Politik

Apple verweigert Trump Unterstützung

Apple wird die Republikanische Partei bei den anstehenden US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen weder finanziell noch durch technologische Lösungen unterstützen. Offiziell hat sich Apple zu dieser Entscheidung nicht geäußert. Insider glauben jedoch zu wissen, dass Apple den wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump, für untragbar hält. Denn Trump hatte sich im Wahlkampf mehrmals abfällig gegenüber Minderheiten, Frauen und Einwanderern geäußert.

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Apple weigert sich die Republican National Convention finanziell oder durch technologische Hilfestellungen zu unterstützen. Auf der im Juli stattfindenden Republican National Convention wird die US-amerikanische Republikanische Partei ihren Präsidentschaftskandidaten für die im November anstehenden Wahlen offiziell festlegen. Der voraussichtliche Kandidat der Republikaner wird der umstrittene Unternehmer Donald Trump sein.

In den vergangenen Jahren hatte Apple wie auch andere Technologie-Unternehmen, darunter Facebook, Google und Microsoft, die Republikaner finanziell unterstützt. Da die Partei sich in den Vorwahlen jedoch für Donald Trump entschieden hat, will das Unternehmen bei der diesjährigen Wahl nicht mit den Republikanern in Verbindung gebracht werden. Denn Trump hatte sich wiederholt negativ gegenüber Frauen, Einwanderern und Minderheiten geäußert.

Apple will Donald Trump nicht unterstützen

Apple hat sich offiziell nicht zu dieser Entscheidung geäußert. Medienberichten zufolge hat das Unternehmen seine Weigerung eine Partei zu unterstützen, die einen Populisten wie Donald Trump als Präsident sehen möchte, jedoch über private Kanäle mehreren hochrangigen Mitgliedern der Partei mitgeteilt. Auch die Partei äußerte sich nicht zur Entscheidung Apples, sondern gab lediglich in einem generellen Statement an, dass die Partei mit mehreren Technologie-Firmen zusammenarbeite.

Trump beleidigte in seinem bisherigen Wahlkampf nicht nur Minderheiten, Muslime, Frauen und Einwanderer, sondern lieferte sich auch einen Streit mit einigen Unternehmen aus dem Silicon Valley. So rief Trump vor einigen Monaten zu einem Boykott gegen Apple auf, weil das Unternehmen seinen Kunden eine sichere Verschlüsselung bieten will und sich gegen US-Sicherheitsbehörden gewehrt habe, die Apples Sicherheitssysteme aushebeln wollte. Später wurde bekannt, dass aber auch Trump Aktien Apples besitzt.

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Trump währe die grösste Katastrophe wenn er gewählt würde!!!

Bei allem, was bisher über ihre Aktivitäten (Libyen etc.) bekannt wurde:
Ist Hillary Clinton eine bessere Wahl? Wohl kaum. Sie ist eine der größten Kriegstreiberinnen. Einzig Bernie Sanders wäre eine gute Alternative.

Ich finde ja eher das Jill Stein eine gute Alternative wäre.

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