dass man sich die Songs dann auch als "MP3" herunterladen kann. Daheim LP - unterwegs "MP3". Coole Sache.

genau so wird es kommen und die "Nischenmusik" wieder ganz verschwinden!

Das wäre der nächste grosse Fehler, den Apple machen könnte. Damit würde man Millionen von DownloaderInnen zurück zur CD drängen, die MI würde über kurz oder lang wieder die Oberhand gewinnen und die Download-, wie auch die Streaming-Portale längerfristig ver-, oder in Nischen drängen. 35 Mio. Abos von Spotify und 15 Mio. Apple Music sind insgesamt gesehen einfach nicht genug und viele scheuen sich auch ein Abo abzuschliessen, sich zu verpflichten um nach dessen Beendigung alles wieder zu "verlieren". Die Masse von Käuferinnen die Downloaden, sich mittlerweile damit auch arrangiert haben, aber doch etwas dafür bekommen, oder ab und zu ne CDs kaufen ist riesig! Ich kenne niemanden der ein Abo abgeschlossen hat, aber eine Menge die Downloaden, oder CDs kaufen. Abgesehen davon würde auch die Vielfältigkeit und die Innovation an Musik leiden, und vieles wäre dann überhaupt nicht mehr, oder nur mehr sehr schwer erhältlich (wie früher). Das würde die MI bestimmt gnadenlos ausnützen und ggf. nicht mehr als Streaming anbieten, sondern wieder auf CD ect. Die Streaming-Umsätze sind ganz einfach zu gering. Apple würde damit ganz klar der MI in die Hände spielen und viele Independents vom Markt fegen. Neue Produkte? Fehlanzeige (siehe Aussage von Roger Daltrey (The Who)), weil es sich für MusikerInnen einfach nicht mehr lohnt Produktionen zu machen, weil Gewinne kaum mehr möglich wären, heute schon grenzwärtig sind, ausser, zu den Bedingung der MI, hatten wir ja schon. Auch hier, Apple würde gut daran tun wieder Innovativ zu werden und sich was zu überlegen, als den Kopf in den Sand stecken, sollten sie denn den iTunesStore einstellen.

Wier einmal schlecht von Mac Life recherchiert.
Es gibt schon länger ein Dementi seitens Apple:

http://www.mactechnews.de/news/article/Apple-dementiert-iTunes-Store-wird-nicht-abgeschafft-164126.html

"Zwar stehe keine sofortige Umstellung an, innerhalb der kommenden Jahre werde der bisherige iTunes Store aber verschwinden.

Apple-Sprecher dementiert
Das Fachmagazin Digital Music News bezog sich auf "zuverlässige Quellen, die aktiv mit Apple zusammenarbeiten". Gegenüber Re/code meldete sich Apple-Sprecher Tom Neumayr zu Wort und verwies die angeblich verlässlichen Aussagen ins Reich der Legenden. Der Bericht stimme nicht, so die lapidare Aussage."

@Andreas_2: Wieder einmal nicht komplett gelesen. Das Dementi kenne ich und habe es "explizit" im Artikel erwähnt. Wenn Du das ignorierst, kann ich dir nicht helfen. Apples Mitarbeiter hat nicht dementiert, "DASS" es so kommt, sondern er hat dementiert, dass es "jetzt" passieren wird. Mir scheint du liest überall nur halbe Artikel, und im Ergebnis erzeugst du Verschwörungstheorien.

Wieder mal ein maclife Irrlicht... Ja es wurde applemusik im Vordergrund beworben ... Das macht man aber immer bei Features! Schaut euch die iOS 10 App doch erstmal an bevor so einen stuss schreibt. -> die App hat weiterhin die private Bibliothek die altbekannt funktioniert und nicht mit Apple Musik zu tun hat . Jeder kann weiterhin Download durchführen bzw Songs kaufen.

Wenn maclife da semi professionell seine Meinung äußert , meinetwegen aber lasst es sowas so endgültig darzustellen... Eine andere Meinung ist nämlich das genau dieser Stream Hype genau nur ein solches Phänomen ist und genauso schnell wie es daher kam auch wieder abebbt ...

