Apples Probleme lassen sich auch mit einem Vermögen von 180 Milliarden Dollar nicht lösen - ein Kommentar

Das letzte Quartal war ein phänomenal gutes für Apple. Der Weltrekord für das erfolgreichste Wirtschaftsquartal einer Firma wird nun wieder von Tim Cook und seinem Team gehalten. Eine der Folgen des Quartals mit 74,5 Millionen verkauften iPhones ist ein angesammeltes Barvermögen von 178 Milliarden Dollar. Doch die Probleme, die Apple plagen, lassen sich nicht mit Geld lösen. Zumindest nicht langfristig.

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178 Milliarden US-Dollar entsprechen sind nach aktuellem Stand etwa 157 Milliarden Euro. Wer über ein solches Barvermögen verfügt, sollte eigentlich keine Probleme mehr kennen. Weder als Einzelperson noch als Firma. Viele Probleme, vor denen Apple steht, lassen sich auch tatsächlich mit Geld lösen. Neue Apple Stores und zugehöriges Personal? Geht mit Geld. Neue Fabriken und mehr Chinesen, die iPhones und Macs zusammenschrauben? Geht mit Geld. Ein neues Bürogebäude mit hinreichend Platz für alle Mitarbeiter? Geht mit Geld.
 

Software und die Cloud

Wie wir alle in den letzten Monaten gemerkt haben, hat Apple aber ganz andere Probleme auf der Liste. Viele davon hängen mit Software-Qualität zusammen. Wochen- und monatelang hässliche WLAN-Macken, ein iWork in der Cloud, das immer noch nicht ganz zuverlässig läuft, ein iPhone-Update, das Geräten den Zugang zum Mobilfunknetz verwehrt – die Liste ließe sich noch ein ganze Stück weiter fortsetzen.
 
Die Frage ist, ob Apple sich mit dem selbstverordneten jährlichen „Major Release“ von OS X und iOS nicht übernommen haben könnte. Immerhin passiert all das zusätzlich zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Hardware. Auch wenn daran natürlich nicht zwingend die selben Leute sitzen, macht es doch den Eindruck, als hielte beispielsweise die Apple Watch den ganzen Laden auf Trab.
 

Skalierungsproblem

Anders als zum Beispiel Bauvorhaben lassen sich diese Probleme aber nicht einfach so wegkaufen. Wenn das Mauerwerk zu langsam voran kommt, stellt man eben einen zweiten Betonmischer auf die Baustelle und stellt 10 Handwerker mehr ein. Ein Mehr an Personal bei Software-Projekten hilft aber nicht unbedingt weiter. Zu sehr miteinander verzahnt sind die einzelnen Bestandteile, als das man sie einfach verschiedenen Teams zuteilen könnte. Außerdem kauft man sich mit mehr Personal auch ein weiteres Problem ein: Mehr Menschen, die auf den verschiedenen Ebene, mitreden. Das kann sogar zu einem besseren Produkt führen, ja – nur schneller fertig wird es so nicht unbedingt.
 

Personalfragen

Trotz des ganzen Geldes ist für Apple nicht einfach das geeignete Personal zu bekommen und es zu halten. Das Silicon Valley und diverse andere Orte in Kalifornien locken mit attraktiven Arbeitgebern von Google bis Tesla. Natürlich könnte Apple Top-Ingenieuren und -Entwicklern völlige Fanatsiegehälter von, sagen wir mal, 200 Millionen US-Dollar im Jahr bieten. Aber ob jemand, der 200 Millionen im Jahr verdient, im zweiten Jahr überhaupt noch Lust auf ein Angestellten-Verhältnis hat? Fraglich.
 
Das nächste Personalproblem ist, dass Apple natürlich auf der Suche nach besonders hellen Köpfen ist. Besonders helle Köpfe wollen in der Regel aber irgendwann auch mitbestimmen und die Karriereleiter hinaufsteigen. Nur: Je höher man auf der Karriereleiter klettert, desto dünner wird die Luft. Apple braucht zwar Hunderte, wenn nicht Tausende „Fußsoldaten“, die iPhones zusammenschrauben. Die Anzahl derer, die wirklich Entscheidungsträger sind, ist aber deutlich geringer. Sprich: Nicht für alle, die nach oben wollen ist da oben überhaupt Platz. Und wer bei Apple nicht mehr weiter nach oben kommt, kommt bestimmt in Versuchung, es anderswo zu probieren.
 
