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Apple treibt Beats Music voran: Kauf des Start-up-Unternehmens Semetric soll dabei helfen

Noch ist es nicht soweit, genau genommen wird der Musik-Streaming-Dienst und Spotify-Konkurrent Beats Music, den Apple für 3 Milliarden US-Dollar samt Kopfhörermarke Beats Electronics erworben hat, erst Ende diese Jahres an den Start gehen. Dennoch: Die Uhr tickt. Und daher arbeitet Apple wohl gerade fleißig daran, die Erfolgsweichen zu stellen. Dazu gehört auch eine optimale Analyse für den Online-Breich - hier soll das Tool des britischen Start-up-Unternehmens Semetric helfen.

Wie die britische Tageszeitung The Guardian unter Berufung von Quellen berichtet, wird Apple das ebenfalls britische Start-up-Unternehmen Semetric kaufen. Semetric hat das Analyse-Tool Musicmetric entwickelt. Apple möchte dieses Tool mit seinem Musik-Streaming-Dienst Beats Music, der gegen Ende des Jahres an den Start gehen soll und den Apple im 3 Milliarden US-Dollar Paket erworben hat, verbinden, um Verkaufsstatistiken abzurufen.

Auch kann Apple darüber Beats Music besser in die Sozialen Medien integrieren und den Künstler-Pool erweitern. Im Detail: Musicmetric hilft Apple beispielsweise dabei, Tantiemen besser und leichter zu berechnen. Dies ist gerade aufgrund der komplexen und zahlreichen Soziale-Medien-Plattformen äußerst schwierig, denn hier streuen sich Songs so unkontrolliert, dass man als Betreiber leicht den Überblick verliert.

Zudem will Apple laut The Guardian Musicmetric nicht nur für Beats Music verwenden, sondern auch Teil von iTunes machen, sodass neben gestreamter Musik auch Filme, Apps, TV-Sendungen und andere Daten besser in den Sozialen Medien gemessen werden können.

Dass Apple auch wirklich diese Übernahme durchführt, ist zwar noch nicht offiziell, doch The Guardian beruft sich auf Indizien, wie etwa eine Adressänderung. Semetric hat seine eingetragene Firmenadresse diesen Monat auf die Adresse der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie umgeändert. Apple Europe, Ltd. ist ebenfalls unter dieser Adresse registriert. Außerdem hat Semetric den Apple-Anwalt Gene Levoff im Oktober letztes Jahr auf die Position des Geschäftsführers gesetzt. Etwas mehr als nur Zufall.

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Was ist denn mit iTunes Radio? Das kommt wohl nicht in Deutschland, obwohl man die ganze Zeit für Match bezahlt und im Gegensatz zu den Staaten nur die Hälfte bekommt.