Ex-Google-Chef wirft das Handtuch

Eric Schmidt hat fertig bei Alphabet, wird Menschenfreund

Eric Schmidt sagt Lebewohl. Der einstige Google-Chef tritt von seinem Posten als Verwaltungschef bei Alphabet zurück. Er bleibt dem Unternehmen in beratender Position erhalten, will in Zukunft aber wie Bill Gates Menschenfreund werden und humanistische Projekte unterstützen und sich vermutlich mehr dem Klimaschutz zuwenden.

Von   Uhr

Die Zeit ist reif, erklärt Eric Schmidt. Sein Rücktritt vom Posten als Chef des Verwaltungsrats bei Googles Mutterkonzern Alphabet sei abgesprochen. Larry Page, Sergey Brin und Google-Chef Sundar Pinchai seien mit der Entscheidung einverstanden gewesen. Der Zeitpunkt für einen Strukturwechsel bei Alphabet sei reif. Denn das Unternehmen funktioniere gut, heißt es in der offiziellen Presseerklärung.

Eric Schmidt zwischen Genie und Wahnsinn

Manche nennen ihn ein Genie, das Google seit er 2001 zum Unternehmen wechselte, zu einem Weltkonzern gemacht hat. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Fettnäpfchen konnte Schmidt auch. 2014 behauptete er beispielsweise, Googles Browser Chrome sei dazu in der Lage im Inkognito-Modus die Bespitzelung von Bürgern durch Regierungsorganisationen zu verhindern. Er drückte damit vor allem aus, dass die Technologie ihn in diesem Punkt überholte hatte. An technischem Sachverstand fehlt es Schmidt nicht. Er ist ausgebildeter Informatiker und Manager.

Fortan Kampf dem Klimawandel?

Im Januar wird Schmidt im Rahmen der nächsten Verwaltungsratssitzung seinen Chefposten offiziell abgeben. Er bleibt dem Unternehmen danach als technischer und wissenschaftlicher Berater erhalten.

Mit einer Stiftung setzt Schmidt sich für wohltätige Zwecke ein. Umweltschutz und der Klimawandel sind ihm ein wichtiges Anliegen. Dafür und für andere Themen möchte er in Zukunft nun mehr Philanthrop sein, kündigte er an. Auch Wissenschaft und Technik wollte er wieder mehr Zeit widmen.

Würde es uns wundern, wenn wir Schmidt eines Tages als Kandidat für das Rennen ums Weiße Haus in Amerika wiedersehen? Wohl nicht. Er erfüllt alle Merkmale und wie Donald Trump verfügt er über das notwendige Kleingeld. Sein Vermögen wird auf mehr als 13,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Eric Schmidt hat fertig bei Alphabet, wird Menschenfreund" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Hat fertig?!

Ob das wohl beabsichtigt war, ihr Oberschlaumeier

Nur noch mal zur Erklärung. Ihr habt ja sicher schon von Herrn Trappatoni gehört: Ich habe fertig. Wenn man nun über dritte spricht dann hat er eben fertig. Klar?

Ja, extrem lustig. Aber warum wirft er das Handtuch? Das klingt nach Aufgabe. Sprachlich ein Fehlgriff. Und damit habe ich fertig.

Wahrscheinlich hat Schmidt einfach das Alter um etwas kürzer zu treten. Geld ist ja genügend da.

Würde Apple auch gut tun. Seit gefühlten 20 Jahren immer die gleichen alten Herren. Wohin das führt sieht man in letzter Zeit nur zu deutlich.

Ähnlich ermüdend sind die Keynotes geworden. Man kauft diesen Dinosauriern einfach nicht mehr ab dass alles „amazing“ und „incredible“ ist.

Man sieht es deutlich! Apple eilt von Erfolg zu Erfolg! Danke, dass endlich einmal jemand sachlich und mit Fakten argumentiert. Gibt ja genug, die seit Jahren täglich unqualifizierten Müll täglich von sich geben.

Du scheinst nur alternative Fakten zu zählen. Setzt Mal die Brille ab, wirkt oft Wunder.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.