Der Apple Watch zweiter Teil

Apple Watch 2: Fakten, News, Gerüchte – was wir bis jetzt wissen (und was nicht)

Apple Watch 2: Details, News und Fakten im Überblick. Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen, seit Apple mit der Apple Watch sein erstes Wearable vorgestellt hat. Mittlerweile gibt es schon (so gut wie) drei Betriebssystemgenerationen. Da könnte man allmählich einen Nachfolger erwarten. Die iPhone-Keynote scheint eine gute Gelegenheit zu sein. Sie wird am 7. September stattfinden und wir haben zusammengetragen, was wir bislang zu wissen glauben.

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Wann kommt die Apple Watch 2?

Die wohl offensichtlichste Frage bezüglich des Nachfolgers der Apple Watch dürfte wohl sein, wann damit zu rechnen ist. Vor allem seit Frühjahr 2016 mehrten sich Berichte über einen Nachfolger Smartwatch und Stand heute wissen wir zumindest, dass Apple offenbar keine jährlichen Updates plant wie beim iPhone. Nachdem die ersten vermeintlichen Termine allesamt verstrichen sind, ist die momentan beste Schätzung, dass die Vorstellung zusammen mit dem iPhone 7 auf der Keynote am 7. September stattfinden soll. Später als im Oktober sollte sie dann nicht erscheinen, weil ansonsten das Weihnachtsgeschäft in Gefahr ist. Die Massenproduktion soll jedenfalls im zweiten Quartal begonnen haben.

Neues Design oder "S-Modell"?

Vom iPhone kennen wir inzwischen den jährlichen Wechsel: Neues Design, S-Modell mit Verbesserungen. Das wird in diesem Jahr etwas anders laufen, aber wer weiß, was Apple für die zweite Smartwatch plant. Was den Stand der Gerüchte angeht, ist mit einem neuen Design wohl nicht zu rechnen. Lediglich könnte sie geringfügig dünner werden. Das soll auf eine neue Fertigungstechnologie des Bildschirms zurückzuführen sein.

Mehr Unabhängigkeit vom iPhone durch LTE - oder auch nicht

Schon früh hieß es in Berichten, dass eines der Ziele kommender Apple-Watch-Generationen sein soll, die Abhängigkeit vom iPhone aufzulösen. Ist das gekoppelte Smartphone nicht in der Nähe, sind die Funktionen ziemlich eingeschränkt. Apple will dem offenbar entgegenwirken, indem die Smartwatch mit dem Mobilfunk vertraut gemacht wird. Für die zweite Generation hat das aber offensichtlich nicht mehr gereicht, denn LTE soll frühestens 2017 kommen.

Ein stärkerer Akku

Dass die erste Generation der Apple Watch besonders lange durchhält, kann man nicht unbedingt sagen. Laut Apple sieht das Konzept vor, dass die Smartwatch schläft, wenn ihr Besitzer das auch tut; 18 Stunden soll der Akku bei durchschnittlicher Benutzung durchhalten. Vor über einem Jahr hieß es bereits, dass eine zweite Generation einen Akku mit mehr Kapazität bekommen werde. Ein Foto eines Akkus, auf den das zutreffen würde, ist kürzlich erst veröffentlicht worden. Er hätte demnach 35% mehr Saft. Aus den 18 Stunden könnten dann 24 Stunden werden, jedoch nur dann, wenn der Strombedarf des Geräts gleich bleibt.

Bild des Akkus der Apple Watch 2
Bild des Akkus der Apple Watch 2 (Bild: via Weibo)

GPS, Barometer, Schutz vor Wasser

Bereits die erste Generation der Apple Smartwatch ist wasserdicht und nach IPX7 zertifiziert. Die zweite Generation soll "richtig" wasserdicht werden, was ein wenig nach IP68 klingt. Damit wäre sie zusätzlich vor Staub geschützt und könnte ein bisschen länger garantiert unter Wasser verweilen.

