Quelle: https://www.maclife.de/news/apple-will-2020-weg-intel-chips-100101717.html

Autor: Andreas Donath

Datum: 02.04.18 - 23:43 Uhr

Apple will bis 2020 weg von Intel-Chips

Seit einer Zeit gibt es Gerüchte, dass Apple am Ende von Intel-Prozessoren in Macs arbeitet und lieber eigene ARM-basierte Prozessoren verwenden will. Nun gibt ein Bericht von Bloomberg diesen Spekulationen neue Nahrung.

Angeblich will sich Apple bis 2020 von Intel-Prozessoren verabschieden, heißt es in einem Bericht der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf anonyme Quellen innerhalb von Apple beruft.

Mit Apples eigenem  T2-Prozessor, der im neuen iMac Pro verwendet, der Ankündigung, mit der Produktion eigener Grafikprozessoren zu beginnen, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis sich Apple von Intel verabschiedet und in Macs eigene Prozessoren einbaut.

Lesetipp

Apple arbeitet weiter an Macs mit ARM-Prozessor

Macs mit hauseigenem Ax-Chip sind weiter ein Thema, berichtet die französische Seite MacBidouille. Apple soll nicht nur an Notebooks, sondern... mehr

Bloomberg sagt, dass das Projekt intern als "Kalamata" bekannt ist und sich noch in der "frühen Entwicklungsphase" befindet. Aus der Sicht von Intel hört sich das aber sicherlich wie ein halber Weltuntergang an. Apples Bestellungen machen aber nur 5 Prozent des Intel-Umsatzes aus, berichtet Booomberg. Die Anleger reagierten trotzdem nervös und schickten den Kurs der Intel-Aktie in den Keller, der um 8 Prozent fiel.

Lesetipp

iMac Pro im Test: Power to the iMac!

Mit dem neuen iMac Pro hat Apple den Mac zwar nicht neu erfunden – ist aber verdammt nah dran! Wir haben den neuen Super-Mac getestet. Er kommt... mehr

Apple arbeitet zudem für iOS 12 und macOS 10.14 an einer plattformübergreifenden Softwarelösung, die es Entwicklern ermöglicht, Anwendungen zu schreiben, die sowohl unter MacOS als auch unter iOS laufen können. Das gilt als erster Schritt, um beide Plattformen zusammen zuführen.

Bloomberg stellt fest, dass dieser Prozess mehrere Phasen umfasst. Zuvor wurde berichtet, dass eine plattformübergreifende Softwarelösung irgendwann in diesem Jahr auf den Markt kommt.