Teil 2

Elon Musk arbeitet weiter an Masterplan für Tesla

Nach ein paar negativen Schlagzeilen über Unfälle mit Tesla-Elektroautos und über die Kritik am Vorhaben der Übernahme eines Solarzellen-Unternehmens, versucht Geschäftsführer Elon Musk auf Twitter andere Töne anzuschlagen. Er arbeite an Teil 2 seines Masterplans für Tesla und könnte womöglich schon diese Woche Neuigkeiten verraten. Womöglich wird das Unternehmen bald Stromversorger.

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Teslas CEO hat sich auf Twitter an die Öffentlichkeit gewandt. Er arbeitet an einem geheimen Masterplan. Am zweiten Teil davon. Er wolle ihn mit Glück diese Woche veröffentlichen.

Dieser unscheinbare Tweet hilft sicher auch, die Gemüter zu beruhigen. Denn zuletzt gab es vor allem schlechte Nachrichten. Im Mai war ein Fahrer ums Leben gekommen, weil er sich zu sehr auf den Autopiloten verlassen hatte. Letzteren lobte Musk davor allerdings über Gebühr und so trafen notgedrungen Marketing und Realität zusammen. Während der Unfall mit Todesfolge von US-Aufsichtsbehörden untersucht wird, ereignete sich derweil ein zweiter, der jedoch glimpflicher ablief. Es war ebenfalls der Autopilot der Grund für den Unfall.

Abbildung zum Tesla-Autopilot
Abbildung zum Tesla-Autopilot (Bild: Tesla)

Dazu kommt, dass man zuletzt zugeben hat müssen, dass die Lieferungen an Kunden zurückgegangen seien. Man werde das gesteckte Ziel, dieses Jahr 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge auszuliefern wohl nicht realisieren können.

Wie sieht der Masterplan aus?

Da kommt also die Fortsetzung des Masterplans ganz recht: Teil 1 hatte CEO Musk vor einiger Zeit - 10 Jahre ist es her - im Firmenblog skizziert. Seinerzeit ging es vor allem um zukünftige Modelle, die man heute als Model 3 und Model S kennt.

Eine Dekade später steht das Unternehmen am Scheideweg. Es gab ein Angebot zur Übernahme des Solar-Bauers SolarCity, der vom Cousin Musks, Lyndon Rive, geführt wird und bei dem der CEO des Elektroauto-Anbieters im Vorstand sitzt. Nicht Alle waren glücklich mit der Offerte. Denn SolarCitys Aktienkurs wurde wegen erhöhter Gebühren als Folge staatlicher Regulierung in den USA abgewertet.

Tesla auf dem Weg zum Stromanbieter?

Es ist nicht die Quadratur des Kreises, aber die Komponenten sind derzeit klar umrissen: Tesla hat Elektroautos und will mit Stromspreichern für Privatleute (Powerwall) und Industrie (Powerpacks) einen neuen Markt erobern. Mit der Übernahme von SolarCity würde man beide Elemente automatisch mit „eneuerbarer Energie“ verknüpfen. So könnte Tesla vom Autobauer letztlich sogar zum Energieversorger mutieren.

Powerwall-Energiespeicher und Tesla Model S
Powerwall-Energiespeicher und Tesla Model S (Bild: Tesla)

Eins ist klar: Eine Übernahme durch Apple scheint weiter weg als gedacht, noch dazu, weil der iPhone-Hersteller selbst große Ambitionen mit seinem Projekt Titan hegt.

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Immer wieder spannend zu lesen was Mr. Musk als nächstes vor hat. Endlich mal Einer der nicht quatscht sondern macht. Die restliche Industrie hat doch nur Angst und keinen Arsch in der Hose Entscheidungen zu treffen, die teuer sind und die Jahresbilanz des CEOs in seiner Amtszeit von max. 3-5 Jahren zu versauen. Warum wollte man auch ein Antriebsprinzip ändern (egal ob Diesel oder Benzin) Der Herstellprozess ist seit mehr als 100 Jahren perfektioniert worden. Und es würde unnötige Summen kosten was neues zu erfinden, obwohl eigentlich gar kein "Bedarf" besteht [Black Question Mark Ornament][Heavy Exclamation Mark Symbol]️ (komisch die Verkaufszahlen von Tesla zeigen doch eine sehr wohl wachsende Technische Bereicherung) in der sonst recht einfältigen Automobil Landschaft Es müsste mehr Musks geben die den Mut zu Verbesserungen haben.
@ Maclife Team: Bitte gern auch mal Infos über das Bedienkonzept von Tesla bringen (es soll auf IOS basieren)Dank im Voraus

Bin gleicher Meinung und der Tesla ist der einzige Stromer und als einzige vollwertige Elektroauto den ich kaufen würde. Werde als nächstes den kommenden Tesla der für Normalverdienende bezahlbar ist kaufen bzw. auf ein Stromfahrzeug umsteigen. Tesla ist jetzt schon mit der Laufleistung konkurenzlos.

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