Dropbox dementiert Hack: 7 Millionen Konten sind betroffen

Im Internet hat ein Hacker mehrere hundert Dropbox-Kontodaten veröffentlicht. Er behauptet im Besitz von rund sieben Millionen Nutzernamen und Passwörtern zu sein. Der Cloud-Speicher-Dienst Dropbox hat bereits dementiert, dass er selbst die Schwachstelle sei und glaubt, dass ein Drittanbieter gehackt wurde, der von den Nutzern Zugang zur Dropbox verlangt. Erste Maßnahmen hat das Unternehmen bereits ergriffen. Zur Sicherheit sollten jedoch alle Dropbox-Nutzer ihr Passwort ändern.

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Am vergangenen Montag hat ein Hacker auf der Webseite Reddit einen Beitrag veröffentlicht, in dem er behauptet, dass er rund sieben Millionen Dropbox-Passwörter in seinem Besitz habe. Der Hacker hat zum Beweis vier Dateien auf der Webseite Pastebin verlinkt, die mehrere hundert Kontodaten des Cloud-Speicher-Dienstes Dropbox enthalten. Er fordert die Reddit-Nutzer in seinem Beitrag auf, Geld an seine BitCoin-Adresse zu spenden. Wenn er mit dem eingegangen Betrag zufrieden ist, wird er die restlichen Kontodaten ins Netz stellen.

Dropbox hat sich zu der vermeintlichen Sicherheitslücke bereits geäußert. Das Unternehmen dementiert, dass es Opfer eines Hacker-Angriffes gewesen sei. Stattdessen schiebt Dropbox die Schuld auf die Anbieter der Programme Dritter, die Zugriff auf das Passwort und damit auch auf die Dropbox der Nutzer haben. Dropbox hat auch bereits erste Maßnahmen ergriffen und alle Passwörter, die in den Dateien gelistet sind, auslaufen lassen. Die betroffenen Nutzer werden vom System aufgefordert, ein neues Passwort zu erstellen.

Zur Sicherheit sollten alle Dropbox-Nutzer ihr Passwort ändern, da noch niemand weiß, ob sich das Konto unter den restlichen Millionen gehackten Dropbox-Accounts befindet. Ein sicheres Passwort sollte mindestens aus zwölf Zeichen bestehen. Dabei sollten Anwender sowohl Buchstaben als auch Zahlen und Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung berücksichtigen.

Tipp: Wer nicht sicher ist, ob es sich bei dem ausgewählten Passwort um eines mit ausreichendem Schutz handelt, kann beispielsweise die App 1Password für iOS und/oder OS X verwenden

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Mit der Zwei-Faktor-Autorisierung dürfe da doch nichts passieren...oder?

Dachte ich auch grad...

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