Konkurrenzkampf

Apple Music schließt weiter auf Spotify auf - Mehr als 36 Millionen Abonnenten

Während Spotify bereits vor mehr als 11 Jahren startete, erhielt der schwedische Musikstreamingdienst 2015 durch Apple Music einen harten Konkurrenten. Neben dem Preiskampf möchten sich die beiden Dienste vor allem durch besondere Funktionen und Inhalte voneinander abheben, um Abonnenten für sich zu gewinnen. Nun vermeldet Apple Music bereits mehr als 36 Millionen zahlende Kunden und schließt damit weiter auf die Schweden auf. 

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(Bild: CC0)
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Im letzten September hatte Apple Music bereits 30 Millionen Nutzer. Gegenüber The Wall Street Journal gab nun ein Update der Zahlen bekannt und verkündete einen Anstieg auf mehr als 36 Millionen zahlende Kunden. Laut dem Bericht könnte Apples Musikstreamingdienst Spotify in diesem Jahr in den USA einholen. Dies liegt vor allem an dem starken Wachstum und gleichzeitigem Rückgang bei der Konkurrenz.

Während Apple monatlich rund fünf Prozent an „Apple Music“-Abonnenten hinzugewinnt, soll Spotify etwa zwei Prozent verlieren, sodass bei Dienste im Sommer auf dem gleichen Niveau sein könnten..

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Ob Apple dies auch international bis Sommer schaffen kann, ist dagegen fraglich. Während Apple Music derzeit 36 Millionen zahlende Kunden hat, kann Spotify mit 70 Millionen Abonnenten knapp doppelt so viel vermelden. Dazu kommt noch, dass das schwedische Unternehmen auch eine kostenfreie Mitgliedschaft anbietet und somit mehr als 140 Millionen Nutzer aufweisen kann. Trotz des derzeitigen Vorsprungs der Schweden hat Apple Music einen wichtigen Vorteil: Die App ist bereits auf vielen Millionen Apple-Geräten vorinstalliert.

Wie sich der Konkurrenzkampf in diesem Jahr weiterentwickeln wird und mit welchen Maßnahmen Spotify gegensteuern wird, kann derzeit nur spekuliert werden. Ähnlich spekulativ sind die Gerüchte um Apples Serien-Bemühung. Hier ist ebenfalls unklar, ob die verschiedenen Shows ein Apple-Music-Abo voraussetzen werden oder nur an Apple-Geräte gebunden sind. Ebenfalls möglich wäre eine eigener Videostreamingdienst á la Netflix. 2018 wird also spannend. 

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Sagt halt trotzdem nichts über die Qualität von AM aus...

Das Interface der App und die Integration von AM in iTunes ist und bleibt einfach eine Katastrophe!

Was mich stört ist das es zu kompliziert ist bei Apple Music da gehe ich lieber auf eine externe App wie Spotify da ist es schnell einfach auch offline music hören . Also jeder hat seine was er mag .

Gab mal eine Milliarden Strafe gegen Microsoft, genau aus dem Grund, dass die eigene Software vorzüglich schon auf dem System installiert war. Nannte sich Internet Explorer das Ding und wurde vom Richter als marktmissbrauch durch ausnutzen eines Monopol interpretiert. Also würde ich an Apples Stelle lieber mit einem unfassbar guten Angebot Nutzer überzeugen.
Das absolut einzige was für Apple Music spricht, ist Der Umstand, dass sie 10 Million Titel mehr als Spotify in ihrem Katalog haben. Die Usability und das Gesamtkonzept der Musik App, sind völlig an den Bedürfnissen der herkömmlichen iPod Nutzer vorbei. Als hätte man bei Apple mit dem Ende des iPods auch deren Nutzer abgeschafft...

Btw: eure App zaubert seit dem Update für das X einen grauen Balken auf mein Display.

“...völlig an herkömmlichen iPod Nutzer vorbei...” in Bezug auf den besprochenen Streaming Dienst? Verstehe ich nicht ganz. Es scheint doch so als ob Apple gewaltig gegenüber Spotify aufholt und nicht verliert. Kapiere dann nicht so ganz die Argumentationen, dass Apple Music so kompliziert und mies sei. Gefällt nicht jedem, logo, aber widerspricht dem Artikel.

Wer eine lokale Musikbibliothek aus iPod-Zeiten besitzt, ist wohl mit der Musik App schon seit iOS 8.4, oder wann AppleMusic eingeführt wurde, nicht mehr so wirklich glücklich.Diese Vermengung mit der AppleMusic „library“ macht mal so gar keinen Sinn.

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