Datenschutz:

Fitness-Apps sollen Datennutzung lückenlos belegen

Wer kennt sie nicht: Die zahllosen Fitness-Apps und Fitness-Trecker, die unsere Bewegungen und den sportlichen Erfolg praktisch im Vorbeigehen messen sollen, sind mittlerweile nicht nur in speziellen Armbändern sondern auch in Smartwatches und Smartphones zu finden. Das gefällt vielen Anwendern, doch die gewonnenen Daten könnten von den Herstellern auch weitergegeben werden. Das ist der Bundesdatenschutzbeauftragten ein Dorn im Auge.

Von   Uhr

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff fordert von Herstellern und Anbietern von Fitness-Apps und -Trackern, dass sie die Verwendung von Nutzerdaten lückenlos belegen. Das berichtet das Magazin Focus in seiner neuesten Ausgabe.

Fitness-Apps und entsprechende Tracker zum Umhängen oder Umschnallen gibt es schon seit vielen Jahren, doch mittlerweile sind sie auch in Smartphones wie dem iPhone eingebaut. Dadurch steigt der Verbreitungsgrad natürlich stark an. Das ruft auch Kritiker auf den Plan.

"In jedem Fall sollten Hersteller und Anbieter verpflichtet werden, transparent und lückenlos darzulegen, was konkret mit den Daten passiert", sagte Voßhoff im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus. "Daran fehlt es derzeit."

Nach der Vorstellung von Voßhoff sollen diese Informationen Nutzern die Entscheidung erleichtern erleichtert, ob sie die Geräte und Apps überhaupt einsetzen wollen. Auch eine Zertifizierung medizinischer Apps sei ein möglicher Weg. Ein Schrittzähler ist allerdings genauso wenig wie die App dafür nach aktueller Definition ein Medizinprodukt. Dennoch ist natürlich für viele Nutzer Fitness mit einer besseren Gesundheit verbunden.

Nach Ansicht von Voßhoff dürfe "nicht aus den Augen geraten, dass viele dieser Apps und Geräte sen­sible Gesundheitsdaten der Nutzer – teilweise höchst intransparent – erheben und auswerten", warnte sie. Manche würden "sogar an Stellen übermittelt, bei denen unklar ist, was mit diesen Daten geschieht" Welche das sind, verriet sie allerdings nicht.

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Bildunterschrift «Andreas Voßhoff» - ihr könnt aber fies sein ;-))

Das ist nicht der einzige Rechtschreibfehler in diesem Artikel und nur einer von vielen auf MacLife.de.
Anscheinend nimmt sich keiner der Autoren die Zeit, den Artikel noch einmal zu lesen. Oder die von der Rechtschreibprüfung als Fehler erkannten, rot unterstrichenen Wörter werden einfach weg ignoriert.
Kaum jemand kann heute noch fehlerfrei schreiben. Dann jedoch sollte man doch etwas mehr Acht auf die Markierungen seines Rechtschreibprogramms geben. Und vor allem eines nutzen.

TrAcker

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