Weiterhin sollen zwei neue Sensoren vorgesehen sein, die heiße Anwärter auf die zusätzliche Kapazität des Akkus sein könnten: Im Rahmen der Unabhängigkeit vom iPhone soll die Apple Watch 2 mit einem Barometer und einem GPS-Empfänger ausgestattet werden. Beide Sensoren gibt es bereits im iPhone (Barometer ab iPhone 6). GPS wird zur Bestimmung der Position verwendet und das Barometer zum Feststellen von Höhenunterschieden, beispielsweise beim Treppensteigen. Damit soll die kommende Smartwatch ein bisschen nützlicher werden, wenn man sich sportlich betätigt und das iPhone zuhause bleiben soll. Denn bislang nutzt die Wearable die Sensoren des iPhones.

Neuer Prozessor

Die erste Apple-Smartwatch kommt mit einem S1 getauften SoC (System-on-Chip). Es bedarf vermutlich keiner Kristallkugel, um vorherzusagen, dass die kommende Apple Watch mit einem S2-Chip ausgestattet wird, der aller Voraussicht nach schneller sein wird. Zudem soll er von TSMC in 16-nm-Verfahren hergestellt werden.

Überarbeitete erste Generation

Interessant und doch irgendwie abwegig ist eine Information aus demselben Bericht. Demnach könnte Apple neben der Apple Watch 2 auch eine leicht verbesserte Variante der ersten Generation vorstellen. Sie soll zwar den neuen Prozessor und den größeren Akku bekommen, aber nicht von der flacheren Bauweise oder den neuen Sensoren profitieren. Damit wäre es von der Sache her eine schnellere Apple Watch 1.

Eher unwahrscheinlich: Eine FaceTime-Kamera?

Im Sommer des vergangenen Jahres kamen erste Berichte darüber auf, dass die zweite Generation der Apple Watch womöglich mit einer Kamera versehen wird. Während das auf den ersten Blick naheliegend erscheint, wirkt es heute dennoch eher unwahrscheinlich, hat man davon in neueren Berichten nichts mehr gehört. Normalerweise werden neue Features immer wieder thematisiert, wenn Leaks von Komponenten oder Plänen auftauchen. Davon abgesehen: Wo würde Apple eine Kamera verbauen? Auf der Oberseite ist derzeit nicht wirklich Platz dafür und in der Krone könnte die Kamera allenfalls schlecht aufgelöste Spionage-Fotos schießen.

Gesundheit wird wichtiger

Bereits das Erstlingswerk befasst sich mit der Gesundheit seines Trägers. In künftigen Generationen wird das wohl eher noch ausgebaut. Apple hat zur Verbesserung von Hard- und Software Spezialisten auf diesem Gebiet gesucht. Des Weiteren wurde ein Patent gefunden, das auf eine verbesserte Überwachung des Herzens hindeutet. Anstatt nur den Puls zu messen, soll künftig ein EKG angefertigt werden können.

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Zum Thema EKG könnte ich mir vorstellen ein Armband wie ein Fitness tracker der aber statt am Handgelenk, am rechten Fussgelenk getragen wird und die bessere Messgenauigkeit realisieren kann als alle Sensoren dafür an einer Stelle zu nutzen. Mal sehen was am 7. Kommt. :-)

Wenn ich an den iPod touch zurück denke, den habe ich mir von Anfang an mit GPS gewünscht, glaub eich nicht an GPS in der Uhr. Aber ich halte es für deutlich wahrscheinlicher als LTE in der Uhr. Ich bin mit meiner aber richtig zufrieden und wenn die paar Apps die ich auf der Uhr nutze in watchOS schneller starten bin ich auch noch zufrieden und glücklich.
Ich bin aber auch schnell glücklich zu machen, da reichen auch selbstgemachte Kekse oder Kuchen. ;-)

Meine AppleWatch hält zwei Tage durch - mache ich was falsch?

Das schafft meine auch, nur dann darf ich mit Apple Maps navigieren oder sonstige Spielereien außer der Reihe machen.

Auch die Workouts App ist sehr gut dafür geeignet dafür zu sorgen das man ein Beweis hat das die Uhr nicht einmal einen halben Tag durch hält. ;-) Auf einen Tag also von morgen bis zum Heia machen komme ich bei meiner Nutzung ohne Problem meist hab eich noch knapp un 30% . Nachts wird dann geladen beim Schlafen stört mich die Uhr nur.

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