Apple plant Apple-Universität in China

Apple plant, seine Präsenz in China weiter auszuweiten. Medienberichten zufolge wird Apple sein Programm der Apple-Universität künftig in China anbieten. Die Apple-Universität, die im Jahr 2008 gegründet wurde, ist ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, das Apple-Mitarbeiter in der Unternehmenskultur schulen soll. Apple konnte sein Wachstum in China in den letzten Jahren stark anheben. Anfang des Jahres hat das Unternehmen eine Allianz mit China Mobile geschlossen.

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Apple hat Berichten von 9to5mac zufolge Pläne, seine Apple-Universität nach China auszuweiten. Demnach werden momentan Bewerbungsgespräche mit geeigneten Kandidaten für die Stelle des Dekans geführt.

Die Apple-Universität ist ein Programm, das 2008 begonnen wurde. Es soll Apple-Angestellte in die Unternehmenskultur von Apple einführen. Dazu gehört unter anderem die Schulung von Steve Jobs Führungsstil und seinen Entscheidungen. Steve Jobs gründete die Apple-Universität gemeinsam mit dem ehemaligen Dekan der Yale School of Management Joel Podolny mit dem Ziel, dass Apple auch nach dem Tod von Jobs weiterhin erfolgreich bleibt.

Expansion nach China

Mit der Ausweitung der Apple-Universität nach China wagt Apple erstmals die Expansion des vollständigen Programms in eine andere Region. Apple hat bisher nur eine geringe Anzahl an Kursen in anderen Regionen angeboten. Dass China nach den USA das zweite Hauptziel der Apple-Universität ist, zeigt erneut das besondere Interesse Apples an China. Es wird davon ausgegangen, dass eine Großzahl der Kurse der Apple-Universität in China auf die Produktentwicklung ausgerichtet sein wird.

Apple hatte Anfang des Jahres nach langen Verhandlungen eine Allianz mit China Mobile geschlossen, das zu den führenden Mobilfunk-Anbietern in China gehört. Dadurch, dass China Mobile seit Anfang des Jahres iPhones verkauft, erschließt sich Apple rund 760 Millionen potenzielle Smartphone-Käufer.

Tim Cook besuchte vor kurzem China und traf sich dort mit Apple-Angestellten sowie Regierungsvertretern und besuchte die iPhone-Fabrik von Foxconn. Angela Ahrendts, die seit Frühjahr diesen Jahres die neue Retail-Chefin ist, nannte China zudem als einen Teil ihres Planes, Apples Einzelhandel weiter voran zu bringen.

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