Vorabversion

Apple will künftig Betas von iOS an normale Anwender verteilen

Wer bisher einen Blick auf die iOS-Entwicklung werfen und vor allen anderen Vorabversionen des mobilen Betriebssystems ausprobieren wollte, der musste sich für einen Jahresbetrag von 99 Euro eine Mitgliedschaft im Developer Program besorgen. Das wird eventuell künftig nicht mehr nötig sein, denn nach unbestätigten Angaben plant Apple, die Beta-Versionen von iOS der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

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Apple will nach einem Bericht von 9to5Mac seine iOS-Betas künftig öffentlich machen. Bisher musste man Mitglied im Developer-Programm sein und einen jährlichen Obolus entrichten, um vorab die Versionen von iOS beziehen und nutzen zu können, die sich bei Apple noch in der Entwicklung befinden.

Dieses Vorgehen hat einen Nachteil: Obwohl es sehr viele iOS-Nutzer gibt, können sie die Previews nicht testen - und auch keine Fehler melden. Das hatte Apple letztes Jahr bei der Entwicklung von OS X Yosemite (10.10) schon geändert und einer Million Nutzern über das Seed-Programm gestattet, Betas von Yosemite zu nutzen. Bei iOS 8.3 könnte es auch in der Mobilwelt soweit sein, berichtet die Website 9to5Mac unter Berufung auf Quellen, die mit der Sache vertraut sind.

Apple will dem Bericht nach iOS 8.3 in einer Vorabversion für Privatanwender Mitte März 2015 veröffentlichen. Ob es sich dabei um die gleiche Version handelt, die zur gleichen Zeit auch Entwicklern zur Verfügung steht, ist unbekannt. Bei der Entwicklung von Yosemite bekamen Entwickler wesentlich neuere Builds als die Teilnehmer des Seedprogramms.

Vermutlich wird, wenn Apple wirklich iOS 8.3 freigibt, auch bei iOS 9 so verfahren, das aller Voraussicht nach zum WWDC im Sommer vorgestellt wird.

Nach früheren Berichten soll iOS 8.3 nicht nur Carplay per WLAN unterstützen sondern auch eine Schalter in den Einstellungen erhalten, mit dem auch Mobilfunknutzer von Apples Premiumpartnern wie der Deutschen Telekom selbst entscheiden können, ob sie LTE, 3G oder Edge verwenden wollen. Auch eine verbesserte Siri-Sprachausgabe soll in iOS 8.3 enthalten sein.

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Im dritten Absatz fehlt ein Wort.

"Obwohl es sehr iOS-Nutzer gibt"

Sehr was? Viele? Versierte?

Nach der ganzen Pleite in der letzten Zeit frage ich mich ob Apple aktuell nicht schon längst damit angefangen hat. ;-)

Na endlich !!! :-) Wenn dann die Rückläufer der Tester auch berücksichtigt werden wäre das schon ein echter Gewinn für die Qualität der Softwäre. Würde man das für ein grundsätzliches Hardwaredesign auch umsetzen käme kein Unfug heraus, wie 2mm dünner machen anstatt diese 2mm für mehr Akkukapazität zu nutzen und das Kameramodul plan ins Gehäuse zu bringen. Nun hat man leider ein "super cooles dünnes iPhone 6 mit SUPER STOßFÄNGER".... Klar wenn man sein iPhone mit einer häßlichen Hülle verschandeln will ist das egal... !

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