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Daran arbeitet das geheime Apple-Büro in Berlin

Dass Apple in Berlin eine geheime Einrichtung unterhält, wissen wir bereits seit einigen Monaten. Bisher war jedoch unklar, wofür dieses Büro oder Labor gedacht ist. Lange stand die Vermutung im Raum, dass es etwas mit dem Apple Car zu tun hat. Wie sich nun aber herausstellt, wird in Berlin Apples hauseigener Kartendienst massiv ausgebaut. Erste Früchte dieser Arbeit werden wir im Herbst zu sehen bekommen.

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Bereits im April berichteten wir, dass Apple ein geheimes Büro oder Labor in Berlin betreibt. Damals vermuteten wir, dass Apple diese Einrichtung unterhält, um das Apple Car weiterzuentwickeln, das derzeit unter dem Code-Namen Project Titan vorangetrieben wird. Schließlich sitzen in Deutschland mehrere große Auto- und Autozubehörhersteller und der Verdacht lag nahe, dass Apple das Berliner Büro dazu verwendet, um näher bei der deutschen Autoindustrie sein zu können. Nun berichtet die Berliner Zeitung jedoch, dass sie Genaueres zur Berliner Einrichtung Apples weiß: So soll Apple in Berlin an der Weiterentwicklung seiner Karten-App arbeiten.

Apples Kartendienst wird schlauer

Dem Bericht zufolge nutzt Apple das Berliner Büro als Stützpunkt, um seinen eigenen Kartendienst massiv auszubauen. Dazu gehört nicht nur, dass Autos alle Straßen abfahren, um möglichst umfangreiche Karten erstellen zu können. Sondern auch, dass der Kartendienst „schlauer“ wird. Apple hat hierfür sehr aggressiv Entwickler des Kartendienstes Here abgeworben, um langfristig Drittentwicklern den bestmöglichen Kartendienst anbieten zu können, auf den diese wiederum für ihre eigenen Apps zurückgreifen können. Früchte dieser Arbeit werden wir bereits im Herbst bei iOS 10 und macOS Sierra sehen. Dann wird der Kartendienst unter anderem Wegbeschreibungen proaktiv liefern können oder abschätzen, wie genau sich eine Pause auf die Fahrtzeit auswirkt.

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