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Apple plant eigene Prozessoren für den Mac: Vorbild ist der AX-SoC des iPhones

Apple plant dem Analysten KGI zufolge, in Zukunft auch die Prozessoren für seine Macs selbst zu entwerfen. Diese Prozessoren sollen dann von Samsung, Intel, TSMC und Global Foundry hergestellt werden. Derzeit designt das Unternehmen lediglich die Prozessoren für seine iPhones und iPads. Die Prozessoren für die Macs kommen derzeit aus dem Hause Intel. Der Bericht von KGI zufolge soll die Umstellung in den nächsten zwei Jahren erfolgen.

Das Unternehmen KGI, wie die Kollegen von 9to5mac.com berichten, veröffentlichte einen Bericht, in dem der Analyst eine mutige Vorhersage tätigt. Angeblich wird Apple in naher Zukunft eigene Prozessoren für seine Macs entwerfen. Derzeit designt das Unternehmen aus Cupertino nur die AX-SoCs für seine iPhones und iPads selbst. Hergestellt werden diese Prozessoren in erster Linie von Samsung. Beim kommenden A9-Prozessor soll auch der taiwanesischer Auftragshersteller TSMC eine Rolle spielen. Bei den Macs greift Apple seit Jahren auf Intel-Core-Prozessoren zurück, die von Intel designt und hergestellt werden.

Etwas spezifischer wird KGI beim zukünftigen Prozessor A10X. Angeblich soll dieser von Apple designte und unter anderem von Samsung gebaute Chip „in den nächsten ein bis zwei Jahren“ auch bei den Macs Einzug halten. Der A10X wird voraussichtlich zusammen mit einem iPad im Herbst 2016 erscheinen. KGI zufolge sind die AX-SoCs in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit zwischen einem Intel-Atom-Prozessor und einem Intel Core i3 einzuordnen. Die Leistung dieser Prozessoren wäre unter dieser Annahme ausreichend, um das Herz eines MacBook Airs zu bilden.

Derzeit erweitert Apple seinen Pool an Auftragsherstellern für Prozessoren. Neben Samsung und TSMC soll beim A9-Prozessor des iPhone 6s nun auch der Auftragshersteller Global Foundry hinzustoßen. Auch Intel soll KGI zufolge in Zukunft eines der Unternehmen sein, dass die von Apple entwickelten Prozessoren für den Mac herstellen sollen.

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Alle Jahre wieder...

Nö.

Bitte nicht... Ein klares K.O Kriterium für alle Einsteiger-Macs und hier sollte man bedenken das Apple wieder die Freiheit(Ironie an) dann besitzt Windows nicht auf den Geräten installieren zu lassen, wie es bei den PowerPC Prozessoren war.

Richtig! Deshalb wird Apple auch nicht auf Intel verzichten. Aber wer weiß, ein iPad Hyprid z.B. könnte so einen Chip gut gebrauchen.

Wer braucht Intel-Chips? Wer braucht Windows, wenn er einen MAC nutzt?
Wenn es er performance dienlich ist, dann habe ich nichts gegen einen PPC-vegleichbaren Chip - OSX muß flüssig laufen - dafür ist ein MAC gemacht.
Die Software-Hersteller werden nur wieder fluchen ...

Warum? Ist doch super für die Softwarehersteller. Die User müssen dann all die von ihnen geliebten Programme neu kaufen oder zumindest updates erstehen. Das ist doch eine prima Umsatzgenerierung.

Sollen se nur mal machen, dann bin ich weg, von der Plattform...

Intel und kompatibilität sowie windows Nutzbarkeit ist das A u. O beim Mac... sollten die wieder ihre EIGENE Wurst machen wollen... prima... kann keiner brauchen!

Performance wird das mit Sicherheit überhaupt keine bringen. NUR NACHTEILE für die Anwender. Auch für Apple selbst, denn dann reicht das bißerl Design von den Geräten nicht mehr aus.

Schon lange gibt es durchaus sehr sehr schöne Designs von anderen Herstellern mit sehr guter Qualität.

Das wirklich tolle an einem Mac ist bisher ja die Intelarchitektur und die universellen Möglichkeiten damit, ebenso das UNIX, das darunter läuft. Geht man weg von gewissen globalen Standards, dann hilft auch kein iTunes mehr und die CashCow iPhone funktioniert ja auch OHNE Apple Welt. Nachdem derzeit auf dem Mac kaum etwas richtig funktioniert, siehe Systemlogfiles...., und echte Professionelle Anwendungen Photo und Film, sowie OFFICE usw. schon seit einer Dekade auch unter Windows verfügbar sind, dürfte Apple da ein wenig vorsichtiger sein mit solchen Änderungen. Vielleicht bauen Sie da wieder eine Art Rosetta (kennt man ja vom PowerPC) ein, das wird aber dann bald abgeschaltet und dann wäre es wieder die Insel, die dann mit Sicherheit untergehen wird. Außerdem haben die Leute dort aktuell nicht wirklich alles im Griff, von daher fehlt es ja wohl offensichtlich an Resourcen. Auch darf man die Spielewelt nicht vernachlässigen, gehen die Weg von Intel, gehen auch viele Games nicht mehr... => viele Anwender gehen halt wieder zu Windows. Ab Windows 7 ist das System auch sehr sehr gut verwendbar und hübsch obendrein.
Der Android holt ebenso auf und SAMSUNG sowie HTC machen auch gute Hardware.

