Eigenproduktionen und On-Demand-Service

Apple soll 2018 Netflix-Rivalen starten

Apple soll im nächsten Jahr einen Video-on-Demand-Service für Abonnementen einführen, um Netflix und andere Anbieter im diesem schnell wachsenden Sektor anzugreifen, prognostiziert das Marktforschungsunternehmen CCS Insight.

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Apple soll im nächsten Jahr einen Video-on-Demand-Service für Abonementen einführen, um Netflix und andere Anbieter im diesem schnell wachsenden Sektor anzugreifen, prognostiziert das Marktforschungsunternehmen CCS Insight.

CCS Insight hat aus seinen Quellen erfahren, dass Apple ein Streaming-Video-Angebot erwägt. Das soll die Strategie von Apple unterstützen, seinen Dienstleistungsumsatz bis 2020 zu verdoppeln. Mit Apple Music und den iCloud-Abos ist das kaum zu machen.

"Wenn man sich Apple anschaut, haben die ein sehr starkes Hardware-Angebot und ihr Servicegeschäft ist auf dem Vormarsch", so Paolo Pescatore, Vice President of Multiplay and Media bei CCS Insight, gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC.

Apple hat bisher nichts über Pläne für Streaming-Video verraten, aber die Verschwiegenheit zählt bei dem Unternehmen ja auch zur Agenda.

Apple hat angeblich einen Vertrag mit dem Regisseur und Produzenten Steven Spielberg geschlossen, um seine Anthologieserie "Amazing Stories" aus den 1980er Jahren neu aufzulegen. Apple soll auch einen Bieterkrieg um die Rechte an einem Drama über eine Fernsehvormittagsnachrichtensendung mit Jennifer Aniston und Reese Witherspoon gewonnen haben. Außerdem hat Apple die Rechte an Musikdokumentarfilmen und der Serie "Carpool Karaoke" für Apple Music erworben.

Netflix ist der mit Abstand führende Anbieter für Streaming-Video auf Abobasis und hat 109,25 Millionen Kunden, davon 52,77 Millionen in den USA und 56,48 Millionen in anderen Ländern. Weitere Großanbieter sind Amazon, CBS, Hulu und HBO. Walt Disney plant, Ende 2019 einen eigenen Dienst ins Leben zu rufen. Am Montag kündigte Amazon übrigens an, eine TV-Serie zu drehen, die auf "Der Herr der Ringe“ basiert.

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Muss Apple jetzt alles anbieten? Gleich dann auch Apple-Autovermietung, Apple-Pizzalieferservice, Apple-Schlüsseldienst....

Nein, aber sie verkaufen nunmal schon Filme, Serien, usw. im iTunes Store und die muss mal alle einzeln bezahlen, also warum kein Abonnementdienst machen, wo man halt jeden Monat für alles bezahlt.

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