Realistisch gesehen: streamen geht nicht ohne Internet, frage: haben wir immer und überall Internet? Das kann nicht garantiert werden und wird noch Jahre dauern auch wenn sich Google und Facebook um das Internet für überall stark einsetzen, sind die Zeitpläne für eine realistische Umsetzung noch in Jahren bis Jahrzehnten...

Ein wenig Realismus würde maclife gut tun ... Dann wären auch nicht die Hälfte der Artikel umsonst geschrieben

Wieder mal ein maclife Irrlicht... Ja es wurde applemusik im Vordergrund beworben ... Das macht man aber immer bei Features! Schaut euch die iOS 10 App doch erstmal an bevor so einen stuss schreibt. -> die App hat weiterhin die private Bibliothek die altbekannt funktioniert und nicht mit Apple Musik zu tun hat . Jeder kann weiterhin Download durchführen bzw Songs kaufen.

Wenn maclife da semi professionell seine Meinung äußert , meinetwegen aber lasst es sowas so endgültig darzustellen... Eine andere Meinung ist nämlich das genau dieser Stream Hype genau nur ein solches Phänomen ist und genauso schnell wie es daher kam auch wieder abebbt ...

Realistisch gesehen: streamen geht nicht ohne Internet, frage: haben wir immer und überall Internet? Das kann nicht garantiert werden und wird noch Jahre dauern auch wenn sich Google und Facebook um das Internet für überall stark einsetzen, sind die Zeitpläne für eine realistische Umsetzung noch in Jahren bis Jahrzehnten...

Ein wenig Realismus würde maclife gut tun ... Dann wären auch nicht die Hälfte der Artikel umsonst geschrieben

Was Du für ein Zinnober machst, nur weil jemand seine Meinung äußert. Du musst andere Meinungen nicht teilen. Das hat niemand von dir verlangt.

Der Kauf von Download-Musik tritt in den Hintergrund. Warum? Weil es "der Kunde" so entschieden hat. In den Hintergrund treten heißt aber nicht, dass der Kauf per Download verschwindet. Warum auch? So wird doppelt kassiert. Die Musikindustrie redet da ja noch ein Wörtchen mit.

Ist Herr Trust womöglch Förster - so oft wie er sich auf dem Holzweg befindet?
Und wenn ja, warum schreibt er hier?

Ich bin alt :-( Diesem ganzen Streaming - Zeugs kann ich nichts abgewinnen. Wenn ich schon für Musik bezahle (und das tue ich auch), dann möchte ich es auch besitzen. Und wenn ich dann noch so ein teilw. sehr aufwändig gestaltetes Cover in den Händen halte, dann weiss ich, dass keine Elektronik dieses Gefühl ersetzen kann.

#Werner B.: MI = Mission Impossible

#Werner B.: MI = Mission Impossible

Der iTunes Store wird niemals eingestellt werden. Macht Euch da mal keine (negativen) Illusionen. Neben der Tatsache dass es immer noch der Nr.1 Store für Musik ist und genug Gewinn abwirft, wird es vielen, vielen Menschen immer wichtiger sein ihre Musik für immer sicher zu haben statt alles und jedes hören zu können.
Wir haben so lange dafür gekämpft um DRM los zu werden und heute Musik genießen zu können die nicht nur einfach zu bekommen und zu handeln ist, sondern auch günstig, qualitativ hochwertig (ja, für 99,9% der Menschen sind 256kbit AAC mehr als nur ausreichend) und sicher. Keiner muss mehr Angst haben dass morgen der DRM Server abgeschalten wird und dann alles weg ist (ist schon oft genug vorgekommen).
Streams sind was schönes, echt, finde ich auch. Aber wehe Du hast kein gutes iNet, Dein Anbieter macht dicht usw..usw.. Ich weiß, die Wahrscheinlichkeit dass Spotify oder Apple Music dicht machen ist gering, aber was immer auch passiert: Besitz ist immer noch für viele wichtig (z.B. für mich) und Streaming bleibt für Testhören oder einfach nur so Nebenbeigedudel. Wenn mir aber ein Song oder Album richtig gefällt, dann will ich es haben. Um den Künstler zu unterstützen und natürlich um den Song für immer zu behalten.