Bloomberg berichtete erst vor kurzem, dass zum Beispiel Tesla sich mehr und mehr um Apple-Mitarbeiter bemüht. Und das sehr erfolgreich. Die Rede ist von 150 Apple-Mitarbeitern, die es zu Tesla gezogen hat.
 

Fazit

Das alles sind Effekte, gegen die Apple sich nicht wirklich wehren kann. Natürlich kann man Personal mit mehr Gehalt und anderen Boni sicherlich zum Bleiben bewegen. Aber das hilft natürlich nur temporär. Langfristig muss Apple einen Weg finden, einerseits damit klar zu kommen, dass die Personalfluktuation vermutlich noch zunehmen wird und andererseits die Produktqualität wieder anzuheben, um Kunden nicht zu enttäuschen.

Vielleicht sollte Apple sich in diesem Jahr primär den bestehenden Problemen widmen und eine Art Snow-Yosemite und ein Snow-iOS veröffentlichen, also Betriebssystem-Versionen, die sich mit neuen Features zurückhalten. Selbst mit 180 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante kann man also vor veritablen Problemen stehen, die sich nicht so leicht aus der Welt schaffen lassen.

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Junge, Junge....was muss man rauchen um so einen Artikel zu schreiben?

Absolut deiner Meinung! Anhand der Überschrift hätte ich jetzt echt erwartet, etwas über die Probleme entlang der Apple-eigenen Zuliefererkette zu lesen. Gerade das wird doch immer als erstes genannt, wenn es um Apple und seine Probleme geht.

Ein Kommentar-Artikel sollte dazu dienen, ein in den Medien präsentes Thema aus einer neuen Perspektive zu beleuchten. Stattdessen gibt es einen eigenen Zeilenabschnitt "Skalierungsproblem". Wenn das die neue Perspektive sein soll...

Kein Unternehmen kann länger als 7 Jahre auf der Spitze bleiben. Besonders nicht, wenn man von nur einem Objekt abhängig ist. Das Risiko vor was neuem ist sehr groß.

Herr Schack, Ihre Ausführungen zum Thema "Personal" zeugen von völliger Unkenntnis der Materie.

Na, da bin ich nun aber gespannt.

Wo genau ist der Unterschied zwischen einem Hausbau und der Softwareentwicklung? In der Verzahnung? Jede Aufgabe, sei es Softwareentwicklung, Hausbau oder Gemüseernten läßt sich in Aufgabenpakete, Verantwortungen zerlegen, das nennt man Management, Projektmanagement, Herr Schack. Die von Ihnen beschriebenen Probleme sind kompletter Unsinn und völlig an den Haaren herbeigezogen, nicht existent. Einfach mal ein BWL-Buch zurate ziehen.

Goldrichtig.

Man muss nicht immer aufsteigen, wenn die Anreize auch so stimmen. Und Fußsoldaten haben als Begrifflichkeit?

Gerade in den letzten Tagen hat Apple ja nun mehr als eindrucksvoll bewiesen, dass BWL-Bücher die Realität in Cupertino nicht abzubilden scheinen. Außerdem ist es ein offenes Geheimnis, dass die großen Firmen der Branche – egal ob nun Apple, Google, Microsoft oder Amazon – genau mit diesen Problemen kämpfen. Nicht umsonst gibt es ja eine sehr hohe „Personalrotation“ (nicht nur) zwischen diesen Unternehmen.

Und natürlich gehört (Projekt-)Management dazu. Das bestreitet ja auch niemand. Viele Aufgaben – und Softwareentwicklung gehört meiner Erfahrung nach dazu – lassen sich nicht in beliebig viele Unteraufgaben zerteilen ohne, dass man in Probleme an einer anderen Stelle, nämlich beim Zusammenfügen der teile, läuft.

Das ist wirklich einer der schlechtesten Artikel die ich hier jemals gelesen habe. So ein Gelaber…

+1

Ich hab das schon öfter geschrieben aber scheinbar gibt es immer noch Kommentatoren, die meinen, sie wüssten es besser. Da stellt eine Firma jahrzehntelang Computer her und plötzlich kommen in sehr kurzen Abständen iPod, iPhone, iPad und Applewatch. Dazu die Stores und massenweise neue Software sowie Dienste. Das damit ständig Arbeitsteams auseinander gerissen werden müssen, sich neue bilden und gänzlich neue aufgebaut werden ist doch völlig klar. Unszwar in Dimensionen, die wir kaum abschätzen können. Wir haben ja nur ein wenig von der Spitze des Eisberges erfahren als Steve gestorben war. DENN dieser Punkt kommt ja noch hinzu. Kein Wunder, dass sich Tim ständig bei seinen Mitarbeitern bedankt - ist nicht nur eine Geste. Auf dieser Basis ist der Artikel hier ein Versuch, dafür bei uns Verständnis zu erzeugen. Meckern ohne Nachzudenken bzw. Zusammenhänge zu erkennen ist nicht jedem angeboren. Unser Bildungssystem ist darauf ja auch nicht programmiert.

