So viele iPhones verkauft Apple pro Minute

Dies & das: Interessante Fundstücke in Apples aktuellen Geschäftszahlen

Apple präsentierte in den vergangenen Stunden die aktuellen Ergebnisse aus dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016. Dabei gab das Unternehmen nicht nur zahlreiche Kennwerte wie Umsätze und Gewinne für das Weihnachtsquartal bekannt, sondern spickte die Telefonkonferenz mit allerlei zusätzlichen Informationen zu den unterschiedlichen Geräten. Wir haben euch die interessantesten Daten zusammengetragen.

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Bereits zum Gesprächsbeginn stellte Apple-CEO Tim Cook schnell klar, dass das iPhone nicht auf dem absteigenden Ast ist, sondern nach wie vor für neue Rekorde sorgt. So verkaufte Apple beispielsweise während des ersten Quartals rund 34.000 iPhones pro Stunde. Konkret bedeutet dies, dass das Unternehmen in jeder Minute innerhalb des 13-wöchigen Quartals etwa 570 iPhones verkauft hat. 

Auch die Kunden scheinen aktueller Umfragen nach zufrieden zu sein. Tim Cook gab bekannt, dass 99 Prozent der iPhone-6s- und 6s-Plus-Kunden völlig zufrieden mit ihren Geräten sind Beim iPad Air 2 sind es immerhin noch 97 Prozent. Diese Zufriedenheit spiegelt sich ebenso in der Loyalität der Kunden wider, die beinahe doppelt so hoch ist als die nächstegelegene Marke.

Daneben vermeldet man, dass das neue Apple TV die Verkäufe im Q1 2016 auf ein neues Hoch gebracht hat und sich mittlerweile über 3.600 Apple-TV-Apps im App Store befinden. Konkrete Zahlen zu den Verkäufen blieben aber aus. Ähnlich schweigsam gibt sich das Unternehmen auch bei der Apple Watch. Zwar gäbe es schon über 12.000 Verkaufsstellen in 48 Ländern, aber wie viele smarte Uhren Apple tatsächlich ausgeliefert hat, bleibt weiterhin unbekannt.

Mit einer Milliarde akiver Geräte kann Apple einen weiteren Meilenstein verzeichnen. Womöglich ist dieser Umstand den neuen Märkten in Asien geschuldet. Alleine in Indien wuchs der Markt für das iPhone um 76 Prozent und in China um 18 Prozent. Daher stellt man weitere Bemühungen an, um in diesen beiden Märkten weiter zu expandieren. 

Ein wichtiger Punkt - mit dem wir auch abschließen möchten - ist der Mac. Zwar vermeldet Apple stetig sinkende Zahlen in den letzten Jahren, aber dennoch liegt man laut dem Apple-CFO Luca Maestri noch über den PC-Verkäufen. Dabei konnte man 5,312 Millionen Macs verkaufen, wobei der Durchschnittspreis bei etwa 1.270 US-Dollar lag

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Man hätte mehr Macs verkaufen können (unter anderem mir), wenn man auf die Kursanpassung der Preise verzichtet hätte. Was auch sauer aufstößt, sind die massiv gestiegenen Preise für Aufrüstungen (z.B. Fusion Drive nur noch 24GB, oder SSD 256GB für 240€ vs. 512GB für 600€ !!!) sowie durch aufgelötetes Ram den Kunden Fantasiepreise abzuziehen. Der Gipfel ist sicherlich die GEMA Umlage von ca. 5€ noch auf den Kaufpreis eines 740€ Gerätes draufzusatteln.

Unter diesem Umständen, und eingedenk der Tatsache, dass bereits Mrd. damit verdient wurden, habe ich echt keine Lust mir was neues zu kaufen. Stattdessen habe ich meinen late 2012 21-Zöller selbst aufgemacht, eine 500GB EVO 850 eingebaut, und mit dem Kit von iFixit wieder zugeklebt. Geht ab wie Schmitts Katze. Und dieses Gerät muss jetzt bis 2020 halten. Ich hatte mich eigentlich auf den 4K Mac gefreut, aber bei den Preisen gehe ich in den Käuferstreik.

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