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Apple: Musik-Streaming-Dienst könnte sich ebenfalls verzögern - Verträge mit Plattenfirmen noch nicht unterschrieben

Apple wollte ursprünglich, so die Gerüchteküche, nächste Woche auf der World Wide Developers Conference 2015 eigentlich seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst vorstellen. Offenbar haben sich das Unternehmen aus Cupertino und einige großen Plattenfirmen jedoch noch nicht auf die endgültigen Bedingungen geeinigt. Zwar besteht noch eine Möglichkeit, dass die Verträge bis zur nächste Woche unterschrieben werden. Allerdings könnte Apple die Vorstellung des Musik-Streaming-Dienstes auch verschieben müssen.

Am kommenden Montag Abend startet Apple seine diesjährige Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference (WWDC). Auf der Konferenz will Apple unter anderem seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst vorstellen.

Wie die US-amerikanische Webseite Wall Street Journal berichtet, könnte sich die Vorstellung von Apples Musik-Streaming-Dienstes jedoch noch um einige Wochen verschieben - genau wie der Web-basierte Streaming-Dienst, der Inhalte, wie Filme, etc. über eine möglicherweise neu aufgelegte Set-Top-Box Apple TV überträgt. Die Verträge zwischen Apple und den Plattenfirmen, die dem Unternehmen das Streamen von Musik gegen eine Gebühr erlauben würde, sind dem Wall Street Journal zufolge noch nicht unterschrieben. Sollten sich die Parteien bis nächste Woche nicht einigen können, wird Apple den Streaming-Dienst auf der World Wide Developers Conference nicht ankündigen können.

Angeblich gehen jedoch mehrere Vertreter der Musik-Industrie davon aus, dass Apple nicht weit von einer Einigung mit den Plattenfirmen Universal Music, Sony Music und Warner Music entfernt ist. Die geplante Vorstellung von Apples Musik-Streaming-Dienst im Laufe der nächste Woche ist also noch nicht vollkommen ausgeschlossen.

Apple und die Plattenfirmen sind sich wohl einig, dass ein Nutzer-Abonnement rund 10 US-Dollar pro Monat kosten und damit genauso teuer sein wird, wie die Konkurrenz von Spotify und Co. Der Streitpunkt ist offenbar ein anderer: Apple will seinen Nutzern auch einen gewissen Zeitraum anbieten, in dem der Streaming-Dienst gratis sein soll. Die Plattenfirmen möchten jedoch alle Gratis-Angebote, auch die werbefinanzierten Angebote der Konkurrenz, deutlich einschränken und langfristig ganz abschaffen.

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