Hä?

Ich halte das für Meckern auf hohem Niveau. Ich benutze MacBook. iPhone und iPad privat und beruflich. Klar merke auch ich, dass Apple nicht 100% perfekt ist und manche Software schon rausgehauen wird, wenn sie eigentlich noch nicht ganz fertig ist. Aber nach 3-4 Monaten läuft dann alles wieder stabil. Andere Hardware- und Software-Lieferanten brauchen Jahre, um die Probleme und Instabilitäten von Neuentwicklungen zu lösen, für die Apple ein paar Monate braucht.

Und ich frage mich immer wieder, wo die hohen Unternehmensgewinne herkommen, wenn die Apple Produkte auf einmal so schlecht sein sollen und so viele Macken hätten. Die Antwort, die ich mir gebe, ist die: Apple ist weiterhin ein guter Entwickler und Produzent. Es sind die Erwartungen, die nach 1000% Perfektion schreien, und das alles am besten schon gestern. Also ist es besser, die Erwartungen etwas herunter zu schrauben. Ich bin damit zufrieden, dass neue Releases erst mal nicht perfekt sind und nach 2-3 Updates perfekt werden. Und diese Erwartung erfüllt Apple.

Warum hohe Gewinne? Weil überteuert!

Blödsinn .... teuer - möglicherweise, aber sein Geld wert und recht wertstabil ...... überteuert - absolut nicht, weil dem ein hoher Nutzwert und hohe Wertstabilität gegenüber steht.

Logo! iPod Touch 200 €, plus 130 € für 4G, plus etwas besseres Material und etwas mehr, macht…jawoll, 700 € für's iPhone!

jaja deswegen werden sie wie verrückt gekauft und nur Apple ist überteuert gell Samung kosten nichts

"…die Erwartungen etwas herunter zu schrauben"! Wie weit runter denn noch?!

?????

Hier wechselt doch endlich zu Samsung oder HTC da sind die erwartungen sehr hoch man. Apple ist und bleibt die beste Marke die es gibt so oft kopiert und doch nicht erreicht.

Also was hier beschrieben wird ist ein Problem, das JEDER grosse Konzern in ähnlicher Form hat. Software wird von einer begrenzten Anzahl an Spezialisten geschrieben, Thema- und Gruppenarbeit hin oder her. Das jeder gerne Manager wird gilt nicht nur für Apple. Aber ich gehe mal davon aus, dass Apple auch seine Spezialisten entsprechend bezahlt. Im übrigen läuft OSX, iOS und Co sehr zuverlässig wie ich finde. Schaut man sich den Wettbewerb, so werden hier ständig Updates für irgendwelche Browser- und Virenprobleme über den Zaun geschmissen. Also was soll die ganze Aufregung? Hier werden Probleme beigelegte, die nicht da sind...

Ich find das immer interessant, wenn über angebliche "Probleme" berichtet wird, jedenfalls in Medien, sei es in Magazinen oder im Internet. Über die Jahre hab Ich bislang noch kein einziges Problem von dem irgendwo berichtet wurde auch nur annähernd bei auch nur einem Apple Produkt von mir entdecken können. Weder bei iOS, noch bei Mac OS. Also seit 2009 bin Ich bei Apple Produkten und die 6 Jahre sind denk Ich schon nen Zeitraum wo man sowas einschätzen kann. Bei anderen hab Ich sowas genauso wenig entdeckt, und wenn dann nur weil der eigentliche Fehler, der Benutzer selbst war (ist ja in der Regel eh so). Btw. WLAN Probleme hab Ich auch, liegt aber nicht an meinen Apple Produkten sondern am Router, der gerne mal zickt, wenn ein Gerät sich da "einwählt" oder "auswählt". Kein Fanboy Gelaber, aber manchmal sollte man den Fehler im Spiegel suchen oder vielleicht auch an den externen Geräten.

Denn naja, die OSX und iOS Versionen und Updates die man runterlädt, sind für alle gleich. (Abgesehen von den iOS Versionen für verschiedene Generationen). Also denk Ich liegt der Fehler vll max. bei 10% evtl. mal bei Apple, ansonsten aber beim User und was dieser so auf zb. seinem Mac hat.

