Einfache Antwort auf Apples App-Store-Ablehnung

Durch die Ad-hoc-Hintertür auf das iPhone: Podcaster

Einige heftige Diskussionen rund um die Aussperrung von Podcaster aus dem App Store gab es, als Apple die iPhone-Applikation mit der Begründung zurückwies, dass es Funktionen von iTunes kopiere. Der Entwickler des Programms, Alex Sokirynsky, entschied sich nach all dem Trubel nun, Podcaster trotz Apples Zurückweisung anzubieten - und zwar kurzerhand über die direkte Ad-Hoc-Funktion.

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Diese Art der Verbreitung wurde von Apple für solche Programme vorgesehen, die nicht über den App Store, sondern direkt auf wenige Geräte, etwa für Beta-Tester oder zum Einsatz im Unterricht, verteilt werden sollen.

Sokirynsky bietet daher auf der Webseite nextdayoff.com nun die Registrierung für die Ad-Hoc-Distribution an. Bezahlt wird die knapp 10 US-Dollar teure Applikation dabei per Paypal. Somit bekommt der Entwickler zumindest ein wenig Gewinn aus der in das Programm investierten Arbeit - just diese finanzielle Unsicherheit war nämlich der Hauptkritikpunkt und Ausstiegsgrund anderer Programmierer aus dem AppStore. Das Ad-Hoc-Modell hat allerdings seine Grenzen: nur auf 100 Geräte kann eine auf diese Weise vertriebene Applikation installiert werden.

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Die 100 Grenze kann man leicht umgehen! Einfach das Programm mit dem SDK leicht veraendern, etwa in den "Ueber den Entwickler" Abschnitt und dann als neues projekt abspeichern!

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