Es spricht also ALLES dagegen so einen Schritt zu machen. Zur Zeit ist Performance ja wohl eher mal bei aktueller Software angesagt, denn es gibt sicherlich etliche MBA Anwender auf dieser Welt, die quasi eine nutzlose WiFi Schnittstelle haben weil Apple monatelang keine Reparatur anbietet, bzw. keine ordentliche Qualitätsprüfung für seine Software hat, bevor diese auf den Markt kommt. DAS WÄRE MAL ANZUGEHEN und nicht mit irgendwelchen neuen Chipideen rumzuspielen. Ein längerer OSX Zyklus zugunsten Qualität wäre auch ganz sinnvoll.

Mensch das Gerücht kommt doch jedes Jahr und nichts passiert. Aber warum sollte Apple nicht Druck auf Intel ausüben? Besser man hat einen Joker im Ärmel. Zudem weiß doch kennen n Mensch für was Intel diesen Chip nutzen möchte, falls überhaupt.

Die Intel-Architektur ist totale Nebensache! Wichtig ist ein in sich geschlossenes System, welches dem Anwender nahezu 100%ige Sicherheit bietet - das ist es, worauf die Nutzer in Zukunft Wert legen werden.
Abgesehen davon war und ist OS-X schon immer ein UNIX-System, auch schon unter PPC-Zeiten.

Zuverlässige und sichere Systeme sind gefragt, und gespielt werden kann woanders, z.B. auf einer Spielekonsole!

100% Sicherheit kannst mal knicken.... das wollen die Nutzer eh nicht, denn dann müsste man ja selbst ordentlich arbeiten und man müsste sich mit dem Sicherheitskonzept befassen usw. usw. der DAU macht das eh nicht!

Ein geschlossenes System? Ich persönlich will in erster Linie mal ein funktionierendes System, schau mal ins System log, da wird Dir übel... und man wundert sich, das überhaupt was funktioniert. Die Anwender werden niemals ein 100% sicheres System bekommen, höchstens eines, in dem sich der Anwender überhaupt nicht mehr auskennt und wo der Anwender 100% ausgesperrt wird und nur noch TV, e-mail, Surfen, drucken usw. darf und auch 100% KEINE Transparenz mehr hat ob eingebrochen wurde, welche Firma auf welchem Port lauscht usw. usw. :-) des wird wohl eher kommen, als Sicherheit für den Anwender... vor allem wofür? in Zeiten des Selbststriptease via Facebook, Linkedin, Monster AG, Amazon, Google.... wofür??? Datenschutz existiert eh nur noch um die Firmenbelästigungsanruferzentralen zu schützen, da man ja die Rufnummernrückwärtssuche nicht zwingend für alle freigibt. => Man darf belästigt zur Polizei rennen, aber selbst im Telefonbuch nachsehen und per Anwalt direkt oder die Polizei direkt nachforschen lasse is nicht. Wäre ja zu mündig für den Bürger.
UNIX hin oder her, wichtig ist eine halbwegs gemeinsame Architektur für die MASSEN an Software die es heutzutage gibt. Die Zeiten der lächerlichen 1000 globalen Programme sind vorbei. Da kann man es sich nicht mehr leisten Insellösungen zu konzipieren, in der Hardware schon gleich dreimal nicht... wenn dann der kernel komplett andere Basisbefehle bedienen soll.
Spielkonsole? Klar, aber nur wenn man unbedingt für jede Anwendung ein eigenes Gerät haben will oder muss weil es halt cool ist. Warum hast Du dann für Word kein eigenes, oder für Excel, oder für die Bildbearbeitung, oder nur zum Surfen oder nur zum Videoschauen??? Weil der PC als solches ein Multigerät ist, deswegen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten Spielkosolen bald Multimediacenter werden sofern diese nicht durch augumented reality games abgelöst werden. Rumhängen zum Zocken wird langsam "out" ! :-)

@Meckerliesl "Ein längerer OSX Zyklus zugunsten Qualität wäre auch ganz sinnvoll.":
Mein Reden! Leider ist das aber dem Häuptling in Apfelhausen ziemlich schnuppe, was die zahlenden Kunden sich so wünschen. Man schaue sich auch nur mal den neuen Murks-Mini an...

Das war beim PPC schon schlecht, es wird nicht besser ^^

Abgesehen davon, dass der Autor aus einem Gerücht in der Überschrift eine Tatsache macht und die Firma Global Foundry nicht existiert, ist die ganze Meldung Quark. Nicht nur, dass kein Programm mehr liefe ist auch die Leistung mehr als dürftig. Wenn der für 2016 vorhergesagte A10 zwischen einem heutigen Atom und einem i3 liegt, so wäre ein im Jahre 2016 damit ausgestattetes MacBook Air wahrscheinlich langsamer als alle bisherigen MacBook Airs. Womit sollen dann die anderen Macs bis zum Mac Pro laufen?

Apple entwickelt natürlich Chips. Aber warum hier gleich von einer Ablösung der Intelchips ausgegangen wird, ist schon sehr fantasievoll. Falls das jemals kommt, dann mit einem Chip, der deutliche Vorteile bietet. Der genannte mag ja in einem Apple Produkt eines Tages auftauchen, nur nicht in einem iMac!