Produktionsfehler mal ausgenommen. Die können immer passieren, ob nun "Premiumprodukt" oder nicht. Die Geräte werden von Menschen hergestellt, bedeutet potenzielle Fehlerquelle, es sei denn sie lassen alles irgendwann komplett maschinell herstellen, womit dann wohl ne Menge inoffizieller Kinder in China arbeitslos werden würden.

Logo, selbstverständlich liegen "maximal 10% bei Apple". Deshalb haben die Probleme auch seit 10.7 massiv zugenommen, weil z.B. genau ab diesem Zeitpunkt die WLAN Router vieler User "veraltet" waren. Herr, lass Hirn regnen…

Haha williamg, das ist garantiert kein fanboy gelaber :D

Was die meisten Leute überhaupt nicht checken ist, dass Apple die Probleme hat, weil sie so viel Kohle haben. Ist doch vollkommen logisch und gibt es auch in anderer Form, muss auch nicht in einer Firma beides vorkommen. Warum haben wir denn in der BRD seit Jahren Probleme, wenn über Nacht nur ein paar mickrige Zentimeter Schnee fallen und warum haben gleichzeitig Konzerne massenweise Kohle?
Diese Frage ist für mindestens 90% der heutigen Mac-User nicht zu beantworten!

Ich finde, MacLife arbeitet nur mit Copy&Paste oder Hobby-Journalisten. Vielleicht kann man MacLife als Beispiel anführen. Was mich schon ewig stört ist folgendes; Ich schaue auf ein Portal welches sich mit Apple-Produkte auseinandersetzt und ich sehe an jeder Ecke Werbung von Windows & Co., schlecht vermittelte Beiträge bzw. aus jeglichem Zusammenhang gerissen. Nun! Das wären für mich Skalierungsprobleme.
Aber wenn hier jemand von Probleme schreibt, denke ich ehr an Windows ME, Windows Vista, Windows 8.0 und das übersprungene Windows 9. Natürlich denke ich auch an die Umsatzeinbrüche genanter MS-Sparte oder der Kampf von Office-iOS um an Apple-User heranzukommen. Jetzt sagt einer "Apple" steht schlecht da und zieht schwachsinnige Vergleiche herbei. Ausserdem heisst es nicht mehr Probleme sondern Herausforderung. Positive Argumentation bitte.
Ich finde MacLife hat auf längerer Sicht Probleme.

Hast du mal geguckt was bei Microsoft so abgeht? Die sind weit weg von Problemen :) wir sind nicht bei Windows 95. Große Unternehmen in einer Krise leisten viel.

"Positive Argumentation bitte.“ selbstvergötterung?

... das mit dem Schnee ist jetzt mindestens so hergeholt und unverständlich wie der Hauptartikel... :eek:

Kommt drauf an, wie weit der geistige Horizont einer Person ist; von den meisten Leuten erwarte ich genau solche Antworten, weil sie halt nix schnallen.

Der Artikel tritt es auf den Punkt , Apple ist zuviel mit ihrem gruseligem neuem Design beschäftig.

Fehler im OS werden seit Jahren nicht behoben.

Also Apple. Weiter so. Bring die Trolle einfach wieder noch ein Stückchen näher an den Hirnschlag und das Depressionsmaximum :-)

Oder heisst das Depp-ressionsmaximum?

