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Das Gericht hat entschieden

Apple Store: Randalierender Hipster bekommt 6 Monate auf Bewährung

Vor einem knappen Monat ging ein junger Franzose mit einer Stahlkugel bewaffnet in den Apple Store in Dijon, Frankreich, und ließ dort seiner Wut freien Lauf. Dabei wurden zahlreiche Ausstellungsgeräte beschädigt. Heute fand der Prozess statt. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung und Schadenersatz. Allerdings ging das Gericht nicht ganz mit Apples Argumentation über die Höhe des Schadens mit.

Ein junger Mann aus Frankreich so verägert über einen abgelehnten Garantiefall von Apple, dass er beschlossen hat, mit einer Boule-Kugel den Apple Store in Dijon heimzusuchen. Dabei wurden zwölf iPhones, vier iMac-Bildschirme und ein MacBook Air beschädigt bzw. zerstört. Heute musste er sich vor Gericht verantworten.

Apple Store demolieren bringt Freiheitsstrafe auf Bewährung

Bei der Anhörung hatte der am 29. September sichtlich aufgebrachte Herr laut Le Figaro angegeben, dass er in dem Augenblick ein „wütendes Monster” gewesen sei. Apple hatte ihm eine Kaufpreiserstattung für ein seiner Meinung nach defektes iPhone verweigert. Er ist immer noch der Meinung, dass das iPhone nicht durch ihn beschädigt wurde, aber weitere Details dazu sind nicht bekannt.

Das Gericht entschied, dass der Randalierer eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bekommt. Diese ist zur Bewährung ausgesetzt. Er muss Apple außerdem 17.548 Euro an Schadenersatz zahlen und bekommt eine zweijährige Probezeit aufgedrückt, bei der er das Einkaufszentrum nicht betreten darf.

Der Schadenersatz ist deutlich geringer ausgefallen, als Apple ihn veranschlagt hatte. Das Unternehmen gab an, dass die beschädigten Geräte einen Wert von 60.000 Dollar gehabt hätten. Der Richter sah das anders und argumentierte damit, dass es sich um Ausstellungsmodelle handelte, die ohnehin nicht an Endnutzer verkauft worden wären.

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6 Monate? 2Jahre!

Wie kommt Apple den auf 60.000 Dollar für zwölf iPhones, vier iMac-Bildschirme und ein MacBook Air?
Auf mehr als 20.000 komm ich da nicht...

Ich geh mal davon aus das Apple hier versucht hat auch Verkaufs ausfall geltent zu machen...

Apple raffgierig wie eh und je.

Das kann man auch anders sehen, s.u.

Bekommt eine schärfere Strafe wie ein Kinderschänder!

Ja sorry, der Typ lief ja auch voll aus der Spur, ich frag mich immer was bei solchen Pfeifen schief läuft im Kopf und leider häuft sich sowas. Da ist ein Schaden entstanden den der Typ in 10 kalte Winter nicht entschädigen kann. Strafe: 10 Schellen auf den Hinterkopf ein halbes Jahr Haft und 2 Jahre ehrenamtliche Hilfe in irgendeinem Verein dazu noch ein ^wie verhalte ich mich als normaler Mensch Training^. So ein Dussel mehr fällt mir dazu nicht ein.

Natürlich hat ein Kinderschänder eine wesentlich höhere Strafe verdient. Ist aber hier nicht Thema.

Apple hat nur "Aussteller" verloren? Ich bin nicht der Meinung, dass der Richter nur den "internen" Schadenswert ansetzen durfte, denn immerhin muss Apple nun die betroffenen Geräte durch Geräte aus dem Bestand der für den Verkauf bestimmter Geräte ersetzen.
Apple wollte sicher nicht die betroffenen Geräte zweimal als Aussteller zur Verfügung stellen. Der Argumentation des Richters würde ich nur folgen, wenn Apple darauf verzichtet hätte, die beschädigtgen Geräte durch neue zu ersetzen.

Menschen, die derart ausrasten sind für mich eine Bedrohung für die Gesellschaft und gehören in die Zwangstherapie. Solange diese eine Therapie verweigern, würde ich diese aggressiven Psychopathen lieber "wegsperren".