Handelskrieg

Apple: Jetzt doch Ausnahmegenehmigungen bei US-Zöllen

US-Präsident Donald Trump will Apple zwingen, in den USA zu produzieren und will deshalb Importzölle drastisch erhöhen. Nun stellt sich heraus, dass Apple zahlreiche Ausnahmegenehmigungen für einzelne Komponenten oder Produkte gewährt wurden.

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Erst sah es so aus, als würde Apple nun doch Opfer des Handelskriegs zwischen den USA und China: Zahlreiche Produkte sollten mit hohen Strafzöllen belegt werden, um Apple eine Produktion in den USA aufzuzwingen. Doch es kam anders, als US-Präsident Donald Trump es wollte.

Apple hat nach einem Bericht von Bloomberg beispielsweise eine Ausnahmegenehmigung für den kommenden Mac Pro erhalten, das nichts anderes heißt, als dass die Zölle auf chinesische Importe vermieden werden können.

Nach Informationen von Bloomberg wurden zehn der 15 Anträge von Apple genehmigt. Es handelt sich jedoch nicht immer um vollständige Produkte sondern manchmal auch um Teile von Produkten. Auf jeden Fall muss hier kein 25prozentiger Strafzoll erhoben werden. Noch Ende Juli 2019 twitterte Trump hingegen, dass Apple keine Zollbefreiung erhalten werde und später, dass er erwartet, dass Apple bald ein Werk in Texas eröffnen wird.

Ursprünglich sollten die Zölle schon ab September 2019 erhoben werden, nun wurde der Start auf den 15. Dezember verschoben. Apple befürchtete dass davon alle Hauptprodukte inklusive  iPhones, iPads, MacBooks, Apple Watches, AirPods und der iMac betroffen sein werden. Die Ausnahmegenehmigungen können vor allem für Teile gewährt werden, für die es sonst nirgends Lieferanten gibt.

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Und Steuern wollen sie auch nicht zahlen.
#läuftbeidenen

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