Displayhersteller

Foxconn: Sharp-Übernahme steht vor dem Abschluss

Foxconn will Sharp trotz neu aufgetauchter Risiken in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar dennoch übernehmen. Die Einigung soll schon Anfang der 10. Kalenderwoche vollzogen werden. Der taiwanische Auftragshersteller Foxconn könnte danach eigene Displays herstellen.

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Foxconn will ungeachtet neuer Milliardenrisiken weiter den angeschlagenen Displayhersteller Sharp aus Japan übernehmen. Das berichtet das Wall Street Journal. Zuletzt sind neue Finanzrisiken aufgetaucht die die Übernahme belasteten.

Trotz dieser neuen Finanzrisiken will Foxconn den japanischen Elektronikkonzern Sharp übernehmen. Anfang nächster Woche wollen sich beide Unternehmen einigen. Kürzlich wurden mögliche Verbindlichkeiten und finanzielle Risiken in Höhe von 350 Milliarden Yen (3,07 Milliarden US-Dollar) offengelegt.

Angeblich will Foxconn Sharp für 4,3 Milliarden US-Dollar kaufen. Entsprechende Gerüchte gibt es seit September 2015, die im Januar 2016 noch einmal neue Nahrung durch einen Bericht des Wall Street Journals erhielten.


Foxconn baut unter anderem für Apple iPhones und iPads. Sharp ist ein Displaylieferant von Apple. Nach der Übernahme würde Foxconn in die Lage versetzt, viel mehr Bestandteile selbst zu produzieren und seine Verhandlungsposition gegenüber Apple und anderen Herstellern zu verbessern.

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