Vergleiche mit Apple und anderen Firmen sind grundsätzlich in diesem Zusammenhang keine gute Voraussetzung für einen innovativen Entwicklungsprozess. Auch wenn andere "schlechter" sein mögen, heisst das noch lange nicht, dass Apple deswegen in ihrer Qualiät nachlassen darf und man dies als Kunde(in) auch hinzunehmen hat. Vielmehr ist es die Aufgabe von Apple ihren Status Quo zu halten, oder wenn möglich gar zu steigern! Tatsächlich ist es wirklich so, dass Apple in Sachen Softwarequalität massiv nachgelassen hat; sowas darf einfach nicht passieren! In diesem Sinne ist der Artikel absolut korrekt. Steve Jobs hätte das vermutlich so nicht geduldet! Das handhabt Tim Cook offensichtlich anders, oder er ist überfordert, was die Software-Perfektion anbelangt. Manager sein und mit guten Produkten Kohle machen wie Heu ist eine andere Geschichte, aber wem sag ich das, ist ja wohl allen klar.
Man kann dieselben Phänomene auch auf unzähligen anderen Gebieten beobachten. Niemand kann natürlich andauernd und immer wieder innovativ sein und "neues" erfinden, aber wenn dies schon Fakt ist, ist es um so wichtiger, dass das was man hat weiterhin pflegt, und entsprechend kreativ und liebevoll, sag' ich mal, umsorgt.
Die iPad-Verkaufsrückgänge sind meiner Meinung nach auch damit zu erklären, dass da einfach nicht "neues" passiert. Zum Beispiel fehlt immer noch eine adäquate Druckfunktion (sei es über WIFI, LAN, oder USB) - und wenn es nur für die weniger spezialisierten UserInnen darum geht, eMails, oder Bilder die man gemacht hat, auszudrucken. Mit den jetzt von Apple aufgezwungenen Beschränkungen können iPads längerfristig einfach keinen Rechner ablösen? Nun ja, vielleicht möchte Apple ja auch doppelt verkaufen, gelingt im dem ein oder anderen Fall auch, aber die Zeit ist meiner Meinung nach reif sich in dieser Hinsicht Gedanken zu machen.
Ganz grundsätzlich: Erfolg kann träge und faul machen, der Anfang vom Ende jeglicher Kreativität!

PS: Noch etwas an den Autor: Es gab vor Jahren zum Thema Microsoft interessante Gedanken. Die Gefahr von zu vielen MitarbeiterInnen die an ein und demselben Projekt werklen besteht darin, dass sie sich irgendwann gegenseitig im Weg stehen und die Innovationspower ausknocken. Hierbei besteht die Kunst darin herauszufinden wann der optimale Personalgrad erreicht ist. Andersrum: Es nützt nichts wenn ich 1000 MitarbeiterInnen habe, die 10'000 Kisten in eine Halle befördern sollen, aber alle durch das gleiche Tor müssen ;-)! Vielleicht wäre auch hier weniger mehr!

iPad kann nicht drucken?!? Keine Emails *ausdrucken*?!? Wer hat Dich denn geschickt? Auf Dummenfang?

Habe mir schon gedacht, dass wieder so ein Depp seinen Geifer absabbern muss! Wer lesen kann ist im Vorteil und ein iPad kann in der Tat nicht drucken, aber vielleicht könnte man mit einem iPad drucken. Also auch hier wären deine sprachlichen Fähigkeiten noch verbesserungswürdig, ausser du hast ein gscheites Witzli machen wollen und willst Schneeabdücke von iPads machen, solange es noch Winter ist. Immer Sommer dann im Sand, gell, nicht auf dem Asphalt!

„mit Geld nicht lösen“

Der Auto hat die Aufgabe, Apples jüngste Erfolgsmeldung zu relativieren, das nie dagewesene Quartalsergebnis. Er selektiert Aspekte in künstlerischer Freiheit zu einem düsteren und negativen Bild. Auftrag erfüllt.

Dabei ist der Marktanteil der Auftraggeber mehr als zufriedenstellend. Keine Ahnung, warum die Android-Hersteller derzeit auf Gewinne verzichten wollen. Vielleicht sind Medien so teuer?

Seit 6 Jahren mit Apple Produkten unterwegs! Mehr als glücklich! Teuer sind die ja die Apple Teile, aber so unglaublich es klingt: Heute investiere ich weniger Geld in IT Schnickschnack als früher. Einen Mac nutze ich länger und bekomme auch nach 5 Jahren noch ordentlich Cash dafür! Ärger hatte ich noch nie, was zu Windows Zeiten nicht der Fall war. Warum also, sollte ich wechseln? Weil es geil ist alle paar Minate was "Billiges" zu kaufen, zu basteln, oder ... Nein, nein ich weiß was ich an Apple habe. Klar, wer nur ein bisserl surft und nichts wirklich nützliches mit seinem Zeugs anfängt, kann auf "Geiz ist geil" abfahren! Viel Vergnügen und viele "Apple ist doof!" Kommentare!

