Trumpismus

Apple-Zulieferer Sharp plant Fabrik für 7 Milliarden US-Dollar in den USA

Sharp plant angeblich schon vor Jahresmitte 2017 eine Fabrik in den USA zu bauen, die Apple Teile zuliefern soll. Eigentümer Foxconn hatte schon Anfang des Jahres angekündigt, zu überprüfen, ob sich Komponenten in den USA fertigen lassen. Kommt das iPhone künftig aus den USA?

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Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sind die Planungen von Sharp für eine US-Fabrik weit fortgeschritten. Das Investitionsvolumen soll sich auf 7 Milliarden US-Dollar belaufen. Der Spatenstich soll den unbestätigten Angaben nach schon vor Jahresmitte 2017 erfolgen. Wann die Fabrik ihre Arbeit aufnehmen wird, und was produziert wird, ist nicht ganz klar.

Sharp liefert Displays an Apple und könnte einer der OLED-Lieferanten für das iPhone 8 sein, das erstmalig in der Smartphone-Geschichte von Apple mit einem solchen Displaytyp ausgerüstet sein soll. Dafür wird die US-Fabrik natürlich zu spät kommen. Dennoch dürften OLEDs bei Apple künftig eine wichtige Rolle spielen. In der Apple Watch werden sie schon von Anfang an eingesetzt.

US-Präsident Donald Trump hatte sich dafür ausgesprochen, dass Apple seine Produktion in die USA verlagert. Derzeit baut Apple das Smartphone mit Hilfe von Auftragsfertigern in China. Der japanische Premierminister will mit Trump zusammentreffen, um Pläne über japanische Investitionen in den USA zu besprechen. Eine Sharp-Fabrik in den USA käme da gerade recht.

Foxconn hatte Sharps LCD-Geschäft 2016 übernommen um die Lieferkette besser in den Griff zu bekommen und weniger von anderen Zulieferern abhängig zu sein.

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