Unplausible Strategie

Daimler-Chef Zetsche glaubt nicht ans Apple-Auto

Daimler-Chef Dieter Zetsche glaubt nicht, dass Apple ein Auto bauen wird. Eine stärkere Verbindung zwischen IT- und Autoindustrie sieht er zwar auch kommen, aber Apples Investoren würden es nicht gerne sehen, wenn sich das Unternehmen nicht weiterhin auf kurzlebige Konsumgüter konzentriert. In die gleiche Kerbe hatte auch schon Dan Akerson geschlagen. Er ist ein ehemaliger Chef von General Motors und glaubt, dass Apple die Regularien  in der Branche unterschätzt.

Von   Uhr

Die Gerüchte über Apples Autopläne bewegen seit einer Woche die Auto- und Computer-Welt. Daimler-Chef Dieter Zetsche glaubt indes nicht daran,, dass Apple ein eigenes Auto baut. "„Ich würde es für wahrscheinlicher halten, dass es bei Apples mutmaßlichen Autoplänen nicht so kommt, wie es heißt"“, sagte er dem Handelsblatt. Einerseits sei die Zeit der Firmen-Konglomerate vorbei, bei denen sich ein Unternehmen in ganz unterschiedlichen Branchen tummeln. Zum anderen würden „ die Investoren mitentscheiden, ob sie sich lieber in schnelllebigen Consumerprodukten oder in langfristigen Investitionsprodukten engagieren wollen“, so der Daimler-Chef. Die Begeisterung in der Finanzwelt über eine solche Strategie dürfte sich Grenzen halten, meint er.

Dan Akerson, der ehemalige Chef von General Motors, hatte sich ebenfalls skeptisch zu Apples angeblichen Plänen geäußert, ein eigenes Auto zu bauen. Gerade die Regulierungen und Sicherheitsbestimmungen und auch die Konkurrenzsituation im Automarkt könnten ein großen Hindernis für Apple darstellen. Er ist aber der Meinung, dass Apple grundsätzlich das Zeug dazu hätte, in den Markt einzusteigen.

Daimler-Chef Zetsche scheint noch weniger davon überzeugt zu sein, dass es ein iCar geben wird. Er wies lediglich auf das Aneinanderrücken von Auto- und IT-Industrie hin. Gleichzeitig warnt er vor möglichen Vertrauensverlusten, wenn der Datenschutz nicht beachtet wird. Beim autonomen Fahren entstehen beispielsweise viele Daten, die eigentlich nur dazu dienen, das Auto sicher durch den Verkehr zu lenken. Der Kunde vertraue darauf, dass sie nicht zweckentfremdet und sicher aufbewahrt werden. Bild: Gregor Fischer I re:publica 2013 / CC BY-SA 2.0

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Würde auch nicht dran glauben, als Konkurrent :D :D

Ich sag nur Steve Ballmer & seine Meinung zum iPhone. Prost & schönen Sonntag :)

...dass Apple die Regulären in der Branche unterschätzt.

Liest eigentlich irgendwer auch den Mist vor Veröffentlichung??

Nein

... und nicht zu vergessen die Schweizer Uhrenindustrie. Wobei ich natürlich schon ein wenig auch den Aktionären ein Mitspracherecht gönnen würde. Aber wer weiß, was Apple gelingen kann solange Treibstoffautos noch die überdeutliche Mehrheit besitzen. Ein Knackpunkt sind nun einmal die Akkus. Und da sammelt Apple schon seit vielen Jahren beste Praxiserfahrungen - im Gegensatz zu den traditionellen Autoherstellern. Ich denke jedenfalls, dass Apple nicht einfach nur so ohne Joker in der Hinterhand Autos bauen wird. Das haben sie nicht beim iPod, beim iPhone und bei der AppleWatch gemacht und sie werden es auch beim Auto (wenn es kommt) nicht machen. Ich denke eher, dass Zetsche genau weiß, wie Autos in Zukunft interagieren könnten - und er ahnt schon, dass Apple einer von denen wäre, die das vormachen könnten. Nur Software verkauft Apple aber grundsätzlich nicht. Und bei einem Einbauteil wird es auch nicht bleiben. Ich wäre da ein wenig vorsichtiger mit solchen Äußerungen. Jedenfalls scheinen alle aufgeschreckt, weil sie letzten Endes doch im Zweifel sind - und vielleicht sogar Angst haben, eine Entwicklung zu verpassen.

Das war gut !!

Auja die haben es den Schweizer uhrenindustrie gegeben! Hahahahahahahahha

Was ist der Joker bei der watch? Die wenigen features und Akkulaufzeit von 4h :D

Die Autoindustrie ist tatsächlich ein sehr komplexes Feld. Angefangen von Zulassungsbedingungen für neue Fahrzeuge bis hin zu Garantiefällen. Es gibt bei einem Fahrzeug eben viel mehr Dinge, die Kaputt gehen können als bei kleineren Dingen. Dafür brauche ich Werkstätten, Mechaniker, etc.