Apple macht sehr viel im Hintergrund, was bei den Anwendern meistens gar nicht so sehr ankommt und bindet dadurch viele Resourcen. Die Software, obwohl es eigentlich nur iOS und MAC OS gibt und lediglich mehr Hardware Treiber, ist in der Tat gefährdet so bananenmässig wie die Android Software und Windows zu werden. Vor allem die Bereiche iWorks, iPhoto (iOS wegfall in iOS 8) und das permanent abspeckende iPhoto (MACOS) bleiben mir im Gedächtnis, so das ich viele Anwender, die gerne professioneller Arbeiten wollen sicher mehr als berechtigt das Gefühl bekommen sich nicht mehr auf Apple verlassen zu können so wie es früher einmal war. Wie das Windows Umfeld in diesem Bereich aussieht weiß ich nicht nur beim Microsoft Exchange 2013 kann ich sagen BANANEN SOFTWARE PUR... viele Dinge bzgl. Geldeinsparung mit geänderter Architektur möglich wären stimmen einfach nicht, weil diese nicht funktionieren. Natürlich gibt es massive Verbesserungen aber das Zeug stabil in Betrieb zu haben geht mittlerweile nur, wenn man auch massiv Geld rauspulvert für Hardware und natürlich auch für den Outlook Client.... somit ist Microsoft genauso teuer und gut wie Apple :-). Obwohl die besser sein könnten, wenn, Sie denn wollten.... ABER es gibt definitiv keine Konkurrenz und das ist das Problem... "Geiz ist geil!" ist übrigens der dümmste Spruch der Welt !!! Also ob "teuer" eine qualitative Aussage zur geleisteten Qualität und Kundenzufriedenheit geben würde !!! Nur weil etwas viel Geld kostet heißt das nicht, dass man automatisch ein tolles Produkt bekommt ! Es finden sich etliche Beispiele in der Modebranche, Lebensmittelbranche und in der Technik.
Bestimmte Dinge von Apple darf man einfach nicht kaufen, wenn man Qualität haben will, da muss man sein Hirn einschalten. Bei anderen Herstellern muss man das ja auch und der MacPaul hat dahingehen sehr wohl recht. :-)
Apple wird ne Krake den das iPhone und der Pad Markt sind fast ausgelutscht... sicher man verkauft schon noch irgendwie und präsentiert immer lustige Rekordzahlen.... aber da darf man ruhig genauer hinsehen und mal fragen woher das genau kommt. Ist das Produkt wirklich revolutioniär oder wurden einfach andere Märkte bedient mit Features bei denen die vorangegangen Geräte gefloppt sind??? Größeres Display ist das eigentlich Feature obwohl das Design mit der rausstehenden Kameralinse verhunzt ist. Nunja, bei etlichen Samsung Geräten ist das ähnlich bescheiden... und das nur wegen dieses dämlichen "dünner dünner" runs. Was bietet ein iPad??? eigentlich nur den längst überfälligen iTouch und das es auch dünner ist... wenigstens ist hier das Kameramodul bündig abschließend, soweit ich gesehen habe. Aber ansonsten sehe ich hier nur die übliche Apple eigene MINIMAL FEATURE Steigerung.
Dennoch... ich hoffe das es Apple weiterhin gibt und ich wesentlich mehr mit dem iOS machen darf als vorher, weniger ist nicht immer mehr !!! Aktuell ist das Hauptfeature für mich immer noch Stabilität und das doch einige Funktionen dazu kommen pro Update. Leider und das muss ich als Apple FAN echt sagen, ist Apple mittlerweile in allen anderen Sachen hinten dran.... bspw. Multiuser Profile für iPad (Familiennutzung ist derzeit unter aller Kannone), mehr Einstellmöglichkeiten für den Anwender für Kamera, Kompression, RAW Formate usw., iPhoto von iOS 7 für iOS 8 und nicht nur diese komische aktuelle Variante, wenn schon Design, dann sinnvolles ein Plan abschließendes Kameramodul und anstatt sinnlos dünner zu werden, mehr Akkukapazität siehe iPhone 6., NCF für andere Apps nutzbar, Radio FM / Digital Empfänger Chip, Induktiv Aufladen können wie bei vielen Android Phones (auch wenn engergetisch verlustreicher aber super praktisch wenn die Ladeflächen im Tisch integrierst sind TOPP INNOVATION !!!) , der Multimediaaustausch sollte endlich direkt und OHNE INTERNET ZWANG zwischen allen Geräte gehen zwischen Windows, Apple, Android per Bluetooth, Wifi, NFC direkt... also nicht nur diese dämlichen Insellösungen.... also hier ist soooooooooooo viel Potential und wäre sinnvoller als ne Apple Watch !!!

Hat dieses Magazin nicht schon vor einem Jahr den Abgesang und Untergang von Apple vorausgesagt ?
Heute ist Apple mit über 700 Mrd € das wertvollste Unternehmen auf diesem Planeten, deshalb wird es auch diese irrelevante, redaktionelle Fußnote eines
Redakteurs überleben.

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