Pilotprogramm zur Reparatur von veralteteten iPhones und MacBooks

Quelle: https://www.maclife.de/news/apple-repariert-jetzt-uralte-macs-iphones-100108771.html

Autor: Andreas Donath

Datum: 01.11.18 - 21:33 Uhr

Apple repariert jetzt auch uralte Macs und iPhones

Apple nimmt das iPhone 5 und zusätzliche Macs in ein Pilotprogramm für Reparaturen ausgewählter "Vintage"-Produkte auf. Das soll verhindern, das eigentlich noch rettbare und nutzbare Geräte auf den Müll wandern.

Normalerweise stellt Apple fünf Jahren nach dem Herstellungsdatum den Support für seine Produkte ein und erklärt sie zu Vintage-Modellen. Das bedeutet, dass Apple Stores und Apple Authorized Service Providers (AASPs) das Produkt nicht mehr reparieren oder warten. Es gibt jedoch zahlreiche Werkstätten, die sich auf genau diese Fälle spezialisiert haben und Nutzern die Möglichkeit geben, ihre Hardwareschätzchen weiter zu betreiben.

Nun steigt auch Apple in dieses Geschäft ein. Ende Januar 2019 beginnt ein  Pilotprogramm, das es Apple Stores und AASPs ermöglicht, weiterhin ausgewählte Vintage-Produkte zu warten, sofern Ersatzteile verfügbar sind. Das Programm startete in den USA und in der Türkei mit dem iMac von Mitte 2011 und wurde im August 2019 mit dem MacBook Air 2012 weltweit ausgeweitet.

Nun erweitert Apple das Programm und das iPhone 5 und repariert es in der GSM-Variante bis zum 30. Dezember 2020.

Auch andere klassische iPhones und Macs sollen einem Bericht von Macrumors  nach und nach in das Pilotprogramm aufgenommen werden:

  • iPhone 4S
  • MacBook Pro (15 Zoll, Mitte 2012)
  • MacBook Pro (13 Zoll, Retina, Ende 2012)
  • MacBook Pro (13 Zoll, Retina, Anfang 2013)
  • MacBook Pro (15 Zoll, Retina, Mitte 2012)
  • MacBook Pro (15 Zoll, Retina, Anfang 2013)
  • Mac Pro (Mitte 2012)

Wenn es keine Teile mehr für die Geräte gibt, werden Apple und seine Partner natürlich nichts mehr machen können. Mit diesem Projekt schlägt Apple zweierlei Klappen: Einerseits können die noch vorhandenen Ersatzteile verwertet werden, zum anderen versucht der Hersteller so, sich um das gefürchtete „Recht auf Reparatur“ zu drücken, das in verschiedenen Ländern geplant ist.