Damit hat auch Tesla zu kämpfen und die haben bei weitem keine so restriktive Kundeninformationspolitik.

So reizvoll der Gedanke auch sein mag, ein Apple-Car zu sehen. Aber ich fürchte, dass es mehr eine Designstudie als ein Massenprodukt wird.

...das ist so als ob Porsche ein Smartphone bauen möchte...ui, haben sie schon.
ne im ernst, das wird in den nächsten 10 Jahren NIEMALS was mit dem auto!! Akkus mit neuer Technik kommen nicht wirklich von apple...es gibt Akkus in Schubladen von Konzernen die sicherlich alles dagewesene in en schatten stellen...die wird's aber so schnell nicht zu kaufen geben. solange es keine superakkus gibt wind Elektroautos für die mass uninteressant....abgesehen davon, wo soll der Strom für die ganze autos herkommen?

apple und auto...gähn...wie der apple tv ;) wie lange gibts die Gerüchte von dem tv?? das ist deren gebiet ein display (TV) und der will und will nicht auf den markt kommen. wie lange wollen die das auto entwickeln???

sicherlich zucken die großen Hersteller mal kurz. aber die können sich an 2 fingern abzählen das dies nicht geschehen wird. ausser apple klopft bei VW...wie vor Jahren!!! oder bei sonst wem und fragt um Hilfe...

Also von ernsthafter Konkurrenz kann man da absolut nicht reden außer Tesla. Die anderen bis auf einige wenige E-Car Produktionen, sind doch alles die selben dreckigen Benzinschleudern die nicht mal ein 10tel ihres Preises Wert sind.

Ich denke ein Apple Car könnte eine echte Innovation sein und Apple würde sich daran halten alles so zu bauen, dass es keine Kabel gibt. Das technische Design ist schließlich auch wichtig und schränkt die Quote kaputt zu gehender Teile ein.
Apple wird sich damit Zeit lassen, aber wenn es da ist, denke Ich, wird es eine Innovation wie das iPhone seiner Zeit gewesen war.

Bspw. mit der Möglichkeit des Selbstladenden Akkus, dass sich während der Fahrt durch Dynamoprinzip auflädt. Oder das Aufladen des Autos per Induktion mittels einer Bodenpanele für Garagen.

Da es mittlerweile auch effiziente transparente Solarpanels gibt, könnte sich das Auto zusätzlich durch Solarenergie aufladen, im Stillstand, als auch bei der Fahrt.

Also wenn Apple der Ölindustrie mal so richtig den Mittelfinger zeigen will, denn die Größe um das zu tun, haben sie, könnten sie ein Auto bauen, dass sich völlig autonom mit Strom versorgt.

Was natürlich bedeutet, dass man nur einmal fürs Auto zahlt und das war es.

Anders als bei Benzinern, wo man mehr Geld durch Tanken reinvestiert, als das Auto wert ist. Somit die Kosten für ein Benzinbetriebenes Auto den Fahrzeugpreis weit übersteigen.

Bei angenommen einem gebraucht Fahrzeug für 1000 oder 2000€ wo man pro Monat 100€ in Benzin investiert. Da wäre man bei 4 Jahren bereits bei 4800€ nur für Benzin. Viel Fahrer (aus privat oder beruflichen Gründen) zahlen natürlich weit aus mehr.

Wenn der Preis des Apple Autos dann auch stimmt, würde Ich eher zu dem tendieren, wenn es dann besser, sauberer und effizienter als ein Tesla ist. Ob das so sein wird, wird sich zeigen, bis dahin wird noch viel Zeit vergehen.

wtf das ist nicht dein ernst mit dynamo?
perpetuum mobile hallooooo

Aufladen des Akkus über einen Dynamo bei einem Auto, das durch einen Elektromotor angetrieben wird, der von diesem Akku mit Energie versorgt wird? Ich traue Apple ja eine ganze Menge zu, aber dass sie es schaffen, den Energieerhaltungssatz außer Kraft zu setzen und ein Perpetuum Mobile zu bauen, scheint mir doch ein wenig übertrieben.

Mein Gott haben die Kfz-Hersteller alle Fracksausen. Wenn Sie der Meinung wären, dass da nichts aus Cuppertino kommt, kann man es einfach....... ignorieren. Das einige große Hersteller sich aber schon öffentlich geäußert haben, zeigt doch nur, dass die Branche mächtig nervös wird.
Apple ist für sie in solch einer Sache unberechenbar und Tim grinst bestimmt schon von einem Ohr bis zum Anderen. Und selbst wenn es nicht kommt, das Apple Car, so zeigt es doch wie empfindlich eine Branche reagiert, wenn Apple nur einmal hustet, oder laut nachdenkt.

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