Apple wirft Konfliktrohstoffe aus der Produktionskette | Mac Life

Quelle: https://www.maclife.de/news/apple-wirft-konfliktrohstoffe-produktionskette-10062498.html

Autor: Martin Grabmair

Datum: 13.02.15 - 12:00 Uhr

Apple wirft Konfliktrohstoffe aus der Produktionskette

Apple wurde in den vergangenen Jahren oft kritisiert, weil die Geräte des Unternehmens unter moralisch fragwürdigen Umständen produziert werden. Unter anderem Apples Auftragshersteller Foxconn genießt aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen einen sehr schlechten Ruf. Apple greift jedoch auch auf Konfliktrohstoffe aus Zentral Afrika zurück. Letzteres versucht Apple nun mithilfe eines Audits der Organisation Conflict-Free Sourcing Initiative zu ändern.

Apple unternimmt weitere Schritte, um die Verwendung von sogenannten Konfliktrohstoffen bei seinen Produkten zu vermindern beziehungsweise auszuschließen. Das Unternehmen hat einen Audit der Organisation Conflict-Free Sourcing Initiative eingeführt, den alle Zulieferer von Rohstoffen durchlaufen müssen, um Rohstoffe an Apples Auftragshersteller liefern zu können. Auf diese Weise will Apple weiterhin vergleichsweise günstige Rohstoffe aus aus Zentral Afrika verwenden, die jedoch unter ethisch korrekten Bedingungen gefördert wurden.

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Apple wurde in den vergangenen Jahren oft kritisiert, weil die Geräte des Unternehmens unter moralisch fragwürdigen Umständen produziert werden. Neben dem Auftragshersteller Foxconn, der einen Großteil der Geräte Apples herstellt und aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen keinen guten Ruf besitzt, wird Apple seit Jahren auch wegen der Verwendung von Konfliktrohstoffen kritisiert.

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Seit 2012 verlangt die US-Regierung jährliche Berichte von Firmen, die Zinn, Gold, Tantal oder Wolfram verwenden. In diesem Berichten müssen die Unternehmen öffentlich erklären, woher die Rohstoffe kommen. Speziell in Zentral Afrika geschürfte Rohstoffe gelten als Konfliktrohstoffe, da sie oft durch Kinderarbeit geschürft werden und die Profite bei Warlords und korrupten Politikern landen, nicht bei den Arbeitern oder der Bevölkerung. Dieses Problem scheint Apple nun aktiv angehen zu wollen.