Quelle: https://www.maclife.de/news/fitnesstracker-statt-schwangerschaftstest-fitbit-gibt-hinweis-schwangerschaft-10074824.html

Autor: Esther Acason

Datum: 09.02.16 - 11:22 Uhr

Fitnesstracker statt Schwangerschaftstest: Fitbit gibt Hinweis auf Schwangerschaft

Gadgets, die Gesundheits- und Fitnessdaten tracken, sind immer noch sehr beliebt. Dabei lohnt es sich, Fitnesstracker nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag einzusetzen. Dies zeigt einmal mehr das Beispiel einer Nutzerin eines Fitbit-Geräts, die aufgrund der ungewöhnlichen Daten ihres Trackers erkannte, dass sie schwanger ist. Vor kurzem waren die Fitnesstracker des amerikanischen Unternehmens bereits in den Nachrichten, als Fitbit-Daten den genauen Zeitpunkt einer Trennung aufzeigten. 

Neben der Apple Watch gibt es eine unglaublich große Anzahl an Fitness- und Gesundheitstrackern auf dem Markt. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Produkte der amerikanischen Firma Fitbit. Einer Nutzerin eines Fitnesstrackers von Fitbit erkannte nun sogar anhand der aufgezeichneten Daten, dass sie ein Kind erwartet.

Ein User der Reddit-Plattform, „YoungPToneCharge“, berichtete, dass seine Frau Yvonne seit einigen Monaten versuchte, schwanger zu werden. Auf ihrem Fitbit-Tracker, den sie erst kurzem benutzte, bemerkte seine Frau, dass ihre Ruheherzfrequenz ungewöhnlich hoch sei. Während der Ruhepuls bei Erwachsenen meist zwischen 60 bis 100 Schlägen pro Minute liegt, maß ihr Fitbit eine Ruheherzfrequenz von bis zu 110 Schlägen pro Minute. Sie vermutete daraufhin, dass ihr Gadget fehlerhaft sei. Ihr Mann David postete das Problem bei Reddit und fragte das Forum um Rat. Ein Nutzer vermutete Stress hinter der ungewöhnlich hohen Herzfrequenz, wies aber auch auf die Möglichkeit hin, dass seine Frau eventuell schwanger sein könnte. Und tatsächlich war der Schwangerschaftstest von Yvonne positiv. Experten wiesen darauf hin, dass die Herzfrequenz seiner Frau dadurch erhöht gewesen sein könnte, dass die Körpertemperatur zu Beginn einer Schwangerschaft leicht ansteigen kann.

Fitnesstracker zeigen nützliche Infos – und retten sogar Leben

Vor kurzem hatte ein Fitbit-Nutzer anhand seiner Fitbit-Statistik genau nachvollziehen können, wie sein Körper auf die Trennung von seinem Freund reagierte: Sein Herzschlag lag bei rund 65 Schlägen pro Minute, bevor sein Freund ihm die schlechte Nachricht überbrachte. Nach der Trennung stieg sein Puls auf rund 80 Schläge pro Minute. Sein Tracker ging irrtümlich von einem Workout aus.

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Doch auch die Apple Watch hat in der Vergangenheit bereits Leben gerettet: Ein 17-jähriger Sportler hatte dank der Apple Watch festgestellt, dass seine Herzfrequenz auch Stunden nach dem Workout mit 145 Schlägen pro Minute sehr hoch war. Der Gang ins Krankenhaus zeigte dann, dass er an einer lebensgefährlichen Krankheit litt und ihm das Wissen um die erhöhte Herzfrequenz wahrscheinlich das Leben gerettet hat.