CES 2017

CES: Diebe klauen zwei Prototypen von Razer

Razer beklagt nach Abschluss der diesjährigen Consumer Electronics Show das Verschwinden von zwei Produkten. Um welche Geräte es sich dabei handelt verriet das Unternehmen nicht. Es dürften aber zwei neue Prototypen verschwunden sein, die auf der CES 2017 einiges an Aufsehen erregt haben. Razer geht von Diebstahl aus und vermutet sogar Industriespionage.

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[Update: 10.01.2017, 18:46 Uhr]

Mittlerweile werden Stimmen laut, die von einem PR-Stunt des Unternehmens sprechen. So sei es angeblich unglaubwürdig, dass trotz all der Sicherheitsvorkehrungen von Razer selbst und von Seiten der Messebetreiber so ein Diebstahl erfolgen könnte. Razer spricht aber nach wie vor von einem Diebstahl und hat eine Belohnung von bis zu 25.000 US-Dollar für Hinweise ausgelobt.

[News: 09.01.2017, 16:29 Uhr]

Razers Chef, Min-Liang Tan, musste nach Abschluss der CES 2017 bekannt geben, dass zwei Produkte fehlten. Beim Einpacken der Ausstellungsgeräte waren diese nicht mehr auffindbar. Razer geht davon aus, dass die Geräte gestohlen wurden. Aktuell arbeite man mit den Strafverfolgungsbehörden vor Ort zusammen, um die Geräte wiedererhalten zu können. Um welche Produkte genau es sich handelt, verriet Razers CEO nicht.

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Auf der Consumer Electronics Show haben unzählige Unternehmen ihre neuesten Produkte vorgestellt. Teils handelte es sich dabei auch um Prototypen. Zu den Ausstellern gehörte auch Razer. Das Unternehmen nutzte die CES 2017 unter anderem dazu „Project Ariana“ und „Project Valerie“ zu präsentieren. Ersteres ist ein Projektor, der das Sichtfeld bei Computer-Spielern erweitern können soll. Letzteres ist ein Gaming-Notebook. Beide Geräte sind noch in der Prototypen-Phase. Speziell „Project Valerie“ gilt zudem als eines der Highlights der diesjährigen Elektronik-Messe in Las Vegas.

Ist Razer Opfer von Industriespionage geworden?

Wer die beiden Geräte gestohlen haben könnte, ist völlig unklar. Neben einem einfachen Besucher der Messe kommt als Verdächtiger auch die gesammelte Konkurrenz in Frage: Diese hätte in der Industriespionage ein Motiv. Zumindest vermutet dies Min-Liang Tan. Ob aber wirklich ein namhafter Hersteller zu solchen Mitteln greifen würde, und bei Entdeckung seine Reputation riskieren würde, darf bezweifelt werden.

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